Benevit-Gruppe feiert in Burladinger Stadthalle Jubiläum

Die Benevit-Gruppe feierte in der Burladinger Stadthalle gemeinsam mit 320 geladenen Gästen ihr zehntes Jubiläum. Festredner war Bundesminister a.D. Walter Riester.

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  • Der Ringinger Kaspar Pfister (links, hier im Kreise seiner Familie) ist Chef der Benevit-Gruppe, deren zehnjähriges Bestehen am Sonntag gefeiert wurde. Und noch einmal gab es Grund zum Feiern: Am Montag wurde Pfister 60 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch.  Fotos: Eugen Leibold 1/2
    Der Ringinger Kaspar Pfister (links, hier im Kreise seiner Familie) ist Chef der Benevit-Gruppe, deren zehnjähriges Bestehen am Sonntag gefeiert wurde. Und noch einmal gab es Grund zum Feiern: Am Montag wurde Pfister 60 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch. Fotos: Eugen Leibold Foto: 
  • Walter Riester, von 1998 bis 2002 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung (SPD), lobte „das tolle Konzept“.  2/2
    Walter Riester, von 1998 bis 2002 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung (SPD), lobte „das tolle Konzept“.  Foto: 
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Zehn Jahre Benevit-Gruppe,  das ist ein Grund zum Feiern. Der Festakt fand am Sonntagnachmittag in der Stadthalle in Burladingen mit rund 320 geladenen Gästen statt. Zu Beginn gab es einen Sektempfang. Zwei Nachwuchsschüler der Jugendmusikschule stimmten mit schöner Klaviermusik auf den Festtag ein. Die Moderation übernahm  Britta March, Diplom-Pflegewirtin und Gerontologin.

Der geschäftsführende Gesellschafter von Benevit, Kaspar Pfister, begrüßte zahlreiche Vertreter der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik und viele Vertreter verschiedener Institutionen. Ein besonderer Gruß richtete Pfister aber an all seine Mitarbeiter und Mitstreiter.

Danach folgten Ansprachen. Den Beginn machte hier Bundesminister a. D. Walter Riester. Dieser berichtete, das er Benevit anlässlich eines gemeinsamen Besuches in China kennengelernt habe. Er, so Riester, habe viel von Benevit gelernt, jetzt sei der Tag, an dem er hierfür seinen Dank aussprechen könne. „Die Würde des Menschen ist unantastbar, so steht es im Grundgesetz. Die Benevit-Gruppe mit ihrem tollen Konzept versucht dies zu verwirklichen.“

Weitere Redner war der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß aus dem Wahlkreis Emmendingen/Lahr, die Landtagsabgeordneten Georg Winter (CSU), Herbert Woerlein (SPD) und Karl-Wilhelm Röhm (CDU). Alle waren sich darin einig, dass die Benevit-Gruppe mit ihrem Konzept „eine tolle Sache“ sei. Sie dankten Kaspar Pfister für seinen unermüdlichen Kampf mit den Ämtern und anderen Institutionen, um dieses Konzept durchzusetzen.

Lob für eine tolle Sache

Landrat Günther-Martin Pauli betonte, dass er und der gesamte Landkreis stolz seien, das solch ein Unternehmer hier ansässig ist. Burladingens Bürgermeister Harry Ebert drückte ebenfalls seinen Dank für das Engagement von Kaspar Pfister aus. Besonder erfreut sei er, so Ebert, dass Kaspar Pfister das schon totgeglaubte Ärztehaus in Burladingen verwirklichen wird. Stolz zeigte sich auch der Oberbürgermeister Michael Bulander aus Mössingen über Benevit. Stehe dort doch praktisch die Wiege von Benevit. Lobende Worte gab es von Dr. Waltraud Hannes, Leiterin Verbund QP Pflegeeinrichtungen MDK Baden-Württemberg.

Nach dem Abendessen sorgten die Sängerfreunde mit einigen Liedern für Unterhaltung. Gleichzeitig gratulierten sie ihrem ehemaligen aktiven Sänger (1982-1995) und ihrem ehemaligen Präsidenten (1988 bis 1995) für dessen großen beruflichen Erfolge. Anschließend sprachen im Namen aller Mitarbeiter Kerstin Guckelberger und Susanne Frank ihren Dank an ihren Chef aus. Alle 1700 Mitarbeiter hätten  einen tollen Chef. „Geht nicht – gibt’s nicht“, dies versuche der Chef immer klar zu machen.

Als letzter Redner betrat Kaspar Pfister selbst die Bühne. Er sei stolz, dass das Benevit an vielen Standorten Teil des kommunalen Lebens sei. Selbst für ihn sei es „atemberaubend“, wie rasant sich Benevit entwickelt habe Bis jetzt seien 160 Millionen Euro investiert worden, weitere 50 Millionen werden in nächster Zeit eingesetzt. Für die Bewohner stehe bei ihm Wohnlichkeit und Normalität im Vordergrund. Um dies zu verwirklichen, brauche er gute Mitarbeiter, die ihn untestützen. Dafür dankte er ihnen von ganzen Herzen.

