Jäger schleift Hund fast zu Tode

Dramatischer Fall von Tierquälerei in Burladingen: Ein Jäger hat einen streunenden Hund eingefangen und am Heck seines Geländewagens 200 Meter weit durchs Wohngebiet geschleift. Das Tier überlebte nur knapp.

HARDY KROMER | 41 Meinungen
Es ist kaum zu fassen, was sich am Samstagnachmittag am Burladinger Mettenberg ereignete: Ein Jäger griff im Wald, in unmittelbarer Nähe eines Wohngebietes am Stadtrand, einen herrenlosen Golden Retriever auf. Er band den Hund mit einer Schnur ans Heck seines Geländewagens und fuhr zurück ins Wohngebiet. Zunächst trabte der eingefangene Vierbeiner noch munter hinter dem Mercedes her – vorbei am Haus seiner direkt am Waldrand wohnenden Besitzer.

Andrea Weinschenk, der ihr achtjähriger Rüde „Jazz“ kurz davor beim Schneeschippen abhanden gekommen war, sah die Szene, erkannte den Jagdpächter am Steuer und zog das Genick ein: Jetzt würde ihr Hund abgeliefert – und das gerechte Donnerwetter folgen. Auch sie weiß, dass Hunde allein im Wald nichts verloren haben.

Doch es kam ganz anders: Der Jäger fuhr weiter Richtung Innenstadt, der Hund lief hintendrein. Andrea Weinschenk setzte sich ins Auto, folgte dem Geländewagen. Erst lichthupend, dann „wie wild hupend“ versuchte sie den Wagen zu stoppen. „Jazz“ lief noch, was die Lunge hergab. Während der Mann am Steuer sie offenbar beharrlich ignorierte, wurden die ersten Anlieger der Panoramastraße auf die Szene aufmerksam und versuchten winkend, die Fahrt aufzuhalten. Vergeblich. Der Jäger muss Zeugenaussagen zufolge sogar beschleunigt haben – mit der Folge, dass der Hund zu Fall kam und noch 200 Meter weit hinter dem Auto hergeschleift wurde. So lange, bis ein weiterer Anwohner, der gerade in seinem Garten werkelte, die Lage geistesgegenwärtig erkannte – und mit einem Sprung auf die Straße den Jäger zum Anhalten zwang.

„Mein Hund lag leblos und blutüberströmt auf dem Asphalt“, berichtet Andrea Weinschenk. „Ich schrie lauthals, dass mein Hund tot sei – er hätte meinen Hund getötet!“ Umstellt von aufgebrachten Augenzeugen wollte der Weidmann noch immer nicht von dem Tier ablassen. „Er bestand auf seinem Recht, den Hund mitzunehmen und zur Polizei zu bringen“, sagt Andrea Weinschenk. Inzwischen stürzte sich ihr Mann, Bernd Weinschenk, in den Tumult und brachte das schwer verletzte Tier zu seinem Nachbarn, dem Tierarzt Dr. Günter Wiebusch. Der kam glücklicherweise gerade nach Hause und kümmerte sich sofort um den Hund. „Das Tier hatte einen schweren Schock“, berichtet Wiebusch. „Wenn der Hund noch ein paar hundert Meter weiter geschleift worden wäre, hätte er es wahrscheinlich nicht überlebt.“ „Jazz“ musste an mehreren Stellen genäht werden. Alle vier Pfoten waren offen und blutig, das Maul blutete, und an der Seite reichten die Schürfwunden bis auf den Knochen. Nach zweistündiger Behandlung war der ältere Hundeherr wieder auf seinen schmerzenden vier Beinen, die seither von so genannten „Walkern“, Pfotenstrümpfen, geschützt werden. Die Prognose ist günstig: „Jazz“ wird die Tortur wohl überleben.

Bernd Weinschenk will es dabei allerdings nicht bewenden lassen. Der Mediendesigner hat die Tierquälerei am Montag bei der Burladinger Polizei angezeigt. Sein erklärtes Ziel ist es, dass die Behörden dem Jäger das Handwerk legen. „Dieser Mann ist schon lange dafür berüchtigt, dass er alle Hundespaziergänger anpöbelt“, sagt der Mettenberg-Bewohner. „Der Mann ist unberechenbar – schon gar, wenn er eine Waffe dabei hat.“

Weinschenks Nachbar Dr. Günter Wiebusch, der auch Vorsitzender des Tierschutzvereins Zollernalbkreis ist, sieht das ähnlich: „Der Mann ist dafür bekannt, dass er Hundehalter belästigt, bedroht und anpflaumt. Ich kenne nur wenige Jäger, die so veranlagt sind.“ Wenn dieser Mann seinen Jagdschein behalten dürfe, „dann verstehe ich die Welt nicht mehr“. Auf der Homepage des Tierschutzvereins nahm Wiebusch ausführlich zu dem Fall Stellung. Seine Forderung: den „Jäger mit allen möglichen Mitteln unseres Rechtsstaates zur Verantwortung ziehen“.

Dass Wiebusch die Notwendigkeit eines rechtsstaatlichen Verfahrens so betont, liegt an der Facebook-Kampagne, die übers Wochenende angelaufen ist. Als der Fall in dem sozialen Netzwerk publik wurde, dauerte es nicht lange, bis einzelne Nutzer dazu aufriefen, dem Jäger dasselbe widerfahren zu lassen, was er dem Hund angetan hat. Besonnene Mitbürger hatten alles Mühe, die erhitzten Gemüter wieder zu beruhigen und Aufrufe zur Lynchjustiz zu unterbinden.

Der Rechtsstaat ist derweil nicht untätig. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Tierquälerei aufgenommen, und auch das Amt für Veterinärwesen und das Kreisjagdamt haben sich eingeschaltet. „Auf die bisherigen Informationen hat das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz mit Entsetzen reagiert und wird Anzeige wegen Tierquälerei stellen“, teilte das Landratsamt auf Anfrage mit. „Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, „wird das Kreisjagdamt ein Verfahren zur Einziehung des Jagdscheins und der waffenrechtlichen Erlaubnisse einleiten“.

Kreisjägervereinigung: Am besten den Jagdschein abgeben

Die Kreisjägervereinigung distanziere sich „aufs Schärfste“ von dem Verhalten des Burladinger Kollegen, erklärte Kreisjägermeister Walter Greff aus Killer. Es handle sich um ein „ganz krasses Fehlverhalten“, das „durch nichts zu entschuldigen“ sei und das „die gesamte Jägerschaft in Misskredit“ bringe.

Alle Konsequenzen müsse der Mann selber tragen, sagt Greff. „So einen Mann kann man nicht mehr auf die Jagd gehen lassen. Das Vernünftigste wäre, wenn er den Jagdschein selber abgeben würde, bevor er ihm genommen wird“.

Greffs Informationen zufolge will der Burladinger Jäger den Golden Retriever beim Wildern erwischt haben. Dann habe er offenbar versucht, den Hund an der Anhängerkupplung seines Autos zur Polizei zu bringen – mit schlimmen Folgen. „Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Riesenschweinerei“, beharrt Greff, der befürchtet, dass der Burladinger Fall „noch gigantische Wellen schlagen wird“.

Greff ist verzweifelt, dass so etwas in Burladingen passieren konnte: „Ich sage zu den Jägerkollegen immer: Redet vernünftig mit den Leuten, arrangiert euch mit den Hundebesitzern. Wildernde Hunde zu erschießen – selbst wenn es rechtlich erlaubt wäre – sei keine Lösung. Und hinter dem Auto herziehen erst recht nicht.

