Ein Adventstreff fürs ganze Dorf

Die Wiederbelebung des Weihnachtsmarkts in Hausen fand großen Anklang. Ein Großteil der Dorfbewohner und manche Auswärtige fanden sich bei Weihnachtsmusik und Glühwein zusammen.

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Larissa, Jacob und Fabian aus der dritten Klasse der Hausener Grundschule sind mit dem Umsatz zufrieden. Die komplett selbst gebastelte Weihnachtsdekoration und die Waffeln verkauften sich gut. Foto: Tanja Marquardt

Eine echte Premiere war der Weihnachtsmarkt in Hausen am Sonntag nicht. Vor drei Jahren hatte es schon einmal eine solche Veranstaltung gegeben. Aber als "Wiederbelebung" kann man den Markt auf alle Fälle bezeichnen.

Eigentlich war nach dem ersten Mal vorgesehen gewesen, den Markt alle zwei Jahre zu wiederholen. Aber so etwas will organisiert und veranstaltet werden, und daran hatte es vor Jahresfrist noch gemangelt. Doch in diesem Jahr hat Ortsvorsteher Erwin Staiger die Sache in die Hand genommen und fünf Vereine und die örtliche Grundschule zum Mitmachen gewinnen können.

Und während neben den Schülern die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins, die neu gegründeten Bogenschützen, der Gesangverein, die Heimatfreunde und der Musikverein Basteleien, Kunsthandwerkliches und Weihnachtsdekoration sowie Essen und Getränke anboten, sorgten neben den Besuchern auch aus den Nachbargemeinden die Mitglieder der anderen Hausener Vereine für einen guten Umsatz.

Die Mitglieder des Heimatvereins hatten als Zusatzattraktion das Heimatmuseum - im jetzt auch außen schön renovierten alten Schulhaus - geöffnet und boten im "Museumscafé" Weihnachtsplätzchen und Kuchen sowie die Möglichkeit, sich aufzuwärmen.

Am Sonntagnachmittag sorgte der Musikverein mit Weihnachtsliedern für besinnliche Stimmung. Die Besucher waren sich einig, dass dieser Markt auf dem Pausenhof der Grundschule eine wunderbare Gelegenheit bietet, sich als Dorfgemeinschaft zu treffen und sich zu unterhalten.

Und angesichts des Trubels, der den ganzen Tag über auf dem Schulhof vorherrschte, hofft Ortsvorsteher Staiger, dass die Vereine mit dem Umsatz zufrieden sind und sich in zwei Jahren im bis dahin neu gewählten Ortschaftsrat wieder jemand findet, der einen solchen Markt organisiert.

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