Brennendes Fett mit Wasser löschen - das ist lebensgefährlich

Um Näheres über Brandbekämpfung zu erfahren, besuchten die 8. Klassen des Progymnasiums ihren Bildungspartner, die Burladinger Feuerwehr.

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Die Achtklässler des Burladinger Progymnasiums besuchten ihren Bildungspartner, die Feuerwehr.

Ilija Pilic, der Kommandant der Burladinger Gesamtwehr, stellte die Burladinger Feuerwehr vor und ging auf ihre Aufgaben ein. Er zeigte den Besucherinnen und Besuchern die hohen Anforderungen, die an einen Feuerwehrmann gestellt werden am Beispiel eines Atemschutzträgers. Weiter stellte er die Berufsausbildung zum Berufsfeuerwehrmann vor.

In mehreren praktischen Versuchen, bei denen die Achtklässler mit einbezogen wurden, führte Pilic vor, wie sich Bände entwickeln.

So entzündete der Kommandant Stahlwolle mittels eines Batterieblocks, wobei jeder Schüler ein Stück brennende Stahlwolle in der Hand hielt. Eine Kerzenflamme wurde nach Ausblasen auch neben dem Docht wieder entzündet. Solche Tücken der Flammen und der Brennbarkeit hätte man zuvor nicht so ohne weiteres für möglich gehalten

Mit Hilfe einer Mehlstaubexplosion wurde die Bedeutung der Größe der Oberfläche des entzündbaren Stoffes aufgezeigt.

Bei der Zündung eines Gemisches aus Luft und Benzin, war die Explosion so groß, dass der Deckel der Dose, in der sich das Gemisch befunden hatte, durch den Raum flog. Benzindämpfe wanderten unsichtbar durch einen langen Schlauch, an dessen Ende Pilic sie entzündete. Dabei wurde das Zurückschlagen der Flamme deutlich sichtbar.

Als Abschluss und Höhepunkt demonstrierte der Feuerwehrchef im Freien, was passiert, wenn man versucht, brennendes Fett mit Hilfe von Wasser zu löschen. Niemals auch nur daran denken! Eine Stichflamme schoss mehrere Meter in die Höhe. In einer Küche oder Wohnung hätte das verheerende Folgen. Angesichts dieser im wahrsten Sinne des Wortes "knalligen" Vorführungen folgten die Schüler, dem, was Pilic ihnen sagen wollte, mit höchster Aufmerksamkeit. Zweifellos: Sie waren beeindruckt.

Zum Abschluss bedankte sich Chemielehrer Gerhard Lehmann bei Pilic herzlich für die Mühe, die er mit den Vorbereitungen hatte. Als kleine Anerkennung überreichte ihm Lehmann eine Flasche Sekt.

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