Tierschutzverein: Alle Mittel des Rechtsstaates ausschöpfen

Der Tierschutzverein Zollernalbkreis e.V., so heißt es in einer Erklärung auf der Homepage, „protestiert mit Nachdruck gegen diese übelste Tierquälerei durch einen Jäger. Wir erwarten neben juristischen Konsequenzen insbesondere auch eine klare und deutliche Vorgehensweise der Kreisjägervereinigung sowie der Jagdaufsichtsbehörden. Wir wenden uns gegen eine pauschale Verunglimpfung der gesamten Jägerschaft, aber wir können einen Jäger nicht tolerieren, der ganz offensichtlich der Verantwortung als Jagdscheininhaber in keiner Weise gewachsen ist, und seit Jahren durch ständige Belästigungen und Einschüchterungen von Hundehaltern auffällig geworden ist, ohne dass die örtliche Bevölkerung den Mut gefunden hat, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Auch dadurch wurde die aktuelle Eskalation erst möglich!!

Wir distanzieren uns aber auch von all den wilden und verantwortungslosen Lynchjustizbeiträgen, mit denen sich jetzt viele, teilweise völlig unqualifizierte Personen bei Facebook zu Wort melden.

Der Jäger ist mit allen möglichen Mitteln unseres Rechtsstaates zur Verantwortung zu ziehen, wofür der betroffene Hundehalter auch sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen wird. Hierbei steht ihm der Tierschutzverein Zollernalbkreis e.V. bereits mit Rat und Tat zur Seite.“

Jäger ist seinen Jagdschein und seine Waffen los

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43 Kommentare

09.12.2013 22:07 Uhr

Jaeger schleift Golden...

?.. ja, sind wir hier denn im Wilden Westen? Sorry, was fuer ein Unding. Das mit dem Wildern nehme ich dem "Jaeger" nicht ab. Diesem Mann gehört der Jagdschein UND der Waffenschein abgenommen. Privat wünsche ich dem Mann die Pest an den Hals!
Wenn hier nichts geschieht, ist der Ruf von Burladingen in Mitleidenschaft gezogen!
Mit freundlichen Grüßen an die Redaktion
Ulrike Kulig

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09.12.2013 21:37 Uhr

Ein Waidmann ...

bekommt wie der Fischer in der Ausbildung gelehrt,die Kretaur,also das Lebewesen, das er jagen und töten will,zu respektieren und jedwedes unnötige Leid zu vermeiden.
Gegen Verbrecher wie diesen Jäger hift nur folgendes:
Jagschein abnehmen,danach an eine Anhängerkupplung binden, und durch Burladingen schleifen bis die Haxen bluten.

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09.12.2013 23:17 Uhr

Bereits abgesprochen.

"Greffs Informationen zufolge will der Burladinger Jäger den Golden Retriever beim Wildern erwischt haben. Dann habe er offenbar versucht, den Hund an der Anhängerkupplung seines Autos zur Polizei zu bringen – mit schlimmen Folgen. "

Zeigt das man bereits bestens infomiert (geimpft) ist. Welch gestörter Mensch bindet schon einen Hund an die Anhängerkupplung nur um ihn angeblich zur Polizei zu bringen? Das zeigt doch das es entweder eine Lüge ist die ihm einfiel als er stoppen mußte um nicht noch auch noch einen Menschen zu verletzten oder der Mann nicht alles Tassen im Schrank hat, oder gar beides.

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09.12.2013 22:26 Uhr

Träumer

Sorry aber der Tierschutzverein besteht aus Träumern. Man kann Jäger nicht verunglimpfen weil sie eben so sind wie sie sind. Was will man von Menschen erwarten deren Hobby es ist aus Spaß Tiere zu töten und zu quälen. Welche Macht sie besitzen erkennt man doch schon daran das bisher niemand den Mut hatte den Mund aufzumachen. Auch diese Schutzbehauptungen der Hund hätte zwei Rehe gerissen ist gängige Praxis. Und dann die Story er hätte den Hund zur Polizei bringen wollen. Klar, darum fährt er auch so schnell damit der Hund nicht mitkommt.
Wer diese Ammenmärchen glaubt ist doch völlig neben der Spur. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht und Jäger finden immer eine Notlüge.
Wie sehr man ihn jetzt bereits schützt zeigt doch die Tatsache das Jäger zum Haus der Hundebesitzer gingen. Das ist ein plumper Einschüchterungsversuch. Bei einer Frau mag das noch klappen aber hoffentlich hat der Ort noch ein paar handfeste und gestandene Männer die sich mit dem Jäger unterhalten.

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10.12.2013 10:40 Uhr

Jäger aus Burladingen

Ich denk einfach mal das die Hetzerei in Facebook das Resulat davon ist das wir Tierfreude schon seit sehr langer Zeit darauf warten das sich endlich mal in der Politik etwas verändert. Es gibt tausende von Hundebesitzern die einfach nur ein schönes und friedliches Leben mit ihrem Vierbeiner verbringen möchten. Und was passiert immer mehr? Wir bekommen mit das Tiere hier in Deutschland aber auch vor allem im Ausland bestialisch gefoltert und gequält und ermordet werden. Giftköder und sogar Köder mit Rasierklingen auf Feldwegen ausgelegt werden. Wird jemand gefasst bekommt er mal ne kleine Geldstafe das wars. Der Hass der in Facebook an der Tagesordnung ist wird durch die Untätigkeit unserer Politik und Justiz erst geschürt. Hier ist sicherlich ein Umdenken angesagt. Hier sind nun endlich mal die Richter gefordert um den Tierquälern einhalt zu gebieten aber auch den Tierbesitzern zu sagen wir nehmen euch ernst. Solchen Menschen wie unserem Jäger aus Burladingen muss einfach deutlich gemacht werden das Sie hier nicht erwünscht sind. Was bleibt den Hundebesitzern anderes übrig als solche Hossparolen zu schreiben wenn die Justitz nicht eingreift???? um endlich Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich kann nur an die Medien appelieren bleibt an dem Fall dann und bringt es an die Öffentlichkeit das die Richter gezwungen sind endlich mal etwas zu tun bevor noch mehr unschuldige Tiere darunter leiden müssen.

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09.12.2013 23:16 Uhr

Tierschutzverein

Meiner Meinung nach sind die Tierschutzereine in ganz Deutschland nur eine Farce. Die nehmen ihre Sache doch nicht ernst. Die Tierquäler haben doch in unserem Land nichts zu befürchten und das wissen sie auch. Es ist abscheulich was da passiert ist, v or diesem Mann muß man ja Angst haben, da er ja eine Waffe besitzt. Ich kann nur hoffen, das in diesem Fall Konsequenzen seitens des Jagdvereins gezogen werden und er mit aller Härte bestraft wird. Ich kann die Forderung der Öffentlichkeit nach Selbstjustiz nur zu verstehen. Ich wünsche diesen Hundbesitzern viel Kraft und Durchhaltevermögen und dem Hund gute Besserung.

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09.12.2013 23:20 Uhr

Antwort auf „Tierschutzverein”

Seitens des Jagdverein passiert da bestimmt nicht. Wäre der erste Fall. In der regel distanzieren sie sich scheinheilig und hinten rum kommen dann Geschichten wie Hund hat gewildert usw. Manchmal wissen die Jagdvereine bereits von der Einstellung eines Strafverfahrens bevor es der Staatsanwalt bekannt gegeben hat. Warum wohl?

