Wenn Kaiserliches gut mundet

Alte Obstsorten sollen nicht aussterben. 30 Naturschützer pflanzten 45 Hochstämme auf der Zimmerner Zollernhalde. Dazu gehören Sorten wie "Kaiser Wilhelm" oder die "Hauszwetschge".

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Erst wurde gegraben, dann gepflanzt, der Stamm ummantelt und zum Schluss alles gut gewässert. Mit der Ernte wird's noch ein bisschen dauern.  Foto: 

Die Zollernhalde bei Zimmern ist ein Naturschutzgebiet mit gut fünf Hektar Fläche. Mit der Ausweisung als Naturschutzgebiet sind viele Auflagen verbunden.

Rund 30 tatkräftige Helfer der Naturschutzgruppe der Bisinger Albvereinsgruppe Bisingen sowie Pächter der Almendteile machten sich bei frühlingshaftem Wetter an die Arbeit und pflanzten 45 Hochstämme. Wert wurde dabei darauf gelegt, dass vor allem alte Obstsorten nicht aussterben. So finden sich unter den zarten Bäumchen nun Sorten wie "Kaiser Wilhelm", "Jakob Fischer", "Brunnenbirne" oder "Hauszwetschge", um nur wenige zu nennen. Die fachkundige Leitung hatten Naturschutzwartin Maria Rager, Revierförster Wilhelm Grundler und der Vorsitzende der Bisinger Albvereinsgruppe Rainer Schüler.

Zum Schutz der jungen Bäume wurde über den Stamm jeweils ein Drahtkorb gebunden. Die Anpflanzungen mussten natürlich auch noch bewässert werden.

Die Bäume wurden mit so viel Abstand gepflanzt, dass auch der Schäfer mit seiner Herde problemlos passieren kann.

Für die Helfer gab es zum Abschluss Heiße Rote und (wie auch immer wieder zwischendurch) kühle Getränke.

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