Ebert und Bachmann einigen sich auf die Hangsanierung

Die Stadt Burladingen und der Wasser-Zweckverband Hohenzollern sanieren gemeinsam den Rutschhang an der Hausener Halde. Harry Ebert und Dorothea Bachmann unterzeichneten gestern die Vereinbarung.

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Burladingens Bürgermeister Harry Ebert und die Wasser-Zweckverbandsvorsitzende Dorothea Bachmann unterzeichnen die Sanierungsvereinbarung. Privatfoto

Fast auf den Tag genau ein halbes Jahr ist es her, seit der Hang oberhalb der Hausener Haldesiedlung großflächig gerutscht ist. Auslöser für die Rutschung waren bekanntlich die starken Niederschläge Ende Mai. Dadurch wurden die Böden über dem Niveau des normalen Grundwasserspiegels mit Wasser gesättigt.

Zwar ist nach geodätischen Messungen gegenwärtig ein Bewegungsstillstand eingetreten. Den Expertemn zufolge kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass bei starken und/oder lang anhaltenden Niederschlägen erneut Rutsch- oder Kriechbewegungen auftreten.

Der Zweckverband Wasserversorgung Hohenzollern ist unmittelbar betroffen, da oberhalb der Abbruchkante des Rutsches die Hauptfallleitung vom Hochbehälter Burladingen in den Raum Hechingen verläuft. Die Leitung des Zweckverbandes wurde seinerzeit mit schubsicheren Muffen verlegt. Nur diesem Umstand war es zu verdanken, dass bei der Rutschung die Wasserleitung nicht beschädigt oder Rohre aus den Muffen gezogen wurden. Als sofortige Sicherungsmaßnahme wurde eine Notumgehungsleitung über die Wiese unterhalb des abgerutschten Weges verlegt. Diese Notleitung wurde bereits in der Nacht zum 6. Juni in Betrieb genommen.

Dann machten sich die Fachleute daran, den Hang zu untersuchen. Laut geotechnischem Bericht des Baugrundinstituts Prof. Dr.-Ing. E. Vees und Partner aus Leinfelden-Echterdingen vom 5. September wird dringend empfohlen, das Hanggelände unterhalb des abgerutschten Haldenwegs zu stabilisieren - auch zur Sicherung der unmittelbar darunter liegenden Wohnhäuser der Haldesiedlung.

Anschließend soll die vorübergehend stillgelegte Hauptfallleitung des Zweckverbandes wieder in Betrieb genommen und der Haldenweg wiederhergestellt werden.

Das Baugrundinstitut schlägt vor, im Bereich des abgerutschten Waldwegs etwa zwölf Stützscheiben aus Beton und unterhalb auf der Wiese etwa sechs Stützscheiben einzubauen. Begleitend wären zusätzliche Entwässerungsmaßnahmen zu ergreifen.

Wie die HZ schon ausführlich berichtete, haben sich der Zweckverband Wasserversorgung Hohenzollern und die Stadt Burladingen zwischenzeitlich geeinigt, den Hang und den Weg mit der Wasserleitung gemeinsam zu sichern. Federführend für die Planung und die Bauausführung wird die technische Betriebsleitung des Zweckverbandes Wasserversorgung Hohenzollern sein.

Am gestrigen Freitag nun haben die Wasser-Verbandsvorsitzende, Hechingens Bürgermeisterin Dorothea Bachmann, und der Burladinger Bürgermeister Harry Ebert die Vereinbarung unterzeichnet.

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