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09.12.2013 23:11 Uhr

Vorsicht ist angebracht

Auf keinen Fall einen Anwalt beauftragen der auch Jäger vertritt oder auf Jagdrecht spezialisiert ist. Da wäre es gut möglich das die Gegenpartei wichtige Infos bekommt oder das Verfahren in den Sand gesetzt wird. Es gibt genug Tierschutzanwälte die nie einen Jäger vertreten würden und sich dennoch bestens im Jagdrecht auskennen. Anwaltkammern geben dazu keine Auskünfte, jedoch sind solche Anwälte in echten Tierschutzkreisen (dazu zählen keine Jagdverbände) bestens bekannt. Auch gegenüber einem Tierschutzverein der nicht alle Jäger für schlecht hält ist eine gewisse Vorsicht angezeigt. Manch Jäger ist zu Alibizwecken Mitglied im Tierschutzverein und es könnten auch hier wichtige Infos an die falschen Personen gelangen. Das die Jäger es verurteilen ist ein Witz. Auf ihrer Webseite ist kein Sterbenswörtchen davon zu lesen. Jede Person die mit Jägern zu tun hat ist mit Vorsicht zu genießen. Zwar sind nicht alle Jäger so, jedoch der überwiegende Teil. Und die es nicht sind haben meist die Jagd aufgegeben.
Als nächstes heult der Jäger rum das er bedroht wird um Mitleid zu bekommen. Vermutlich bekommt er auch noch Polizeischutz anstatt man ihm erst einmal sicherheitshalber die Waffen abnimmt. Er hat auch komischerweise immer eine Leine oder ein Seil im Auto um entlaufene Hunde einzufangen? Oder fängt er damit Rehe und Wildschweine ein?
Tierschützer neigen übrigens in der Regel nicht zu Gewalt. Das ist Metier der der Hobbykillerschaft.

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10.12.2013 10:30 Uhr

Jäger schleift Hund

Diesem Vollidioten von Jäger sollte man den Waffenschein und den Führerschein entziehen. Wenn einer so mit Lebewesen umgeht fragt man sich wirklich was als nächstes passiert!

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10.12.2013 10:19 Uhr

Wenn es ein Einzelfall wäre...

Wenn es ein Einzelfall wäre... Aber leider sind solche schrecklichen Übergriffe von Jägern inzwischen an der Tagesordnung (nicht nur auf unsere Haustiere, sondern auch auf Wild, das angeschossen zum Sterben liegen gelassen wird), so dass man annehmen muss, dass es sich bei dieser "Kaste" überwiegend um Sadisten oder Geistesgestörte handelt!

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10.12.2013 14:03 Uhr

Antwort auf „Wenn es ein Einzelfall wäre...”

[...]Wenn es ein Einzelfall wäre... Aber leider sind solche schrecklichen Übergriffe von Jägern inzwischen an der Tagesordnung[...]

- interessant, man kann ja schon jeden Tag im Internet davon lesen - von pseudo Tierschützern mit genauso elitärem Halbwissen wie Sie... Mal Butter bei die Fische - und um das gleich vorneweg zu nehmen: NEIN, ich hab keine Waffen Zuhaus, schieß und angel mir auch mein Futter nicht! Aber wir lesen...1000x/Jahr...vielleicht (wenn man sehr danach sucht in regionalen Medien/Internet) von inkorrektem Jagdverhalten - mir währen in den letzten Monaten incl. DIESEM 3 in Erinnerung - und nun sehn Sie sich einmal an von wievielen Abschüssen und setzen das Prozentual in Relation zueinander! Ich habe mal recherchiert und herausgefunden das die Zahl geschossener Tiere allein zwischen 4,5 und 5 MILLIONEN Tiere beträgt in Deutschland (pro Jahr!!!) wir reden also von einer Fehlerquote im Promillebereich - wobei NATÜRLICH jeder einzelne Fall von inkorrektem Jagdverhalten nicht zu entschuldigen und definitiv einer zuviel ist!

[...] so dass man annehmen muss, dass es sich bei dieser "Kaste" überwiegend um Sadisten oder Geistesgestörte handelt! [...]

- Diese Aussage an sich - gekoppelt mit der Unart zu meinen man hätte in einem Forum mehr "Nachdruck" wenn man seinen Beitrag 3x einstellt - disqualifiziert Sie nicht nur als ernstzunehmende Gesprächspartnerin sondern offenbart eine unreflektierte, lineare, verallgemeinernde Denkweise das es einem Angst und Bange werden mag in Deutschland wenn man davon ausgeht das Sie ein Wahlrecht besitzen!

Ich indes werde davon Abstand nehmen Sie in irgendeine "Kaste" zu stecken oder Ihnen die geistige Gesundheit abzusprechen - ich kenne nämlich sowohl nette Jäger mit hoher Fachkompetenz als auch reflektierte, kluge Frauen! In diesem Sinne...

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10.12.2013 10:35 Uhr

Antwort auf „Wenn es ein Einzelfall wäre...”

Voll meiner Meinung. Wer sich ein Bild über Jagd und Jäger machen will, sollte sich mal in den einschlägigen Jägerforen umschauen. Ich habe gestern einen Bericht bei http://www.jagderleben.de gefunden.

Hallo an alle,
für mich gibt es persönlich nichts schöneres wie im Winter den Fuchs nachzustellen... Würde euch bitten mir einige Tipps zum Fuchs anlocken zu geben. Habe 4. Luderplätze in ungefähr 600 hektar im Gange... Hier wird manchmal
trockenfutter für den Hund, Luder usw. ausgelegt darauf kommt ein kleiner haufen Pferdemist.. Hat jemand noch bessere tipps oder effektivere Erfahrung gemacht. Was mich jedoch am meisten interessiert, hatt hier jemand im Forum schon Erfahrungen mit dem Fuchs anlocken durch die Hasenquäcke gemacht?? Wäre euch
für tipps und Erfahrungen sehr dankbar.. Ort?? Zeit??? Vielleicht einen Tipp wie man qüackt!!! bitte nicht disku-tieren ob dies sinvoll ist oder nicht!!!!
Waidmannsheil

