Burladinger 6. Klassen beteiligen sich mit Feuereifer an der Waldolympiade

84 Kinder aus allen 6. Klassen aller Burladinger Schulen beteiligten sich am Dienstag an der Waldolympiade des Forstamtes.Das kostete teils zwar Kraft, machte aber Spaß.

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  • Holzsägen: Valentin Kraus zeigt den Mädchen und Jungen, wie man’s richtig macht. Auf keinen Fall mit Gewalt und Kraft, aufs Gefühl kommt es an! 1/4
    Holzsägen: Valentin Kraus zeigt den Mädchen und Jungen, wie man’s richtig macht. Auf keinen Fall mit Gewalt und Kraft, aufs Gefühl kommt es an! Foto: 
  • Hier muss es schnell gehen: Holzstapeln. Alle Scheite müssen umgelegt werden. Die Uhr läuft. 2/4
    Hier muss es schnell gehen: Holzstapeln. Alle Scheite müssen umgelegt werden. Die Uhr läuft. Foto: 
  • Was hat die Büro-Zimmerpflanze des Försters im Wald zu suchen? Gar nichts. 3/4
    Was hat die Büro-Zimmerpflanze des Försters im Wald zu suchen? Gar nichts. Foto: 
  • Die Augen schweifen durch den Wald: Welche Dinge gehören ursprünglich nicht hierher? 4/4
    Die Augen schweifen durch den Wald: Welche Dinge gehören ursprünglich nicht hierher? Foto: 
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Die Jungen und Mädchen wurden im Wald hinter der Schule in der Nähe des Waldklassenzimmers in acht Gruppen eingeteilt,  gingen also nicht klassenweise an den Start. So mussten sie sich ein Stück weit erst zurecht finden, und dauerte es etwas, bis sich die Gruppendynamik entwickelte, nämlich der Wille, bei der von der Forstverwaltung organisierten Waldolympiade an insgesamt acht Stationen so viele Punkte wie möglich zu machen.  Aber sie entwickelte sich! „Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie die zusammenwachsen“, meinte Forstdirektor Hermann Schmidt.

Daneben will man die jungen Leute  natürlich mit dem Wald vertraut machen. An den Stationen mussten sie verschiedene Aufgaben lösen, etwa Holz stapeln oder Holz sägen. Beide Male lief die Stoppuhr, bei der einen Disziplin war eher Kraft gefragt, bei der anderen Geschick. Waldarbeiter Valentin Kraus zeigte, wie’s gemacht wird: Schnell und mit Gefühl, nur nicht mit Gewalt, sonst verklemmt die Säge. Für jede Scheibe Holz, die zu Boden fiel, gab’s einen Punkt.

An einer weiteren Station galt es – mitten im Wald – Dinge zu erkennen, die hier nicht hingehören: eine Colaflasche, eine Plastikrose, ein Waschbetonstein. Oder der Kaktus aus dem Bürozimmer des Revierleisters Andreas Hoh, der die Aufgabe betreute. Weiter ging es darum, Baumarten richtig zu benennen. Oder nach einer kurzen Einführung durch die Betreuer Moose oder Versteinerungen zu bestimmen.

Die Waldolympiade findet in Burladingen seit dem Jahr 2001 in jedem Sommer statt. Die Schulverwaltung ist dankbar für das Angebot. Bei der Aktion würde an einem Tag mehr gelernt, als in „zig Unterrichtsstunden“, meinte Konrektor Hans-Thoni Schmid. Durch den Unterricht im Freien, im direkten Kontakt vermittle sich der Lernstoff intensiver. Das dabei mal jemand über eine Wurzel stolpert oder auf einem schlüpfrigen Weg ausrutscht, gehört dazu. Das ist Natur, das ist der Wald.

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