Firmenphilosophie: Familie Grupp setzt auf VW-Hybridautos

Der VW XL1 - ein Wunderwerk der Technik. Das passt zu Trigema, meinte Firmenchef Wolfgang Grupp und kaufte zwei der Hybridfahrzeuge.

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  • Die beiden Vehikel stammen nicht aus einem Science-Fiction Film, auch wenn ihre Technik weit in die Zukunft weist. Es handelt sich um zwei VW XL1, die Wolfgang Grupp junior und seiner Schwester Bonita Grupp gehören. Die Plug-in-Hybrids, die überwiegend mit Strom fahren und auf eine Distanz von 100 Kilometer nur einen Liter Dieselkraftstoff benötigen, sind ein Wunderwerk der Technik. Und ein Hingucker auf jeder Messe. Auf unserem Bild: Trigema-Firmenchef Wolfgang Grupp mit seinem Sohn Wolfgang Grupp junior. Fotos: Matthias Badura 1/4
    Die beiden Vehikel stammen nicht aus einem Science-Fiction Film, auch wenn ihre Technik weit in die Zukunft weist. Es handelt sich um zwei VW XL1, die Wolfgang Grupp junior und seiner Schwester Bonita Grupp gehören. Die Plug-in-Hybrids, die überwiegend mit Strom fahren und auf eine Distanz von 100 Kilometer nur einen Liter Dieselkraftstoff benötigen, sind ein Wunderwerk der Technik. Und ein Hingucker auf jeder Messe. Auf unserem Bild: Trigema-Firmenchef Wolfgang Grupp mit seinem Sohn Wolfgang Grupp junior. Fotos: Matthias Badura Foto: 
  • Extrem bodenständig: Zur Fahrbahn fehlen nur wenige Zentimeter. 2/4
    Extrem bodenständig: Zur Fahrbahn fehlen nur wenige Zentimeter. Foto: 
  • Blick ins Cockpit bei der Fahrt durch Burladingen. 3/4
    Blick ins Cockpit bei der Fahrt durch Burladingen. Foto: 
  • Innenbildschirme als Außenspiegel. 4/4
    Innenbildschirme als Außenspiegel. Foto: 
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"Wolfgang Grupp junior fährt ein Fantomas-Auto!" Die Nachricht drang fast so schnell zur HZ durch, wie wenn der Sohn des Inhabers und Geschäftsführers der Firma Trigema am Steuer eines Ufos gesichtet worden wäre.

Bei genauerer Betrachtung handelt es sich bei seinem futuristisch anmutenden Gefährt aber weder um ein Superschurken-Vehikel noch um ein Batman-Mobil noch um einen James-Bond-Flitzer. Was Wolfgang Grupp junior der HZ am Dienstag freundlicherweise vorstellte, ist ein VW XL1, das erste in Serie produzierte 1-Liter-Auto der Welt, ein stromgetriebenes Fortbewegungsmittel der Zukunft! Womit der eingangs getroffene Vergleich mit dem Ufo dann wohl gar nicht so verkehrt wäre. Im Übrigen stehen zwei solcher Wagen in den Garagen des Trigema-Firmenareals: einer in Weiß, den Wolfgang Grupp junior fährt; der andere, in Rot, gehört seiner Schwester Bonita.

Der XL1 wurde 2009 als Weltneuheit in Katar präsentiert. Trigema-Chef Wolfgang Grupp wurde auf die Novitäten aufmerksam und beschloss spontan, wie er erzählt, zwei davon zu erwerben. Er wollte damit, sagt er weiter, seine Anerkennung für die innovative Technik ausdrücken: Umweltfreundlich, zukunftsorientiert und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus - das sei ja schließlich auch die Philosophie von Trigema. "Das muss man unterstützen, das passt zu uns", argumentiert Grupp. Also bestellte er zwei für seine Kinder. Und damit gleichermaßen auch für das Unternehmen, dem die Autos jetzt bei Messen und anderen Gelegenheiten als Blickfang dienen.

In Produktion ging der VW XL1 im Jahr 2014, 159 Stück wurden davon gebaut, dann ausgeliefert. Die Grupps holten ihre beiden Coupés selbst in Dresden ab und fuhren im Konvoi nach Burladingen zurück. Elisabeth Grupp und Sohn Wolfgang in dem einen, Vater Wolfgang und Tochter Bonita im zweiten. Hinterher der Privatchauffeur im Familienmercedes mit einem Reservekanister im Kofferraum. Zur Sicherheit. Damit man, wenn der Sprit ausgehen sollte, nicht unterwegs eine Kleinstmenge Diesel kaufen müsste.

Der XL1 vermittelt, das merkt man selbst als Beifahrer, ein ganz eigenes Fahrgefühl. Er liegt extrem tief, ist extrem wendig, mit 795 Kilo Gewicht extrem leicht; er verfügt über einen 0,8-Liter-Diesel- und einen 20-kW-Elektromotor; in der Spitze macht der Wagen bis zu 160 Sachen, seine Reichweite beträgt bis zu 530 Kilometer. Das Auto der Zukunft? Hoffentlich! Eines aber heute schon: ein echter Hingucker.

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