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11.12.2013 11:14 Uhr

Hundehalterin trägt die alleinige Schuld

An alle die sich Tierliebhaber nennen, aber nur Hundefreunde sind. Auch Mäuse und Vögel sind Tiere.
Respekt habe ich vor den Hundehaltern die ihre Hunde im Griff haben. Dies ist leider nur in sehr wenigen Haushalten der Fall. Ein Hund der spurt läuft nicht einfach davon. Viele meinen sie können mit Hunden umgehen weil sie schon immer einen hatten. Man sieht das am besten wenn sie beim Gassi gehen den Hund festhalten müssen, weil Spaziergänger entgegen kommen. Manche , hauptsächlich Frauen, sind nicht einmal in der Lage ihre Lieblinge kräftemäßig in Zaum zu halten.
Nun büchst ein Jagdhund aus und läuft alleine im Wald rum. Wenn der Jäger den Hund erschossen hätte wäre ihm wohl gar nichts passiert. Im Nachhinein wäre das Wohl das Beste gewesen. Jetzt aber beginnt eine Hetzkampagne gegen den Jäger der eigentlich fast alles richtig gemacht hat.
Nun kommt der Fall schon in der Bildzeitung. Die presse verdreht Tatsachen. Es ist an der Zeit das mal Tacheles geredet wird. Die arme Hundehalterin trägt die alleinige Schuld an diesem Fall. Hätte sie auf ihren Liebling aufgepasst. Ein Hund hat allein im Wald nichts verloren. Dann Fährt sie hysterisch hinter dem Jäger her der bis zu diesem Zeitpunkt so gefahren ist das der Hund mitlaufen konnte und verunsichert diesen so, dass er etwas Gas gibt und der Hund stolpert .Hätte sie das nicht gemacht wäre wahrscheinlich gar nichts passiert. Manchen Leuten sollte man die Lizenz Hunde halten zu dürfen entziehen . In diesem Fall ebenso.
Ihr Jägerkollegen habt auch keinen Arsch in der Hose, sonst würdet ihr zu ihm halten oder wenigstens keine solchen Kommentare abgeben. Ihr wisst genau, dass man herrenlose Hunde im Wald Erschießen darf.
Wenn irgendwo einer halb tot geprügelt wird, wird kein so Theater gemacht.
Das was hier abläuft ist eine große Schweinerei.
So, jetzt dürft ihr über mich herziehen und mir die Pest an den Hals wünschen.
Schaut aber das ihr eure Hunde mal richtig gezogen bekommt, das ist nämlich das wahre Problem.

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11.12.2013 21:48 Uhr

Antwort auf „Hundehalterin trägt die alleinige Schuld”

Was passiert als nächstes wenn dieser "Mensch" wegen einer anderen Situation austickt... Mit einer Waffe Amok laufen...

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11.12.2013 16:42 Uhr

Antwort auf „Hundehalterin trägt die alleinige Schuld”

... Sie haben eigentlich nur vergessen zu erwähnen, dass Sie eine gepunktete Armbinde tragen und Ihr IQ bei 75 liegt, wenn's hochkommt. Oder sind Sie gar mit dem ach so tierlieben und dementen Jägerlein verwandt oder verschwägert, und zum Schreiben dieses Schwachsinns ermuntert worden ...???

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10.12.2013 18:42 Uhr

...da verschlägt's einem die Sprache ...

bereits bei der Frühstückslektüre ! Man kann nur hoffen, dass diesem Waidmann alles an Lizenzen abgenommen wird, was "Jäger " so zur Ausübung seiner Tätigkeit benötigt: Führerschein, Jagd- und Waffenschein. Den Burladinger Bürgern wünsche ich die Zivilcourage, diesen Tierquäler öffentlich an den Pranger zu stellen, und diesen D.....kerl letztendlich aus der Stadt zu jagen....

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10.12.2013 10:17 Uhr

Wenn es ein Einzelfall wäre...

Wenn es ein Einzelfall wäre... Aber leider sind solche schrecklichen Übergriffe von Jägern inzwischen an der Tagesordnung (nicht nur auf unsere Haustiere, sondern auch auf Wild, das tödlich verletzt zum Sterben liegen gelassen wird), so dass man annehmen muss, dass es sich bei dieser "Kaste" überwiegend um Sadisten oder Geistesgestörte handelt!

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10.12.2013 07:23 Uhr

Jäger schleift Hund fast zu tode

Wie krank ist das denn! Diesem Jäger gehört die Lizenz entzogen, besoffen oder größenwahnsinnig so was geht gar nicht!!!!!

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09.12.2013 22:16 Uhr

Jäger schleift Hund fast zu Tode

Nur Menschen ohne Herzen bereiten Tieren Schmerzen
Wer Leben respektiert geht verantwortungsbewusst mit Leben um!

Töte niemals ohne Not
Weder Tier noch Pflanze,
Bitter fühlt verfrühten Tod,
Was da lebt in Lichtes Glanze.
Eduard Baltzer

Gabriele Schächtele

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13.12.2013 23:11 Uhr

Ausbund von perverser Tierquälerei an den Hund

ist das nach meiner Meinung, wenn sich alles so zutrug, wie es geschildert wurde. Schon seit Jahrzehnten hole ich auf Anzeige bei der Gemeinde gegen herrenlose Hunde diese ab und bringe sie ins Tierheim oder ihren Besitzer. Liebevoll, denn diese Hunde können ja nichts dafür. Hunde sind grundsätzlich unschuldig an ihrem Verhalten. Schuld daran ist das Herrchen und die Umgebung.

Letzlich gibt es 3 Beteiligte:

Der Hundebesitzer hat natürlich eine Mitschuld und ist ursächlich verantwortlich. Zu einer artgerechten Haltung gehört nunmal auch die Unterbringung und das der Hundebesitzer dafür Sorge zu tragen hat, damit nichts passiert. Hätte der Hundehalter diese Aufsichtspflicht nicht verletzt, wäre es nicht zu diesem Verhalten des Jägers gekommen, der Hund hätte nicht leiden müssen.
Ich kenne dieses "Gerede" von Hundehalter was man sich manchmal anhören muss, wenn ängstliche Menschen oder Verkehrteilnehmer den Hund von der Straße holen lassen, und ich kostenlos den Zeitaufwand habe, "Habt ihr nichts anderes zu tun" und schlimmeres. Da kann ich auch richtig fuchtig werden.

Ein Jäger muss nicht immer ein Naturfreund sein, auch wenn es heist, dass er nur tötet, um regulierend auf den Wildbestand einzuwirken. Es gibt Länder, wo zur Jagd nur Wildhüter mit einer entsprechenden beruflichen Ausbildung zugelassen werden, aber das ist schon wieder ein anderes Thema. Wenn ein Jäger so handelt wie geschildert, hat er einem Tier unnötigerweise Schmerz zugeführt und dabei seinen Tod in Kauf genommen wenn es soweit gekommen wäre. Früher galt das zutote schleifen als sehr unangenehme Folter. Wie kann man von einem solchen Menschen, der besonnen in seinen Handlungen mit dem Tier umgehen muss, ja denn er hat eine Waffe und da kann man nicht von sollte sprechen - die Tiere des Waldes anvertrauen?
Dem Jäger müsste klar sein, dass es nicht Schuld des streunenden Hundes, sondern seines Herrchens/Frauchens ist und hätte den Hund sicher der Polizei übergeben können und Anzeige gegen den Hundehalter erstatten können. Aber in einer artgerechten Weise!

Der einzige unschuldige von den dreien und der alles ausbaden musste ist wohl der Hund. Erst hat er eine fehlerhafte Erziehung genossen, dann war die Unterbringung nicht korrekt bzw. hatte sein Besitzer seine Aufsichtspflicht verletzt und dafür ist er dann auch noch geqält und misshandelt worden.

Sicher kann man die Angelegenheit nicht unbestraft lassen, aber unsachlich muss man deshalb nicht werden und das Strafmaß - wenn das sich wirklich so zugetragen hat, legen die zuständigen Behörden fest.

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13.12.2013 09:19 Uhr

Chips und Bier...

Respekt - niveauloser geht es selbst bei RTL und diversen Internet-Foren nicht zu!
Außer untergejubelten Behauptungen und Beleidigungen ist hier nicht wirklich was zum Thema zu lesen. Der Fred taugt mittlerweile bestenfalls zur Unterhaltung - ich habe mir bereits Chips und Bier bereit gestellt...
Sorry, hier äußere ich meine Meinung sicher nicht mehr. Nein, nicht die Presse verdreht Aussagen, das fängt schon in den Köpfen derer statt, die hier ihre Antworten zum Besten geben.

