Unliebsames Ende einer Feier

Kräftig gefeiert wurde übers Wochenende in Bisingen, nicht nur der Sieg von Jogis Jungs gegen Portugal, sondern auch bei einem Rockerfest.

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Es gab jede Menge Polizeikontrollen.

Insgesamt neun Verkehrsunfälle hat die Polizei im gesamten Kreisgebiet übers Wochenende aufgenommen. Alle gingen recht glimpflich ab. Lediglich ein Fahrzeuginsasse wurde leicht verletzt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 24 000 Euro.

Ansonsten fiel die Wochenendbilanz allerdings eher negativ aus, wie die Polizei meldet. Sechs Autofahrer hatten deutlich zu tief ins Glas geschaut und sich trotzdem an Steuer gesetzt. Es waren zumindest sechs, die erwischt wurden.

Allein im Bereich des Polizeireviers Hechingen wurden am vergangenen Sonntag zwischen 3 Uhr nachts und 11 Uhr vormittags vier Alkoholsünder aus dem Verkehr gezogen.

Vermutlich besonders lange wird der Sieg der deutschen Mannschaft am vergangenen Samstag bei der Fußball-EM einem 24-Jährigen in Erinnerung bleiben. Er hatte das gewonnene Spiel Deutschlands mit einem Kumpel in Bisingen in der Nacht ausgiebig mit viel Alkohol gefeiert.

Bei seiner Heimfahrt wurde der junge Mann aus Dotternhausen auf der B 27 im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle überprüft. Hierbei wurde festgestellt, dass er am nächsten Tag gegen 10 Uhr vormittags immer noch zu viel Alkohol im Blut hatte. Er musste das Auto stehen lassen.

Ähnlich erging es einen 27-Jährigen aus dem Landkreis Ulm. Der Mann hatte am Samstag mit seiner Freundin das Fest einer Rockergruppe in Bisingen besucht. Und auch er hatte wohl nicht damit gerechnet, dass er bei der Heimfahrt am Sonntag noch erhebliche Mengen von Restalkohol im Blut hatte. Der Wert war gegen 11 Uhr noch so hoch, dass die Polizeibeamten auch in diesem Fall die Weiterfahrt untersagten. Dass der 27-Jährige sich überhaupt selbst hinter das Steuer seines Fahrzeugs gesetzt hatte, wunderte die Polizeibeamten allerdings schon. Der Mann hatte seinen Führerschein schon einmal wegen Trunkenheit am Steuer abgeben müssen und diesen erst vor einigen Monaten wieder bekommen. Außerdem hätte die Freundin fahren können, denn diese hat nicht nur einen Führerschein, sondern war dazu auch nüchtern.

Nicht nur durch die Fußball-EM und die daraus resultierenden Siegesfeiern war die Polizei stark beschäftigt. Wiederholt mussten sie bei lautstarken Streitereien und nächtlichen Ruhestörungen einschreiten.

Zwölf Streitigkeiten mussten geschlichtet werden, wobei in zwei Fällen die Betroffenen einfach nicht zu beruhigen waren und schließlich in Gewahrsam genommen werden mussten.

Besonders viele Ruhestörungen waren in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag im Bereich des Polizeireviers Albstadt zu verzeichnen. Allein acht Mal musste die Polizei hier einschreiten, um die Nachtruhe wieder herzustellen.

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