Albbündnis für Menschenrechte formiert sich

Das "Albbündnis für Menschenrechte, gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" startet am Dienstag, 24. September, in Mariaberg.

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Am Dienstag, 24. September, findet um 13.30 Uhr die Auftaktveranstaltung zum Albbündnis in der Mariaberger Sport- und Festhalle statt. Das Albbündnis, Teil des Beratungsnetzwerks "kompetent vor Ort", hat sich zum Ziel gesetzt, vorbeugend gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu agieren. Dazu soll das Forum ein erstes sichtbares Zeichen sein. Dem Albbündnis gehören die Landkreise Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalb, das Landeskriminalamt Baden-Württemberg, der KVJS und eine ganze Reihe freier Träger der Jugendhilfe an.

Beginn ist um 13.30 Uhr mit der Möglichkeit, erste Informationen auf einem Infomarkt zu erhalten. Nach Grußworten und einer kabarettistischen Einlage von Alexej Boris folgt ein Fachvortrag der Diplom-Soziologin Daniela Krause vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld zum Thema "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - Abwertung mit System".

Themenimpulse informieren danach zu Stilen und Codes, über antidemokratische Parolen, das Versammlungsrecht im öffentlichen Raum, Ausländernationalismus und seine Bedeutung, Islamismus, rechtsextreme Musik, politisch motivierte Kriminalität, Hütten/Buden/Clubs - radikale Tendenzen im ländlichen Raum.

Beim Infomarkt präsentieren sich folgende Organisationen, Programme und Projekte: Landeskriminalamt mit Aussteigerprogramm Big Rex und Extremismusprävention, Diasporahaus Bietenhausen, Erzbischöfliches Kinderheim Haus Nazareth Sigmaringen, Mariaberger Ausbildung & Service gGmbH, Pro Juventa, Friedrich-Ebert-Stiftung, Gedenkstättenverband Gäu-Neckar-Alb, Musikwerkstatt Reutlingen, Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage - Kolpingbildungswerk Stuttgart, die Landeszentrale für politische Bildung, die Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung Baden-Württemberg und die Jugendstiftung Baden-Württemberg mit "kompetent vor Ort".

Das Forum richtet sich vor allem an Verantwortliche in der Kommunalpolitik, aber auch an Fachleute aus den Bereichen der Jugendhilfe und an alle interessierte Bürger.

Info Rückmeldung zur Teilnahme sowie weitere Informationen bei der Kreisjugendpflege der beteiligten Landkreise oder direkt beim Albbündnis für Menschenrechte (E-Mail: albbuendnis@kompetentvorort.de).

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