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11.12.2013 22:46 Uhr

Kommt mal wieder runter!

Liebe Hundliebhaber
Mein Kommentar hat aber mächtig viel Staub aufgewirbelt.
Ihr wollt die besseren Menschen sein?
Was habe ich euch getan das ihr mich so beleidigt?
Ich habe doch nur meine Meinung zu diesem Fall gesagt und dabei niemanden heftig beleidigt oder angegriffen.
Mit euren Kommentaren zu meinem Artikel habt ihr bewiesen, dass ihr „die Hundeliebhaber“ teilweise sehr schlechte Menschen seid.
Ihr beleidigt Leute die ihr nicht kennt oder die vielleicht doch?
Was würdet ihr sagen wenn ich nun nachts oder auch tagsüber bei euch anrufe und euch belästigen würde.
Beim manchen könnte ich sogar vorbeikommen und Radau machen weil ich eure Adresse kenne.
So macht ihr das gerade in Burladingen bei dem Jäger.
Steinigen und an der Anhängekupplung über die Alpen ziehen wollt ihr ihn. (Wird in einem anderen Forum geschrieben)
Man seid ihr gute Menschen.
Kommt mal wieder runter und werdet wieder normal
Du zum Beispiel mit der Anspielung auf den IQ. Ich glaube dein IQ liegt weit unter meinem schlechten Wert den du ja mit 75 angegeben hast.
Gut, ich habe mit meiner Meinung eure Reaktionen getestet und erfahren dürfen.
Jetzt dürft ihr Hundeliebhaber, die ja die besseren und intelligenteren Menschen sind mal zeigen das es wirklich so ist und mit der Hetzerei aufhören.
Schämt ihr euch eigentlich nicht
Ihr sei ein sehr schlechtes Beispiel für eure und andere Kinder.
Gebt mal bei Google ein „Wildernde Hunde“ . Ihr wisst doch gar nicht was die so alles anstellen.
Ich mag Bienen, Ameisen, Hummeln Wespen, Spinnen die ich im Haus fange und wieder im Freien aussetzte sowie Eidechsen, Salamander usw.
Aber nur weil ich Hunde nicht mag bin ich ein böser Mensch.
Lebt weiter in eurer eigenen Welt
Viele Grüße an ALLE
Gerd

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12.12.2013 08:39 Uhr

Antwort auf „Kommt mal wieder runter!”

sehr geehrter Herr Gerd Müller,

im Moment würde mich einmal interessieren, welche verwirrte Gedankengang Sie zu Ihren Posts verleitet?
Ich vermute, Sie sitzen während des Schreibens höhnisch lachend am Stammtisch der Herrenrasse?

1.) Das ihr, die Jäger getrieben durch eine masochistische Ader (sonst hättet ihr ja keinen Spass am töten von wehrlosen Tieren) eine extreme Freude daran habt, Hunde zu erschießen, welche sich zum Teil nur 5-10 Meter vom Halter entfernt aufhalten durfte ich selbst schon aus allernächster Nähe beobachten.
Dass Jäger das Recht haben, wildernden Hunde zu erschießen ist ein Fakt. Der Hund muss sich dann in einem Radius befinden, in dem der Halter keinen Einfluss mehr nehmen kann auf den Hund. Gut, dem Jäger geht es um den Spass am töten und am Spaß sich als Herrenrasse aufzuspielen, Da kann man einen Hund ruhig auch mal 5 Meter neben dem Herrchen erschiessen. Aber da war dann bestimmt auch der Hund Schuld!

2.) Egal welches Gesetz nun eintritt, egal mit was sie den Spass am Masochismus und das Grossherrschaftliche Verhalten nun entschuldigen: Es gibt keine Entschuldigung auf der Welt, ein lebendiges Tier hinter einem Auto herzuschleifen! Nicht eine einzige Tatsache entschuldigt so etwas auch nur ansatzweise.

3.) Verhalten wie von diesem Jäger, Verhalten der Jäger im Allgemeinen, Tonfall der Jäger, die Art und Weise wie die Tiere inzwischen gemordet werden (ich war Augenzeuge, wie bei einer Treibjagd ein Reh in den Bauch geschossen wurde und am lebendigen Leib dann von 3 Jagdhunden zerrissen wurde!), Ihr eigener Ton im Text - das alles sind doch Anzeichen und Beweise dafür, dass sich heute eine Gattung Mensch Jäger nennen darf, die noch vor wenigen Jahren wegen unberechenbarer Gefährdung der Bevölkerung und Geistesgestörtheit in eine Anstalt weggeschlossen worden wären.

4.) Man kann jetzt sehr sehr lang über angeblichen Sinn - vor Allem aber den Unsinn der Jägerei diskutieren. Das führt aber in eine ganz andere Richtung.
Man kann aber darüber streiten, warum scheinbar jeder blutgeile Möchtegernkiller seine Penisängste an einer Waffe kompensieren darf. Man kann darüber diskutieren, warum Jäger, die nun eh schon ein sehr sensibles und kritisch beäugtes Hobby haben, keinen Wesenstest durchlaufen müssen.

Diskussionen wie hier gehören sehr viel öfter, sehr viel lauter und sehr viel vehementer geführt, damit endlich Jägertum nicht von Geld und Mordgeilheit regiert wird, sondern endlich wieder vom eigentlichen Sinn: Dem Hegen und Pflegen des Waldes. Es hieß einmal, die Jäger seien die Hüter des Waldes - nicht die gestörten Rambos des Waldes!

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14.12.2013 18:18 Uhr

Antwort auf „Kommt mal wieder runter!”

Ich wohne in Schleswig Holstein und habe über Freunde und Verwandte über diesen grässlichen Fall gelesen. Ich bin schockiert, entsetzt und es schießen mir tränen in die Augen . Das kann doch alles nicht wahr sein.
Ich habe den Text gleich meinen dänischen Freunden geschickt, damit die es auch weiterleiten können. Ganz Europa soll lesen, was für Unmenschen es gibt. Ich verstehe es nicht und es macht mich ohnmächtig wie herzlos jemand sein kann. Müller!!!!!! Schämen sie sich nicht??? Pfui..... Ich wünsche ihnen..... Das schreibe ich lieber nicht.....
Voller hass und Unverständnis wünsche ich keine schöne Weihnachten und noch ein .........
Erst überlegen, denken, dann handeln......

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11.12.2013 17:59 Uhr

Jäger schleift Hund fast zu Tode

Wann wird das Gesetz für Tierquälerrei endlich mal geändert? Es kann nicht sein, das so etwas vor Gericht immer nur als Sache .behandelt wird. Diesem Menschen sollte man den Führerschein,Waffenschein, sowie den Jagdschein für immer abnehmen,da er ja sogar für die Öffentlichkeit eine Gefahr ist! Dieser Mann hat nur eine sehr geringe Hemmschwelle, oder vielleicht auch gar keine.

