Beste Leistung - und doch die erste Niederlage

Burladingens Regionalliga-Volleyballerinnen kassierten beim TV Villingen ihre erste Saisonniederlage. Coach Hecht war dennoch nicht unzufrieden.

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Wenn Stefan Hecht nach einer Niederlage seines TSV Burladingen strahlen konnte, dann am zurückliegenden Samstag. "Das war 200 Prozent besser als in der Woche zuvor", klopfte der Übungsleiter seinen Damen nach dem 1:3 im Spitzenspiel beim TV Villingen auf die Schulter. "Das war unser bestes Saisonspiel." Hecht bewertete die erste Saisonniederlage der Burladingerinnen demnach positiver als die vier Siege in Serie zum Saisonstart, die den TSV auf Rang drei katapultierten. "Villingen war bislang der stärkste Gegner. Die haben sehr variabel gespielt, waren unglaublich stark im Angriff und hatten einen brutalen Aufschlag. Insgesamt hatte die Partie mittleres Drittliga-Niveau."

Dabei roch es in den ersten Ballwechseln nach einer klaren Angelegenheit. Villingen führte schnell mit 3:0, Hecht staunte: "Die haben uns gleich mal mit drei Aufschlägen rausgeschossen. Erst danach sind wir besser ins Spiel gekommen." Burladingen schaffte den Ausgleich, im Anschluss schaukelten sich beide Teams wie auch in den folgenden Durchgängen bis Mitte des Satzes im Gleichschritt nach oben. Dann übernahm der TSV sukzessive das Kommando. "Wir hatten in den entscheidenden Situationen die richtige Lösung parat", sagte Hecht, was am Ende zur 27:25-Satzführung führte.

Im zweiten Abschnitt drehte sich das Blatt, die Burladingerinnen agierten zunächst etwas unkonzentriert und liefen immer wieder einem kleinen Rückstand hinter.

Dass Villingen mit 25:20 den Ausgleich schaffte, machte Hecht an zwei Punkten fest. "Erstens haben wir in einigen Situationen das Selbstvertrauen vermissen lassen. Zweitens hat uns unsere schwache Absprache das Genick gebrochen."

Ähnliches galt für Satz drei, als sich Burladingen einige vermeidbare Fehler im Angriff leistete und schließlich mit 19:25 in Satzrückstand geriet. Spannung kam wieder im vierten Durchgang auf, in dem der TSV schon mit 14:19 und 20:24 hinten lag. Die Schwarz-Roten bewiesen Kampfgeist und glichen auf 24:24 aus, hatten allerdings keine Chance auf den Satzausgleich und verloren mit 25:27.

Nach dem verwandelten Matchball verteilte Stefan Hecht Komplimente: "Es war ein gut geführtes Spiel von beiden Seiten. Ich bin super zufrieden mit den Mädels. Wir hätten einen fünften Satz verdient gehabt. Anni Jörg war eine super Spielführerin, Lene Becker war am Block brutal stark."

TSV Burladingen: Hempke, Becker, Jörg, Pfister, L. Uhland, Neuburger, Kühne, Jurow, Hiller, Klatt.

Sätze: 25:27, 25:20, 25:19, 27:25.

Nächstes Spiel: TSV Burladingen - SVK Beiertheim (Samstag, 21. November, 20 Uhr, Trigema-Arena).

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