Kaspar Pfisters großer Wunsch

Eine der größten Herausforderungen der nächsten Zeit werde, so Pfister, sicherlich die Suche nach Mitarbeitern sein. Bereits jetzt schon kommen die 1700 Mitarbeiter aus 37 Nationen. Sein großer Wunsch ist es, dass er von Seiten der Politik Respekt, Anerkennung und Vertrauen bekomme. Pfister dankte  nochmals all seinen Mitarbeitern. Einen besonderer Dank richtete er aber an seine Frau und an seine drei Kinder, ohne die es heute kein Benevit geben würde. Mit riesigem Beifall wurde Kaspar Pfister nach seiner Ansprache gefeiert.

Ein Theaterstück mit Petra Afonin aus Tübingen sorgte im Anschluss für beste Unterhaltung. Das „Blue Eyes Orchestra“ aus Berlin steuerte schwungvolle Livemusik bei. Eine Feuershow kurz vor Mitternacht sorgte für viel Staunen. Ab 24 Uhr wurde dann Kaspar Pfister zu seinem 60. Geburtstag gratuliert.

Den ganzen Festtag über wurde die Veranstaltung gekonnt und mit Anekdoten geschmückt  von Britta March, Diplom-Pflegewirtin und Gerontologin, moderiert.

Das Konzept: Lebensqualität im Alter

Benevit-Gruppe „Lebensqualität im Alter“, dieses Motto von Benevit, ein Dienstleistungsunternehmen für ältere, pflegebedürftige Menschen mit den Geschäftsfeldern ambulante Dienste, Wohnformen für ältere Menschen sowie voll- und teilstationäre Einrichtungen, setzt das Familienunternehmen mit großem Erfolg um. Mit dem im Oktober 2006 eröffneten Haus Blumenküche in Mössingen startete eine rasante Entwicklung. Die Benevit-Gruppe hat mittlerweile 29 Standorte in fünf  Bundesländern.

Hausgemeinschaftskonzept Benevit ist Marktführer im Bereich des „Hausgemeinschaftskonzepts“. Diese von Benevit weiterentwickelte Form der stationären Pflege findet hohe Anerkennung bei Bewohnern, Angehörigen sowie Fachleuten und schafft Lebensqualität im Alter. Ziel dieses Konzeptes ist die Aufhebung der Trennung zwischen den Bereichen Hauswirtschaft, Pflege und sozialer Betreuung. Dies führt dazu, dass die Bewohner der Benevit-Hausgemeinschaft ein hohes Maß an Selbstbestimmung haben, sich Pflegebedürftigkeit zurück entwickelt, neue Autonomie entsteht. Eine aktuelle Untersuchung der Dualen Hochschule Stuttgart bestätigt dies. So liegt der „better-life-index“ der OECD bei Bewohner der Benevit-Hausgemeinschaft über dem Durchschnittswert aller Menschen in Deutschland.

Angehörigen-App Benevit steht für Innovation in der Pflege. Neben der wohnlichen Gestaltung der Einrichtungen, setzt Benevit ein völlig neues Raum- und Farbkonzept um. Pflegeheime mit Wohnungscharakter und Normalität, sichtbar durch Kaminöfen, dezentrale Küchen je Wohngemeinschaft in denen für und mit Bewohner alles gekocht wird und vieles mehr. Bewohner können bei allen Haushaltstätigkeiten mithelfen, sei dies beim Kochen, Waschen oder im Garten. Das neueste Angebot ist eine Angehörigen-App, mit der Angehörige über das Internet Zugriff auf die EDV-basierte Pflegedokumentation erhalten und so von zuhause aus Einblick in alle pflegerelevanten Themen bekommen.

Modellprojekt Mit der Eröffnung des Hauses Rheinaue in Wyhl am Kaiserstuhl am 1. Juni 2016 geht Benevit neue Wege. Im Rahmen eines deutschlandweit einzigartigen Modellprojektes zur Weiterentwicklung der stationären Pflege (gem. § 45 f SGB XI), gefördert vom GKV-Spitzenverband, wurde für dieses Haus eine neue Konzeption entwickelt, die vor allem die positiven Aspekte einer ambulanten und stationären Versorgung verknüpft. Ziel ist die Stärkung der Selbstbestimmung pflegebedürftiger Menschen unter anderem durch umfangreiche Wahlmöglichkeiten und eine größere Transparenz bei der Leistungserbringung, verbunden mit der Sicherheit einer stationären Heimstruktur.

