Firmen-Luftschiff soll kommende Woche über der Alb schweben

Das neue Trigema-Luftschiff hat seine Jungfernfahrt bewältigt. Nach einer Runde über dem Berliner Olympiastadion geht es bald in den Albhimmel.

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  • Abends schwebte das Trigema-Luftschiff über dem Olympiastadion. Fotos: Trigema 1/2
    Abends schwebte das Trigema-Luftschiff über dem Olympiastadion. Fotos: Trigema Foto: 
  • Morgens wurde das Luftschiff startklar gemacht, und gab es eine Probefahrt. 2/2
    Morgens wurde das Luftschiff startklar gemacht, und gab es eine Probefahrt. Foto: 
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Die erste große Werbefahrt des neuen Luftschiffes der Firma Trigema sollte am Wochenende über das Berliner Olympiastadion führen, während dort Borussia Dortmund und der FC Bayern München um den DFB-Pokal rangen. Die Thermik war nicht gut, man konnte erst später starten als vorgesehen, hatte zudem vom genehmigten Startplatz einen etwa einstündigen Anflug zu bewältigen - und doch, erzählt Bonita Grupp, habe insgesamt alles gut geklappt. Umgehend, sagt die leitende Mitarbeiterin und Tochter des Trigema-Inhabers Wolfgang Grupp, seien der Firma Stadionfotos des Luftschiffs zugeschickt worden. Das dürfte darauf hindeuten, dass die fliegende Zigarre ihren Werbezweck erfüllt, selbst dann, wenn sie nicht allzu lange kreist. In Berlin sei's "eine Runde" gewesen.

Die nächste Großveranstaltung, bei der das Luftschiff Aufmerksamkeit erregen soll, ist das "Rock am Ring"-Festival, das vom 3. bis 5. Juni auf dem ehemaligen Bundeswehrflugplatz Mendig stattfindet. Da dürften sich einige Köpfe der zigtausend Rockfans nach oben drehen, wenn die Trigema-Firmenfarben und der aus der Fernsehwerbung bekannte Trigema-Affe am Horizont auftauchen. Die Fahrt ist geplant, freilich kommt es auf die Wetterlage an.

Dasselbe gilt für eine weitere, die allernächste Tour. Die soll nächste Woche über der Alb stattfinden, kündigt Bonita Grupp an. Hintergrund sei kein Großereignis, vielmehr wolle man das Schiff einfach einmal auch den Menschen aus Burladingen und Umgebung zeigen. Wie es auf die Alb gelangt? Nicht auf dem Luftweg. Das Fluggerät kommt im Anhänger verpackt über die Autobahn, aufgebaut wird es vor Ort.

Wenn es dann majestätisch an den Wolken vorbeisegelt, kann man als kleiner Betrachter da unten davon träumen, wie es wäre, oben neben dem Piloten zu sitzen. Vielleicht reicht's aber doch zu etwas mehr als nur zu stummer Betrachtung. Für den Sommer plant das Textilunternehmen eine Mitmachaktion, bei der eine Reise im Luftschiff der erste Preis sein könnte.

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