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11.12.2013 08:38 Uhr

Unglaublich

Nach dem entsetzten Lesen des Berichts war ich sehr gespannt auf die darauf folgende Diskussion.
Vor allem war ich gespannt auf die Kommentare der Jäger, welche sich scheinbar gerne als "Herrenrasse 2punkt0" sehen (so zumindest meine ganz persönlichen Erfahrungen mit Jägern).
Dass nun Argumente kommen bezüglich zu großem Wildbestand, bezüglich "wie sonst bekommen Sie die Rehkeule auf den Teller" usw. war ja absehbar. Totschlagargumente ohne Sinn, Verstand, Hand und Fuß.
Natürlich brauchen wir Jäger! Jäger im Sinne von Heger und Pfleger! Aber was haben wir größtenteils? Selbstherrliche und selbstgerechte Menschen, die sich als Herrenrasse des Waldes fühlen und einfach nur Spass daran haben, Tiere zu töten. DAS hat mit dem eigentlichen Jagdgedanken schon lange nichts mehr zu tun! Mit den Jeeps bis an den Jägersitz heranfahren um ja keinen unnötigen Schritt zu laufen und die meisten der Jäger kennen den berühmten Blattschuss auch nur noch aus Legenden (auch diese Aussage beruht auf einschlägigen Erfahrungen).
Ich finde es traurig, in welche Richtung diese an sich so wichtige Jagd sich entwickelt.

Ich kann da nur noch kopfschüttelnd und fassungslos mit einem Zitat vonTheodor Heuss (1884 -1963, 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland) reagieren:
»Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord
am chancenlosen Mitgeschöpf.
Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.«

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10.12.2013 22:11 Uhr

Gestörter Grünkittel

Zitat von Theodor Heuss : Die Jägerei ist eine Nebenform menschlicher Geistesgestörtheit.Davon ist dieser perverse Grünkittel auch betroffen.

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10.12.2013 10:16 Uhr

Wenn es ein Einzelfll wäre...

Wenn es ein Einzelfall wäre... Aber leider sind solche schrecklichen Übergriffe von Jägern inzwischen an der Tagesordnung (nicht nur auf unsere Haustiere, sondern auch auf Wild, das immer häufiger angeschossen und schwerstverletzt liegen gelassen wird), so dass man annehmen muss, dass es sich bei dieser "Kaste" überwiegend um Sadisten oder Geistesgestörte handelt!

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10.12.2013 08:46 Uhr

Jäger schleift Hund

Und dem normalen Bürger werden die waffen abgenommen und sowas darf frei umher laufen. Es ist wohl zu erwarten, dass solche Menschen auch auf Menschen schießen, was man ja schon öfters erlebt hat. Die Jäger sollten einem Idiotentest, ähnlich den Autofahrern unterzogen werden. Obwohl ich persönlich einige kennen, welche einen sehr angenhmen Eindruck machen. Aber solche gehören in de Psychatir und zwar lebenslänglich

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11.04.2016 13:18 Uhr

Jäger

Das Posting verstößt gegen unsere Netiquette und wurde daher gesperrt.

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13.12.2013 18:30 Uhr

hier bei uns

hat ein Jäger Ende September einen kleinen alten Pudelmix auf einem Radweg erschossen, weil der angeblich gewildert hat - einen Fuchs gejagt..

"Und auf dem Radweg waren zwei weitere Flecken und Teile vom Darm." (Flecken Blut). Das war alles, was von Ronja gefunden wurde..

Der 13jährige Pudelmix war nicht größer als eine Katze, halbblind, zuckerkrank und hatte einen Herzfehler. Aber - wie Jazz - ein paar Meter von Zuhause allein unterwegs gewesen.

Wie Ronja ist Jazz ein weiteres aktuelles Beispiel einer langen Liste mit der Überschrift "Haustiere als Jägeropfer".

Vielleicht ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, dass das heutige Jagdrecht im Grunde 1934 von Reichsjägermeister Göring geschaffen wurde und sich seitdem viel verändert hat: Die Besiedelungsdichte, das Freizeitverhalten der Leute, und die Landschaft selbst. Und die Zahl der Jäger steigt - allein in Bayern werden pro Jahr rund 1700 Männer und Frauen ausgebildet.

Vielleicht ist es an der Zeit, das Jagdrecht den neuen Rahmenbedingungen anzupassen und im Jahr 2014 andere Formen der Jagd zu entwickeln.

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12.12.2013 12:01 Uhr

Lesen und sich eigenes Bild machen

Schömberg/Gerlingen. Ein großer schwarzer Hund mit einer Schulterhöhe von über 70 Zentimetern hat am vergangenen Donnerstag in Schömberg eine 66-jährige Frau attackiert, sie erst umkreist, dann angefallen und mehrfach gebissen. Der Hundehalter ist immernoch nicht ermittelt. Die Tierrechtsorganisation PETA fordert nun einen Hundeführerschein.

Ein solcher Nachweis kann sicherstellen, dass Hundehalter sachkundig mit ihrem Tier umgehen und die Signale sowie das Kommunikationsverhalten ihres Vierbeiners richtig deuten. Beißvorfälle könnten so deutlich verringert werden, und den Hunden würde zudem ein tiergerechteres Leben ermöglicht.

„Wenn es zu Beißvorfällen kommt, liegt das Problem in der Regel nicht beim Hund, sondern am anderen Ende der Leine“, sagt Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA Deutschland e.V. „Noch bevor Menschen einen Hund aufnehmen, sollten sie den sachgemäßen Umgang mit dem Tier erlernen und einen entsprechenden Nachweis an öffentlicher Stelle erbringen müssen. Jeder Hund, der falsch gehalten und behandelt wird, kann zu einer Gefahr für den Menschen werden – unabhängig davon, ob es ein Schäferhund, ein Dackel oder ein Mischling ist.“

Der Hundeführerschein sieht vor, dass künftige Halter bereits vor Aufnahme eines Hundes einen Theoriekurs absolvieren, bei dem sie das notwendige Fachwissen über eine tiergerechte Haltung und Aspekte wie Kommunikation und Bedürfnisse von Hunden erwerben. Anschließend an den theoretischen Kurs folgt für Halter und Hund ein gemeinsames obligatorisches Praxisseminar in einer Hundeschule.

In der Schweiz sind Hundehalter bereits seit 2008 zu einem Sachkundenachweis verpflichtet. Ebenso in Liechtenstein, wo seither die Zahl der Hundeangriffe auf Menschen deutlich zurückgegangen ist. Als erstes deutsches Bundesland hat Niedersachsen eine entsprechende Regelung beschlossen – der allgemeine Hundeführerschein ist in diesem Bundesland seit Juli 2013 verpflichtend.

Die Einführung eines Hundeführerscheins hat jedoch noch einen weiteren Vorteil, denn sie kann Menschen, die sich noch nicht ausführlich mit dem Thema Hundehaltung auseinandergesetzt haben, von einem eventuellen Impulskauf abhalten. Jedes Jahr landen 80.000 Hunde in deutschen Tierheimen, darunter sehr viele Tiere, die unüberlegt „angeschafft“ wurden.

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12.12.2013 12:40 Uhr

Antwort auf „Lesen und sich eigenes Bild machen”

Sehr geehrter Herr Gerd Müller,

ich denke, es haben nun all Verstanden, dass Sie ein Hunderasse par excellence sind.
Prima! Das freut mich für Sie.

Diese niveaulose Verbohrtheit mit der Sie das gerade zu tage legen, zeigt an, dass Sie das eigentliche Geschehene entweder nicht interessiert oder es sogar dem Hund gönnen.

Beides disqualifiziert Sie für eine weitere Diskussion hier.

