Aus den Vereinen vom 19. November 2015

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    Die Helfer der Ignuk-Pflegeaktion hatten sich ihr Vesper verdient. Privatfoto Foto: 
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    Das frische Kesselfleisch des Ringinger Narrensomens war begehrt. Foto: 
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Ignuk pflegt Hochstämme

Starzeln - Genau einhundert Hochstammobstbäume stehen im Gewann Schnaithalde im Naturschutzgebiet Scharlenbachtal Starzeln. Davon wurden 30 von der Ignuk in vergangenen Jahren neu gepflanzt. Von Baumwart Karl Laile aus Starzeln erhalten sie den fachmännischen Aufbauschnitt. Neben der Neuanpflanzung liegt die Erhaltung der Altbäume der Ignuk sehr am Herzen. Zum einen wird hier mit der Vielzahl der Apfelsorten ein altes Kulturgut erhalten, doch ebenso wichtig ist der Lebensraum, den die Streuobstwiese für zahlreiche, zum Teil stark bedrohte Tier- und Pflanzenarten bietet. Zur Verbesserung des Höhlenangebots für bedrohte Vogelarten - etwa Gartenrotschwanz oder Trauerschnäpper - wurden Nisthöhlen aufgehängt. Schrittweise wurden dann beim jüngsten Aktionstag die Altbäume durch einen längst fälligen Pflegeschnitt wieder in einen stabilen Zustand versetzt. Baumwart Karl Laile erläuterte an jedem Baum, welche Maßnahmen notwendig sind. Wichtige Schritte waren das Entfernen von abgebrochenen oder zu dicht stehenden Ästen. Weiterhin wurden sogenannte Wassergeschosse herausgesägt und zum Teil auch Kronen gekürzt. Somit verschaffte man einem Dutzend alter Obstbäume wieder mehr Licht und Luft im Kronenbereich. Der Dank für die zahlreichen Aktionsteilnehmer aus dem ganzen Killertal war das wohlverdiente Vesper nach dem arbeitsreichen Aktionstag.

Kesselfleisch ist gefragt

Ringingen - Der Ringinger Verein Narrensomen verkaufte dieser Tage frisches Kesselfleisch beim Hagenstall in der Ringinger Ortsmitte. Der Andrang war enorm. Nach einer halben Stunde waren hundert Portionen ausverkauft. Zufriedene Gesichter daher bei den Verantwortlichen. Auf hundert hungrige Gäste war man vorbereitet gewesen. Die Metzgerei Neser hatte für den Narrensomen geschlachtet. Recht gespannt waren die Organisatoren in diese Verkaufsveranstaltung eingestiegen. Nur wenige Gäste hatten sich angemeldet, so dass unklar war, wie die Resonanz ausfallen würde. Umso mehr waren die Alt-Narren erleichtert, als immer wieder Käufer zum Hagenstall kamen. Von der Möglichkeit einen Schnaps spendiert zu bekommen, wenn man das eigene Besteck mitbringt, machte nur eine Person Gebrauch. Ebenso von der Möglichkeit, sich anzumelden und das Kesselfleisch nach Hause geliefert zu bekommen. Indessen hatten sich über 30 Bürger eine Portion zum Abholen reservieren lassen. Der Rest war innerhalb einer halben Stunde ausverkauft. Bauch, Schwanz und Schnauze, Bäckle, Nierle und Leber erfreuten sich großer Beliebtheit. Einige Hungrige mussten enttäuscht und mit leeren Schüsseln nach Hause gehen. Oder noch einmal zwei Stunden warten, bis die nächste Portion fertig war. Die Verantwortlichen des Narrensomens saßen zum Abschluss ebenfalls noch beisammen und ließen sich Kesselfleisch munden. Die Planungen für die 5. Jahreszeit, heißt, die Fasnet, sind bereits in vollem Gangen. Am 20. November findet das Häsluften der Narrhalla mit anschließender Mitgliederversammlung statt, eine Woche später gibt es im Hagenstall einen Verkaufsabend. Anfang Dezember wird für alle Kinder und Jugendlichen der Narrhalla Ringingen, der Nähberggoischter, der Garde sowie der Lumpenkapelle ein Kinonachmittag veranstaltet.

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