Keine Bewegung auf dem Maute-Areal

Wann kommt endlich Bewegung ins Maute-Areal? Investor Weilacher setzt auf "konstruktive Gespräche", den Gemeinderat ärgert der Schutt.

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Wirklich kein schöner Anblick. . .  Foto: 

In der nächsten Bisinger Gemeinderatssitzung am 22. Juli kommt der große Wechsel am Ratstisch, das alte Gremium verabschiedet sich, das neue wird verpflichtet. Kurze Nachfrage also noch einmal am Ende der jüngsten Sitzung am Dienstagabend: Was macht eigentlich das Maute-Areal?

Da konnte Bürgermeister Roman Waizenegger leider "nichts Neues" berichten. Thomas Weilacher, der sich Ende des Jahres als potenzieller Investor im Gemeinderat vorgestellt hatte, sprach gestern zwar weiter von "konstruktiven Gesprächen", doch ein Haken sei eben noch nicht dran. Man darf gespannt sein.

Spürbar die Geduldsschnur zu reißen scheint aber einigen Gemeinderäten doch beim Anblick des Maute-Schutthaufens an der Bahnhofstraße. Der liegt aber auch schon allzu lange. Seit gut vier Jahren türmt er sich am Straßenrand.

Im Sommer 2011 hatte das Landratsamt aus "Gründen der Verkehrssicherheit" einen Teilabbruch des ehemaligen Maute-Gebäudes angeordnet. Das Gebäude bröckelte, Steine fielen auf Gehweg und Straße. Doch der Eigentümer kam der Auflage nicht nach. Also beauftragte das Landratsamt einen privaten Unternehmer damit und stellte die Kosten dem Eigentümer in Rechnung. Dieser wiederum sah das gar nicht ein. Der Streit endete vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen. Das Landratsamt bekam Recht, auf die ausstehenden 46 000 Euro wartet es bis heute.

Wegräumen lassen wollte das Landratsamt den Schutt dann nicht mehr. Der Haufen sei zwar sehr ärgerlich, hieß es, aber das Landratsamt könne nicht in jedem Fall die Eigentümerverantwortlichkeiten durch Steuergeld ersetzen. Ähnlich läuft die Diskussion auch im Bisinger Gemeinderat. Was soll man tun? Abräumen und möglicherweise auf den Schulden sitzen bleiben? Oder abwarten, ob sich auf dem Gelände nicht doch noch etwas bewegt.

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