Andreas Kusch bewirbt sich in Obernheim

Burladingen/Obernheim.  Es kommt Schwung in die Obernheimer Wahl: Andreas Kusch aus Burladingen ist der zweite Kandidat für das Bürgermeister-Amt.

Die Unterlagen des 37-Jährigen sind im Obernheimer Rathaus eingegangen. Nach langen und intensiven Überlegungen habe er sich, so Andreas Kusch, entschlossen, sich um die Nachfolge von Georg Maier zu bewerben.

Kusch ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seit April 1994 arbeitet er als Polizeivollzugsbeamter bei der Bundespolizei. "Während dieser Zeit habe ich aufgrund vielfältiger und bundesweiter Verwendungen und Einsatzsituationen viel Führungsverantwortung übertragen bekommen", sagt er. "Dieser Verantwortung habe ich mich immer gern gestellt."

Um keine Rechenschaft ablegen zu müssen, "gehöre ich keiner Partei an". Politisch gesehen sei er absolut neutral, versichert er, "und das werde ich auch künftig sein."

Obernheim ist für Andreas Kusch aus vielen Gründen "sehr reizvoll". Er freut sich darüber, dass das Vereinsleben einen großen Stellenwert in der Gemeinde genießt. Er selbst war bis vor eineinhalb Jahren in einem Verein aktiv tätig. Als Stichwort nennt er Fußball.

Kusch führt weiter aus, dass er gute und strukturierte Vereinsarbeit kenne und schätze. Die zumeist ehrenamtlich Tätigen könne man nie genug loben und hervorheben. Er wünscht sich, "ein Teil dieses Vereinslebens zu sein und darüber hinaus im Rahmen der mir gegebenen Möglichkeiten unterstützend und fördernd tätig zu werden".

Wichtig ist dem Familienvater auch, dass mit den knapper werdenden Finanzmitteln der Kommune sorgsam und wirtschaftlich umgegangen wird. Das heißt für ihn: "Schulden abbauen und Rücklagen stärken, ohne die kommunalen Pflichten zu vernachlässigen".

Um den Chefposten im Obernheimer Rathaus buhlt auch Josef Ungermann. Der 43-Jährige aus Talfingen, Leiter des Tailfinger Bürgerbüros und Personalratsvorsitzender der Stadt Albstadt, hat am vergagenen Mittwoch seinen Hut in den Ring geschmissen.

Noch bis einschließlich Montag, 13. September, 18 Uhr, haben weitere Interessenten die Möglichkeit, sich um das Amt des Bürgermeisters zu bewerben. Gewählt wird am Sonntag, 10. Oktober. Sollte dabei keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichen, findet zwei Wochen später, also am Sonntag, 24. Oktober, ein zweiter Wahlgang statt.


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Autor: VOLKER SCHWEIZER | 02.09.2010

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