Auszeichnung Dass das Hausgemeinschaftskonzept erfolgreich ist und Benevit mit seiner Strategie und Ausrichtig richtig liegt, zeigt auch die Auszeichnung der Benevit Gruppe auf der Altenheim Expo-Messe im Juni in Berlin als „Betreiber des Jahres 2016“. Bei einer Untersuchung des bayerischen Staatsministeriums wurde das Benevit- Konzept als „best practice“ bezeichnet. Folgende Zahlen unterstreichen den Erfolg des Benevit-Konzepts: Benevit hat derzeit 3700 Kunden und 1700 Mitarbeiter. Der Umsatz beträgt 70 Millionen Euro. Benevit ist an 29 Standorten zu finden. 1700 Pflegeplätze stehen zur Verfügung. Ambulante Kunden hat man 850, in der Tagespflege 100 Plätze. Über Catering werden täglich 600 Essen gekocht. Altersgerechte Wohnungen gibt es 367 Stück.

Standorte hat die Benevit-Gruppe in insgesamt fünf Bundesländern. Das erste Haus, die Blumenküche, wurde im Jahr 2006 im nahen Mössingen eröffnet.

Das Konzept: Lebensqualität im Alter

Benevit-Gruppe „Lebensqualität im Alter“, dieses Motto von Benevit, ein Dienstleistungsunternehmen für ältere, pflegebedürftige Menschen mit den Geschäftsfeldern ambulante Dienste, Wohnformen für ältere Menschen sowie voll- und teilstationäre Einrichtungen, setzt das Familienunternehmen mit großem Erfolg um. Mit dem im Oktober 2006 eröffneten Haus Blumenküche in Mössingen startete eine rasante Entwicklung. Die Benevit-Gruppe hat mittlerweile 29 Standorte in fünf  Bundesländern.

Hausgemeinschaftskonzept Benevit ist Marktführer im Bereich des „Hausgemeinschaftskonzepts“. Diese von Benevit weiterentwickelte Form der stationären Pflege findet hohe Anerkennung bei Bewohnern, Angehörigen sowie Fachleuten und schafft Lebensqualität im Alter. Ziel dieses Konzeptes ist die Aufhebung der Trennung zwischen den Bereichen Hauswirtschaft, Pflege und sozialer Betreuung. Dies führt dazu, dass die Bewohner der Benevit-Hausgemeinschaft ein hohes Maß an Selbstbestimmung haben, sich Pflegebedürftigkeit zurück entwickelt, neue Autonomie entsteht. Eine aktuelle Untersuchung der Dualen Hochschule Stuttgart bestätigt dies. So liegt der „better-life-index“ der OECD bei Bewohner der Benevit-Hausgemeinschaft über dem Durchschnittswert aller Menschen in Deutschland.

Angehörigen-App Benevit steht für Innovation in der Pflege. Neben der wohnlichen Gestaltung der Einrichtungen, setzt Benevit ein völlig neues Raum- und Farbkonzept um. Pflegeheime mit Wohnungscharakter und Normalität, sichtbar durch Kaminöfen, dezentrale Küchen je Wohngemeinschaft in denen für und mit Bewohner alles gekocht wird und vieles mehr. Bewohner können bei allen Haushaltstätigkeiten mithelfen, sei dies beim Kochen, Waschen oder im Garten. Das neueste Angebot ist eine Angehörigen-App, mit der Angehörige über das Internet Zugriff auf die EDV-basierte Pflegedokumentation erhalten und so von zuhause aus Einblick in alle pflegerelevanten Themen bekommen.

Modellprojekt Mit der Eröffnung des Hauses Rheinaue in Wyhl am Kaiserstuhl am 1. Juni 2016 geht Benevit neue Wege. Im Rahmen eines deutschlandweit einzigartigen Modellprojektes zur Weiterentwicklung der stationären Pflege (gem. § 45 f SGB XI), gefördert vom GKV-Spitzenverband, wurde für dieses Haus eine neue Konzeption entwickelt, die vor allem die positiven Aspekte einer ambulanten und stationären Versorgung verknüpft. Ziel ist die Stärkung der Selbstbestimmung pflegebedürftiger Menschen unter anderem durch umfangreiche Wahlmöglichkeiten und eine größere Transparenz bei der Leistungserbringung, verbunden mit der Sicherheit einer stationären Heimstruktur.

Auszeichnung Dass das Hausgemeinschaftskonzept erfolgreich ist und Benevit mit seiner Strategie und Ausrichtig richtig liegt, zeigt auch die Auszeichnung der Benevit Gruppe auf der Altenheim Expo-Messe im Juni in Berlin als „Betreiber des Jahres 2016“. Bei einer Untersuchung des bayerischen Staatsministeriums wurde das Benevit- Konzept als „best practice“ bezeichnet. Folgende Zahlen unterstreichen den Erfolg des Benevit-Konzepts: Benevit hat derzeit 3700 Kunden und 1700 Mitarbeiter. Der Umsatz beträgt 70 Millionen Euro. Benevit ist an 29 Standorten zu finden. 1700 Pflegeplätze stehen zur Verfügung. Ambulante Kunden hat man 850, in der Tagespflege 100 Plätze. Über Catering werden täglich 600 Essen gekocht. Altersgerechte Wohnungen gibt es 367 Stück.

Standorte hat die Benevit-Gruppe in insgesamt fünf Bundesländern. Das erste Haus, die Blumenküche, wurde im Jahr 2006 im nahen Mössingen eröffnet.

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