Stettener Halle bis auf den letzten Platz besetzt

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Zum Jahreskonzert des Musikvereins Stetten/Hörschwag präsentierte sich die  Stettener Festhalle bis auf den letzten Platz besetzt. Kurz vor Beginn mussten sogar noch zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden.

Eröffnet wurde der Abend von der Bläserklasse der Stettener Grundschule. Es sind acht Kinder, die seit anderthalb Jahren in der Kooperation Grundschule/Musikverein von Markus Best Übungsstunden erhalten. Dies war ihr erster großer Auftritt vor großer Kulisse. Die acht ernteten dann wahre Beifallsstürme und mussten nach drei Stücken noch eine Zugabe spielen.

Am Anfang „Aida“

Wie seit Jahren üblich, wurde das folgende Konzert von Hans-Jörg Barth moderiert. Er verstand es vortrefflich, das Publikum auf die einzelnen Darbietungen einzustellen. Am Anfang stand ein musikalisches Werk, das im Zusammenhang mit einem gigantischen Bauprojekt und einer gravierenden Verspätung steht. Es handelte sich aber nicht um den Elb-Philharmonie-Blues oder das Berliner-Flughafen-Largo. Nein, es handelte sich um eine Komposition, die vor 150 Jahren von der ägyptischen Regierung für die feierliche Eröffnung des Suez-Kanals in Auftrag gegeben wurde: Die Oper „Aida“ von Guiseppe Verdi. Mit einem Auszug aus diesem majestätischen Werk eröffnete das Blasorchester sein Programm – und hinterließ damit sogleich einen tiefen Eindruck beim Publikum.

Die darauffolgende Darbietung ging in eine ganz andere Musikrichtung. Zur Erinnerung an den Rockstar „Prince“ spielte man ein Potpourri seiner bekanntesten Hits, darunter „Purple Rain“ oder „Let’s go Crazy“.

Gefühl folgt auf rockigen Sound

Diesen schnellen und griffigen Tönen folgte „Gabriella’s Song“ aus dem schwedischen Kinofilm „Wie im Himmel“, ein anrührendes Stück voller Gefühl, bei dem Thomas Schuler mit seiner Trompete als Solist auftrat.

Dann ein weiterer Stilwechsel: Den Marsch „Mens Sana in Corpore Sano“ hat der holländische Komponist Geert Sprick den Turnvereinen seines Landes gewidmet. So schmissig, wie die Kapelle das Stück zu Gehör brachte, dürfte aber auch der TV Stetten keine Probleme gehabt haben, sich damit zu identifizieren.

Nach der Pause kehrten Hinderer und sein Orchester in den Bereich der Filmmusik zurück. Acht Hits und Melodien berühmter Kinostreifen hat Jerome Naulais für Blasorchester arrangiert, darunter Musik aus Indiana Jones, Titanic oder My Fair Lady. Beliebte Stücke, die einfach immer wieder gut ankommen. Abschließend ging es noch einmal mit der Filmmusik „The Rock“ zur Sache – dem Fels auf dem das einst berüchtigte Gefängnis Alcatraz sitzt. Das Publikum war begeistert und forderte lautstark Zugaben. Die gewährten die Musiker mit dem Marsch „Musik, Musik“ von Ernst Mosch sowie mit der Polka „Von Freund zu Freund“.

Prüfungen Alexander Arnold erhielt für die erfolgreiche Teilnahme am D-1-Lehrgang das Leistungsabzeichen. Heike Riedinger absolvierte die D-2-Prüfung erfolgreich.

Aktive Für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Kapelle wurden geehrt:  Anika Bumiller, Anja Heinzelmann und Bettina Zeiler. 40 Jahre aktive Musiker sind Werner Gulde und Fidel Riedinger. 30 Jahre Fördermitglieder sind: Magdalena Eberhard und Bernd Gulde, ebenso Richard Holzhauer und Karl Müller.

Passive Für 40-jährige Fördermitgliedschaft wurden beim Konzert ausgezeichnet: Robert Arnold, Helmut Arnold, Erich Freudemann, Herbert Freudemann, Ulrike Haug, Elmar Heinzelmann, Gerd Heinzelmann, Anja Riedinger, Harald Schäfer, Anton Wörz.

Dirigent Für 15 jährige Tätigkeit als Dirigent erhielt Robert Hinderer die Dirigentennadel in Silber.

Ehrenmitglieder Josef Wörz und Harald Arnold wurden an dem Abend vom Vorstand zu Ehrenmitglieder ernannt.

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