Ein Fest des Glaubens

Es war ein Fest des Glaubens, als in der Fideliskirche 63 Jugendliche aus der gesamten Seelsorgeeinheit Burladingen-Jungingen gefirmt wurden.

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Domkapitular Thorsten Weil segnete und salbte die 63 Firmanden aus der ganzen Seelsorgeeinheit.  Foto: 

Die große St. Fideliskirche war voll besetzt, als am Samstagmorgen Pfarrer Konrad Bueb die 63 Firmanden der Seelsorgeeinheit, deren Firmpaten, Eltern und Angehörigen begrüßte. Die Firmmesse hielt Domkapitular Thorsten Weil aus Freiburg, der vor über 20 Jahren als Vikar in Burladingen war und sich deshalb besonders freute, wieder einmal hier zu sein und alte Bekannte zu treffen.

Man wolle mit der Firmung jenes vollenden, zu dem bei der Taufe der Grundstein gelegt wurde, so der Geistliche. Haben in der Regel Eltern und Paten bei der Taufe stellvertretend "Ja" zu Gott gesagt, so können die Jugendlichen nun selbst dieses "Ja" bekräftigen, um zu Gott zu gehören und den Heiligen Geist zu empfangen, so die Erläuterungen des Domkapitulars. Die Zusage Gottes, mit jedem Einzelnen durchs Leben zu gehen, werde nicht zurückgenommen und gleiche einem "unzerstörbaren Siegel".

Auch wenn es uns Menschen manchmal schwer falle zu glauben - als kleines Menschenkind im unvorstellbar großen Universum - so gebe der Heilige Geist, gleichsam als Liebe Gottes, die innere Kraft, die das Herz stärke und die Gebete glaubhaft mache, verdeutlichte Thorsten Weil: "Der Geist Gottes führt und leitet uns, auch und gerade dann, wenn es uns nicht so gut geht. Im Rückblick fügt sich meist alles zu einem Gesamtbild zusammen."

Lange hatten sich die 63 Firmanden auf den Gottesdienst vorbereitet, weshalb sie das Bußgebet dann auch der Gemeinde vorbeteten.

Als Domkapitular Thorsten Weil den Firmsegen für jeden einzelnen spendete, nahm er sich dafür viel Zeit. Vor der Salbung mit Chrisam und der Zusprache des Segens durch Handauflegen hatte der Geistliche persönliche, stärkende Worte für jeden Jugendlichen. Dies gab dem "Jungen Chor", der Verstärkung durch den Kirchenchor Stetten u. H. sowie Instrumentalisten bekommen hatte, auch genügend Zeit, um ein Lied nach dem anderen anzustimmen. Diese Gesänge waren festlich und mitreißend zugleich und machten die Messe zu einem fröhlich-feierlichen Akt. Dabei gab es auch immer wieder faszinierende Sologesänge von Chorleiter Michael Eisele.

Im Anschluss an die Firmmesse waren die Firmlinge und ihre Angehörigen zu einem Empfang in den Pfarrsaal eingeladen.

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