Bio-Pfister bietet jetzt frischen Fisch aus eigenem Gewässer an

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So sehen Bachforellenbrütlinge aus, wenn sie in die Gewässer entlassen werden. Die Speisefische werden nun auch von Bio-Pfister gezüchtet sowie Lachsforellen und auch Saiblinge.  Foto: 

Seit 15 Jahren träumt Martin Pfister von einem eigenen Gewässer, in dem er Fische züchten kann. Nun hat sich der Traum erfüllt: Seit diesem Frühjahr haben die Bio-Pfisters einen eigenen Teich, in dem sie Bach- und Lachsforellen sowie Saiblinge züchten. Beim Linsenfest am kommenden Sonntag, 24. September, präsentieren sie ihren frischen Fisch erstmals offiziell.

Umsetzung nicht ganz einfach

Die Idee, eine eigene Fischzucht zu betreiben, war gar nicht so einfach umzusetzen. „Es gibt kaum Teiche und die Nachfrage ist sehr groß“, erzählt Martin Pfister von den Schwierigkeiten auf der langen Suche nach einem eigenen Gewässer. Zudem vertragen Salmonide – also Lachs- und Forellenfische – nur eine sehr hohe Wassergüte und sehr klares Wasser. Einen Teich mit dieser Wasserqualität hat Martin Pfister nun in der Burladinger Umgebung gefunden. Wo genau verrät er freilich nicht, denn die beliebten Speisefische waren andernorts schon ein beliebtes Gut bei Dieben. Diese Gelegenheit möchte Pfister nicht bieten. Gerne würde er auch noch einen weiteren Weiher pachten, alles in einem Radius von 40 Kilometer um Burladingen wäre für ihn interessant.

Zwei Freunde – Nico Schober und Tizian Pfister – unterstützen Martin Pfister bei seinem Fischprojekt. Im Frühjahr haben sie die Brütlinge in drei Parzellen ausgesetzt, seit sechs Wochen bieten die Pfisters den Fisch als Probelauf in ihren Läden an. „Immer wieder haben Kunden gefragt, ob wir nicht auch frischen Fisch haben“, ist sich Pfister sicher, dass die Erweiterung der Produktpalette künftig ankommt. Die erste Resonanz der Kunden: „Sehr gut“, erzählt Pfister. Ab Sonntag gibt es das Fischangebot dann in vollen Zügen. Konkret heißt das, wenn Kunden frischen Fisch möchten, müssen sie ihn bestellen und können ihn einen Tag später abholen. Geräucherten Fisch soll es künftig einmal im Monat geben – Tendenz steigend, wenn das Angebot gut angenommen wird. Zwei Gastronomiebetriebe sind als Abnehmer auch schon mit im Boot, mit einem dritten verhandelt Pfister derzeit noch.

Und was futtern Fische bei Pfisters? Klar, Linsen! „Die Fische bekommen das, was von uns selbst angebaut wird“, erklärt Pfister. Allerdings dürften es nicht zu viel Linsen sein, da die Fische durch den Eiweißgehalt sonst zu viel Fett ansetzen. Zweimal pro Woche bekommen die Fische einen Futterzusatz, der gekauft wird, damit sie ausreichend Mineralien zugeführt bekommen.

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