Über 200 Mal gefordert
Die Helfer vor Ort des DRK Ringingen verzeichneten im vergangenen Jahr 210 Einsätze. Oft waren zwei bis drei in der Mehrzahl internistische Notfälle binnen weniger Stunden zu betreuen.
Autor: DIETMAR DIETER |Die Helfer des DRK Ringingen können sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Erst vor zwei Wochen sammelten sie Altkleider, jetzt blickten sie auf das vergangene Jahr zurück. In seinem Bericht ging Bereitschaftsleiter Michael Dieter auch auf die Einsatzahlen der Helfer vor Ort zurück. Wie im vergangenen Jahr liegen die DRK-Helfer aus Burladingen, Ringingen, Salmendingen, Melchingen, Stetten unter Holstein und Gauselfingen wieder bei über 200 Einsätzen.
Dabei dominieren die internistischen Notfälle: Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere plötzlich auftretende Herz-Kreislauf-Erkrankungen machen den schnellen Einsatz des DRK sehr häufig notwendig. Hier rückten die Helfer insgesamt 123 Mal aus. Auch bei 14 Verkehrsunfällen überbrückten die Helfer die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. "Helfer vor Ort überprüfen die Vitalfunktionen und leisten die notwendigen Sofortmaßnahmen ein", informierte Bereitschaftsleiterin Annemarie Arnold. Die zügige Rückmeldung an die Leitstelle, ob es mit der Notfallmeldung seine Richtigkeit hat und ob gegebenenfalls ein Notarzt nachalarmiert werden muss,naqnnte sie einen weiteren Vorteil dieser ehrenamtlichen Struktur vor Ort.
Die meisten Einsätze gab es in der Kernstadt. Mit fünf Bränden sind die Brandeinsätze gering. 22 Mal wurden die Helfer zu häuslichen Notfällen gerufen. 46 Einsätze sind der Kategorie "Sonstige" zugeordnet. "In der Summe waren es 210 Einsätze", so Annemarie Arnold. Mehr als ein Dutzend Helfer stehen für die Nachbarschaftshilfe zu allen Tages- und Nachtzeiten parat.
Die DRK-Helfer sind aber nicht nur in der Raumschaft Burladingen präsent. Die Bereitschaft Ringingen stellt auch überörtliche Hilfe. Beim Brand in der Hechinger Innenstadt Anfang dieses Jahres waren Helfer der so genannten "Schnell-Einsatz-Gruppe Betreuung" angefordert worden, um die Unterbringung der kurzzeitig obdachlos gewordenen Bewohner zu gewährleisten.
Weiter unterstützen die Helfer bei der Radveranstaltung "Sparkassen-Trans-Zollernalb" und beim "Albstadt-Bike-Marathon" die Ortsvereine.





