Beton in den Hang

Im Frühjahr werden der Waldweg und die Wasserleitung an der Hausener Haldesiedlung saniert. Jetzt gab auch der Gemeinderat grünes Licht.

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Die Vereinbarung zwischen der Stadt Burladingen und dem Zweckverband Wasserversorgung Hohenzollern über die Sanierung des Hangrutsches an der Hausener Halde ist schon unterschrieben (die HZ berichtete). Am Donnerstagabend hat sie auch der Burladinger Gemeinderat abgesegnet.

Das bedeutet, dass der Zweckverband 60 Prozent der Sanierungskosten von rund 110 000 Euro (plus Ingenieurkosten) tragen wird, die Stadt 40 Prozent. Der Waldweg und die darin verlaufende Hauptwasserleitung werden in einem Aufwasch hergerichtet. Um weitere Rutschungen zu vermeiden, werden am Waldweg und im darunter liegenden Wiesengelände etwa 20 Betonstützscheiben in den Hang eingebaut. So hat es ein geologisches Gutachten empfohlen.

Der Hausener Stadtrat Thomas Maier (CDU) äußerte Anerkennung, dass die Stadt aktiv werde, um die Häuser an der Haldesiedlung zu schützen. Er warf aber die Frage auf, "ob der Hangrutsch mit der Verlegung der neuen Wasserleitung zu tun haben könnte". In diesem Fall wäre der Zweckverband komplett in der Haftung. "Das könnte sein, muss aber nicht", sagte Bürgermeister Ebert unter Verweis auf das Gutachten. Nachzuweisen sei es wohl nicht. Man habe nun eine "gerechte Aufteilung" mit dem Zweckverband gefunden.

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