Farrenstall als Bauhoflager?

Was soll mit dem alten Starzelner Farrenstall werden? Als Lager für den städtischen Bauhof würde er sich anbieten - aber ob das auch gewünscht ist? Am Mittwochabend im Ortschaftsrat war das Haus ein Thema.

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Sollte der Starzelner Farrenstall zum Bauhoflager werden, müsste er vor Feuchtigkeit geschützt werden. Foto: Marquardt

Weil es für Fußballfans galt, zuzusehen, wie die Bayern Madrid schlagen, wurde in der jüngsten Starzelner Ortschaftsratssitzung ziemlich Gas gegeben. Ein Thema war der alte Farrenstall an der B 32. Der hat ein Wasserproblem. Schon seit vielen Jahren ist die Dachrinne kaputt, das Regenwasser läuft teils in das Gebäude, teils den Passanten in den Nacken. Zudem ist die Rückwand des Gebäudes feucht. Ortsvorsteher Wolfgang Meyer stellte die Frage, ob man versuchen sollte, das Gemäuer zu schützen, indem eine neue Dachrinne montiert und die hintere Wand zu Drainagezwecken abgegraben würde. Da Platz für Fahrzeuge neben dem Gebäude wäre, würde sich der Farrenstall als Bauhoflager anbieten. Nun soll ein Gespräch mit dem städtischen Bauhof Aufschluss geben und gegebenenfalls ein Kostenvoranaschlag eingeholt werden.

Meyer informierte ferner, dass im Feuerwehrhaus das linke Tor bald neu gemacht werde. Mittelfristig ist geplant, hinter dem rechten Tor eine Trockenmauer einzuziehen, um eine Umkleidekabine für die Feuerwehrleute zu schaffen. Diese Kabine soll langfristig mit einer Gasheizung beheizt werden. Dafür müsste hinter dem Gebäude ein Gastank angebracht werden. Das rechte Tor, hinter den Gerätschaften untergebracht werden, wird verkleinert.

Im Baugebiet geht es vorwärts: Die drei festen Interessenten auf einen Bauplatz können Hoffnung schöpfen. Die Erbengemeinschft, die bisher die Ausweisung und Erschließung blockierte, hat eine Zwangsversteigerung beantragt. "Ich denke, wir können im nächsten Jahr Mittel für die Erschließung in den Haushalt aufnehmen", sagte Mayer.

Am 17. Juni soll eine Gemarkungswanderung stattfinden, und der Termin für den Umweltaktionstag wurde auf den 14. Juli festgelegt.

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