Wahrscheinlich bringen Sie die gleichen Gründe aus der Pro-Jags-Zeitschrift an, wenn es um Tierversuche an Katzen geht (wären die halt zu Hause geblieben) oder bei den Jagdausflügen der Herren und Damen in Afrika und ähnlichen Ländern (ui, die Zier sind ja auch ganz gefährlich)

Hier geht um definitiv nachweisbare Tierquälerei, daraus entwand eine hitzige Diskussion über das Fehlverhalten der Jäger im Allgemeinen. Jetzt nutzen Sie diese Plattform um ihren stupiden Hass gegenüber Hunden und Hundehaltern Ausdruck zu geben? Und dem Jäger die Berechtigung zu geben, ein Tier fast totzuschleifen? Aha, gilt denn der Freibrief dann auch für mich? Sie gehen mir mit diesem unsinnigen dummen Geschwätz ebenso auf den ...Zeiger... Darf ich sie nun auch an die Anhängerkupplung binden?

Nun gut, mit Ihrer Ansicht sind Sie bestimmt der Vorsitzende des Tiererschiessungs-Vereins.
Vielleicht wollen Sie ja auch eine "systematische Säuberung dieses niederen Packs" durchsetzen

Dann haben Sie noch viel Spass an ihren Phantasien - ich hoffe die Wände um Sie herum sind schön gummiert und rosa

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12.12.2013 12:44 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Lesen und sich eigenes Bild machen””

Hoppla, da sind mir in der Rage einige Schreibfehler unterlaufen. Die dürfen gern behalten werden und dienen ausschliesslich ihrer Belustigung!
Hunderasse im ersten Abschnitt sollte Hundehasser bedeuten
Die gefährlichen Zier in Afrika sollten gefährliche Tiger sein zwinkern

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11.12.2013 22:20 Uhr

Jäger schleift golden Retriever...

Dieses Lebewesen das sich Jäger nennt ist Charakterlich total unfähig eine Waffe zu führen und diesen Beruf auszuüben! Gottseidank sind nicht alle Jäger so wie dieser. Ich halte den Jägerberuf für sehr wichtig! Deshalb sollten man jetzt nicht diesen Berufszweig schlecht machen!

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11.12.2013 00:32 Uhr

Jäger schleift Hund fast zu Tode

Sinnvolle Jagd ist eine Sache, meist harmlose Hunde und Katzen erschießen etwas ganz anderes.
Leider sind mir auch Jäger bekannt, die Hundehaltern mit erschießen ihres Tieres drohen.
Bei uns hier im nördlichen Schleswig-Holstein hat ein Jäger den entsprechenden Gesetzesauszug, in dem erklärt wird, dass er Hunde schießen darf, im Dorfschaukasten plaziert. Da hat man als Hundebesitzer ein wirklich tolles Gefühl beim Gassigehen.
Sinnvolle Revierpflege ist sicher wichtig für die Balance in der Natur.
Dazu muss ich aber keine Füchse und Katzen quälen, um meinen Jagdhund abzurichten, auch muss man keinen Hund oder keine Katze erschießen, der sicher irgendwo als Familienmitglied seinen Platz hat und niemanden bedroht oder verletzt.
Jäger haben keine Freude am Töten oder Schießen?
Kann man dies wirklich glauben, wenn mir bekannte Jäger erzählen, wie toll Sie in Osteuropa für wenig Geld tolle Abschüsse tätigen. Oder in Afrika auf große Jagd gehen. Da schaut noch keiner so genau hin. Im Kollektiv scheinen dies ja in Verbindung mit viel Alkohol die besten Urlaube zu sein.
Das für Tierschutzvergehen in Deutschland durch Jäger keine harten Urteile gesprochen werden, ist m.E. nachvollziehbar. Die Jägerlobby reicht doch in gehobene gesellschaftliche Schichten hinein. Wer kann sich denn ein Jagdrevier leisten. Dies ist nicht der kleine Mann von nebenan.
Die Jagdverbände in Deutschland, in denen vernünftige Vorstände tätig sind, könnten die Verfahrensweise ihrer Mitglieder doch mit entsprechender Ausbildung und Vorgaben steuern, wenn denn daran wirkliches Interesse besteht, was m.E. zweifelhaft ist. In Deutschland muss leider immer erst etwas tragisches passieren, bis über Änderungen nachgedacht wird. Und es möchte doch auch kein Jäger mit Angst vor irgend einem Unglück auf seinen Hochstand klettern. Wie so oft im Leben sollte auf allen Seiten Vernunft regieren. Aber wenn ich meinen Hund gesehen hätte wie er hinter einem Auto fast tot geschliffen wird, wäre diese am Ende.

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10.12.2013 11:41 Uhr

Nicht gleich alles verunglimpfen

Dass da jemand völlig neben der Spur agierte ist offensichtlich und absolut inakzeptabel! Dafür wird er mit den Mitteln unseres Rechtsstaates sicher auch zur Rechenschaft gezogen und sich verantworten müssen.
In Anbetracht des öffentlichen Interesses wird da wohl auch durchgefriffen werden (müssen).

Hier und in anderen öffentlichen Medien aber zur Selbstjustiz aufzurufen zeugt nicht gerade von wendentlichen Unterschieden zum "Täter" und von Achtung von Leben und Lebewesen! DAS ist sogar noch eine ganze Stufe darunter. Mal drüber nachdenken!

Ebenso kann man die gesamte Jägerschaft hier nicht einfach in Frage stellen - nein, ich bin kein Jäger. Man erinnere sich an die Wurzeln der Menschheit, als Jäger und Sammler noch zur Sicherstellung der Ernährung und fürs Überleben verantwortlich waren. Durch den zunehmenden Entzug freier Flächen durch die Zivilisation - also den Menschen - wird dem Wild natürlicher Lebensraum entzogen, sodass dieses wie selbstverständlich das Nahrungsangebot der Städte zu lieben und zu schätzen lernt und ungeniert am hellichten Tag auf Straßen spazieren geht und sogar in Wohnungen eindringt. Breitet sich das Wild dann zu sehr aus, bespielsweise Wildschweine, kann man regelmäßig lesen, was geschieht..... Eine Überzahl an Füchsen - noch immer potenzieller Überträger von Tollwut und Fuchsbandwurm - ist ebenso nicht ungefährlich. Zugegeben, Jäger sind im Sinne der Sicherstellung der Ernährung nicht mehr zwingend notwendig, dafür aber unter anderem zur Regulierung der Wildbestände.
Zucht und kontrollierte Tötung von Tieren finden längst in den Ställen der Landwirte und im Schlachthof statt - da ist nur kein Gewehr mehr erforderlich. So ist es nunmal: die Milch kommt genausowenig aus dem Tetrapack wie das Fleisch aus der Kühlteke....

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10.12.2013 14:29 Uhr

Antwort auf „Nicht gleich alles verunglimpfen”

Hallo Herr Hoffman

Die Tatsache das sie darauf vertrauen das der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt wird sagt für mich einfach aus das Sie etwas in Richtung Jusitz zu tun haben. Wenn Sie die vergangenen Urteile über Tiermorde und Quälereien anschauen dann sieht man wohl sehr eindeutig das das da einiges aus dem Gleichgewicht geraten ist. Vielleicht können Sie uns allen hier die Urteile mal aufzählen wo ein Tierquäler mal eine richtig empfindliche Strafe bekommen hat, und das bitte aber auch mit der Anzahl der Straftaten die nur gering oder garnicht geantet worden sind.

