Die neue Orgel ist da

Hochbetrieb in der Hörschwager Kirche St. Mauritius: Die Orgelbauer aus dem Elsass sind da und intonieren die 1000 Pfeifen des neue Kircheninstruments. Eingeweiht wird die Orgel am 25. Januar.

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Pfarrgemeinderatsvorsitzender Adelbert Dehner und sein Stellvertreter Josef Heinzelmann sind stets vor Ort.

Darauf haben die Hörschwager Katholiken lange gewartet: Ihre neue Kirchenorgel ist da. Seit Montag wird sie gestimmt, erstmals erklingen wird sie beim Einweihungsfest am 25. Januar.

Bereits 2008 war die Anschaffung einer neuen Orgel für die St. Mauritiuskirche für den Hörschwager Pfarrgemeinderat ein Thema. Denn die Stehle-Orgel mit 14 Registern aus dem Jahr 1935 war nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren. Ernsthaft mit der Neuanschaffung einer Orgel beschäftigte man sich dann in Hörschwag ab dem Jahr 2010. Nach viel Vorarbeit und großem bürokratischem Aufwand wählte der Pfarrgemeinderat dann im April dieses Jahres aus Angeboten von vier Orgelbaufirmen eine Orgel aus der Werkstatt von Yves König aus dem elsässischen Sarre-Union aus.

Die neue Orgel aus Eichenholz hat 15 Register mit mehr als 1000 einzelnen Pfeifen. Vor einigen Wochen schaute sich bereits eine Reisegruppe aus Hörschwag und Stetten in der König-Werkstatt an, wie das Kircheninstrument entsteht. Seit Montag sind nun der Orgelbauer Yves König und sein designierter Nachfolger Julien Marchal in Hörschwag, um die neue Orgel in der Kirche zu intonieren. Dabei wird jede einzelne Pfeife genauestens auf ihre Tonart und auf ihre Klangform eingestellt. Die beiden Orgelbauer gehen davon aus, dass sie bis Freitag fertig sein werden. Mit viel Herzblut bei der Aktion dabei sind die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Adelbert Dehner, und sein Stellvertreter Josef Heinzelmann. Täglich sind sie in der Kirche anzutreffen, um den Werdegang der Hörschwager Orgel genauestens verfolgen zu können.

Für den Bau der neuen Orgel wurden rund 3000 Arbeitsstunden benötigt. Die Gesamtkosten betragen 192000 Euro und werden von der Pfarrgemeinde St. Mauritius komplett aus Eigenmitteln finanziert.

Obwohl die Orgel bis Weihnachten fertig sein wird, kommt sie erst ab dem 25. Januar zum Einsatz. Denn an jenem Sonntag wird das neue Kircheninstrument offiziell eingeweiht. Orgelbauer Yves König wird dabei sein und alle Interessierten detailliert über die Technik der Orgel informieren. Auch der aus Burladingen stammende Erzbischöfliche Orgelinspektor Georg Koch hat sich angekündigt und wird voraussichtlich ein kleines Orgelkonzert geben. Gefeiert wird dann im Bürgerhaus in Hörschwag.

Ein Tipp für alle, die es nicht erwarten können, den Klang der neuen Orgel zu erleben: Eine König-Orgel ist in der Schloßkirche in Sigmaringen zu sehen und zu hören.

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