Auf den Spuren von Sankt Fidelis

"In Treue zu Gott, der uns Hoffnung und Zukunft verheißt": Unter diesem Thema haben sich viele Hohenzollernpilger auf den Weg gemacht und sind auf den Spuren des heiligen Fidelis nach Einsiedeln gepilgert.

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Die Hohenzollernpilger um Pfarrer Franz Gluitz. Foto: Endriß

In der Pfarrkirche St. Fidelis in Sigmaringen wurden die Pilger auf die kommenden Tage eingestimmt. Der Pilgerleiter, Pfarrer Franz Gluitz, erteilte den Reisesegen, segnete die von Siegfried Bregenzer wundervoll gestaltete Wallfahrtskerze und gab eine Einführung ins Thema.

Die erste Station auf dem folgenden Pilgerweg war das Kapuzinerkloster in Feldkirch. Hier war der heilige Fidelis im Jahr 1621 Guardian. Feldkirch besitzt als Reliquie das Haupt des Heiligen. Mit diesem konnten die Hohenzollernpilger den Segen empfangen. Bei seiner Ansprache in der Kapelle des Kapuzinerklosters Feldkirch ging der Pilgerleiter darauf ein, dass Gott die Menschen an einen je eigenen Platz im Leben stelle und dass die Gläubigen darauf vertrauen dürfen, dass er ihnen dann auch die Kraft gibt, an diesem Platz in seinem Namen zu wirken. Jeder Gläubige trage die Gabe in sich, Hirte zu sein für andere.

Das nächste Ziel war Seewis, der Ort des Martyriums des Heiligen. Hier erlebten die Teilnehmer ein Stück Ökumene und was es heißt, offen zu bleiben für die Glaubenseinstellung seines Nächsten.

Gegen Abend kamen die Pilger dann in Einsiedeln an. Am dortigen Gnadenaltar überlegten die Pilger gemeinsam, wo Gott in ihrem Leben Großes an ihnen getan hat, wofür sie in selig preisen können, so wie Maria es getan hat. Im Rosenkranz, im Kreuzweg und in den Gottesdiensten wurde der Nöte und Sorgen der Menschheit gedacht. Während eines Gesprächsabends wurden Fragen über Gott und die Welt und die Kirche zu beantworten versucht.

Zum Abschluss der Pilgerfahrt versammelte man sich noch einmal am Geburtsort des Heiligen, nämlich in der Kapelle des Fidelishauses in Sigmaringen. Hier galt es, allen zu danken, die sich für das gute Gelingen der Wallfahrt eingesetzt haben, vor allem dem Pilgerleiter Pfarrer Franz Gluitz. Auffallend viele Teilnehmer hatten sich während der drei Wallfahrtstage dazu bereit erklärt, verschiedene Dienste innerhalb der Liturgie wahrzunehmen. Traditionell erklang vor dem Auseinandergehen der Pilger das Hohenzollernlied. Alle Beteiligten blicken auf drei segensreiche Tage zurück.

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