Was die Jagt angeht bin ich dagegen schon auf Ihrer Seite, es müssen sicher auch hier das eine oder andere Tier geschossen werden um das Gleichgewicht zu halten, jedoch muss man auch hier sagen das die Geschichte nichts mehr mit der Jagt zu tun hat sondern eigentlich nur eine sadistische Veranlagung aufzeigt.

Zum Thema Landwirtschaft muss man auch hier ganz klar eins sagen niemand darf ein Tier grundlos quälen oder töten. Auch in der Landwirtschaft wurde dazu gelernt und die meisten Bauern versuchen es Ihren Tieren so leicht wie möglich zu machen. Was die Großkonzerne mit den Tieren anstellen ist eine andere Sache, aber auch hier stellt sich die Frage wo die Justiz ist. Es sind genügend Dokumentationen und Filme gemacht worden und die Justiz schreitet nicht ein. Tierschutz und Mitgefühl endet da wo der Profit beginnt.

Das hat aber mit dem Fall hier nichts zu tun denn hier ging es nur darum einem Tier Schmerzen zuzuführen ohne jeglichen erkennbaren Grund, und das ist das verwerfliche an der Geschichte. Hier ging es um pure Mordlust.

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10.12.2013 13:42 Uhr

Antwort auf „Nicht gleich alles verunglimpfen”

Herr Hoffmann wenn Sie kein Jäger sind, dann stehen Sie den Jägern sehr nahe. „Die Justiz wird es schon richten“, in der Vergangenheit war es meist anders und der Grund ist auch ganz einfach. Jagd ist immer noch zum großen Teil ein Hobby der sogenannten Besseren und hierzu gehört eben auch die Justiz. Die Jagd von früher ist mit der heutigen nicht mehr zu vergleichen. Damals ernährten sich die Menschen von der Beute, heute jagen die Jäger zur Triebbefriedigung. Über die Füchse sind Sie wohl schlecht informiert, denn der letzte Tollwutfall liegt in Deutschland schon ca. 30 Jahre zurück. Desweiteren wurde die Tollwut damals nicht durch die Jagd sondern mit Impfköder beseitigt. Wie kommen Sie auf den Vergleich von Jagd und Landwirtschaft? Hätte der Hund durch die Qualen Milch geben sollen oder sollte er für den Schlachthof vorbereitet werden. Ich bin kein Freund der Massentierhaltung, doch liegt hier ein großer Unterschied zur Jagd. Jäger töten und quälen alles war sie nur erwischen können – siehe Raubwildjagd. Bei der Tierhaltung fließt das Fleisch zumindest in die Nahrungkette.

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10.12.2013 14:22 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Nicht gleich alles verunglimpfen””

Herr Weisser - nun muss ich aber lachen - Ihnen ist ja auch kein billiges Vorurteil zu peinlich, oder?!

-Jemand der die Sache reflektiert, von beiden Seiten heraus betrachtet ist also schon Parteiisch weil: Wer nicht in aller Konsequenz GEGEN die Jagd ist ist für Sie oder steht den Befürwortern MINIMUM sehr nahe!

-Natürlich SOLLTE das juristisch geregelt werden, ABER die Justiz hat ja NOCH NIE (Respekt vor Ihrem umfassenden Wissen aller juristischen Prozesse diesbezüglich) Recht gesprochen wenn es um Waidmänner ging! (Wohl zumindest nicht das Recht das Sie sich ausgemalt hätten...)

- ...achso - und Schuld warum die Waidmänner rechtlich sozusagen "Immunität" besitzen ist das das alle "die da OBEN" sind, die Pfeffersäcke mal wieder die auch schon daran die Schuld tragen das es allen so schlecht geht! Ich wusste gar nich das unsere Waldbauern, die bestimmt über 50% der Jagdscheine ausmachen in unseren Gefilden, alle adlig oder schwer vermögend sind...

-Bei der Massentierhaltung fließt das "gewonnene Fleisch" wenigstens in die Nahrungskette - Jäger werfen NATÜRLICH, weil Sie aus reinem Lustgewinn jagen, das Wildbret weg - nein, sie VERBRENNEN es gleich an Ort und Stelle!

-letzter Einwurf: Was werfen Sie eigentlich einem Waidmann vor?! Diese Menschen haben meist ein Fachwissen von der Natur die Sie bejagen das bei sehr vielen Kritikern wünschenswert wäre! Und ja, die die ich kenne jagen auch gerne - was doch vollkommen legitim ist wenn man Spaß bei der Arbeit hat! Ich kenne auch Metzger die sich auf den Schlachttag freuen weil das Ihre liebste Arbeit war! Mein Opa war Angler, natürlich hatte auch der Lieblingsfische auf die er im speziellem ging...

Man muss nicht alles gut heissen, da bin ich ganz bei Ihnen - man darf aber auch nicht so verbohrt in seiner Meinung sein das man Alles negiert und reinen Tötungsdurst als einzigen Trieb unterstellen - und man darf es schon zweimal nicht auf eine ganze Gruppe Menschen verallgemeinern!

In diesem Sinne - einen schönen Tag Ihnen noch

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10.12.2013 16:45 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Nicht gleich alles verunglimpfen”””

Hallo Herr Schnitzler,

lachen soll ja bekanntlich gesund sein, in diesem Fall lachen Sie vermutlich über sich selbst. Ich habe von einem großen Teil und nicht von über 50% geschrieben. Beim Vergleich von Massentierhaltung und Jagd habe ich einen Verweis und die Raubwildjagd gemacht, diesen haben Sie vermutlich vor lauter Lachen überlesen. Mir ist nicht bekannt daß aus Füchsen, Marder usw. Wildbret gemacht wird

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10.12.2013 21:09 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Nicht gleich alles verunglimpfen””

Sehr geehrter Herr Weisser,

ich kann mich Herrn Schnitzler nur anschließen. Ich möchte hier kein zweites Mal die von ihm genannten Punkte wiederholen, möchte aber meine Empörung über Ihre Aussage

"Jäger töten und quälen alles war sie nur erwischen können"

kundtun.

Als Jäger möchte ich mir nicht unterstellen lassen, ich würde zum Zeitvertreib und zur Triebbefriedigung wahllos Tiere töten und quälen. Sicher töte ich Tiere. Und ich weiß, dass damit eine sehr große Verantwortung einhergeht.
Eine Rehkeule kann ich mit einem besseren Gewissen essen, als ein Stück Fleisch von dem ich nicht mit 100prozentiger Sicherheit weiß, wie es produziert wurde und was das Tier alles durchmachen musste. Genauso finde ich nichts Verwerfliches daran, sich an einem Fuchspelz zu erfreuen. Wann haben Sie das letzte Mal einem Mitmenschen Vorwürfe gemacht, weil er sich über ein paar bequeme Lederschuhe gefreut hat?

Um aber nicht zu weit vom Thema abzuschweifen: Wer einem Tier solche Qualen bereitet, hat meiner Meinung nach eine ernsthafte psychische Störung ( ebenso wie Menschen, die zu einer ähnlichen Tat als Vergeltung aufrufen) und sollte auf keinen Fall weiterhin Jäger sein dürfen!
Auch wenn es wahrscheinlich eine menschliche Reaktion ist, finde ich es sehr schade, dass ein solches Verhalten auf die gesamte Jägerschaft übertragen wird.

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11.04.2016 13:26 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Nicht gleich alles verunglimpfen”””

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