Jetzt wird aufs Dach gestiegen

Die Schadensbilanz nach dem Hagelsturm vom Dienstag ist groß. Die Aufräumarbeiten in den Kirchspielgemeinden dauern an.

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Die zwei Unwetter am Dienstagnachmittag zwischen 15 und 16 Uhr hinterließen auch in Bisingen Spuren der Verwüstung (wir berichteten mehrfach).

Viele Autos wurden demoliert, Gebäude beschädigt. Zum Teil wurden Dächer von bis zu tennisgroßen Hagelkörnern durchlöchert, das Regenwasser floss ungehindert ins Gebäudeinnere. Noch nicht abzuschätzen ist, wie viel Dachplatten zerstört oder aber einfach vom Sturm weggefegt wurden.

In fast jeder Straße in Bisingen und den Teilorten werkeln derzeit Einsatzkräfte der Feuerwehr, Beschäftigte von Handwerkerfirmen oder eben die Hausbesitzer selbst auf den Dächern, um Dachplatten auszuwechseln oder aber bei größeren offenen Flächen wenigstens eine feste Folie darüber zu ziehen, um noch Schlimmeres zu verhindern, wenn der nächste Regen kommt.

Die Feuerwehrlehrleute halfen überall, wo professionelle Unterstützung bei Dachreperaturen und Aufräumarbeiten dringend notwendig war. Darüber hinaus mussten sie ein Firmengebäude im Bisinger Gewerbegebiet Hinter Stöck, in dem das Wasser stand, auspumpen.

Der heftige Gewittersturm mit Hagel zertörte aber zudem zahlreiche Rollläden, teils sogar Fensterscheiben. Vor allem Dachfenster erwischte es. Der Steinhofener Josef Holocher ist über 80 Jahre alt. Er schüttelt den Kopf: "So etwas hat es in meinem ganzen Leben noch nie gegeben, dass solch große Hagelkörner vom Himmel fallen und in wenigen Minuten großen Schaden anrichten." Auch das Dach seines Hauses wurde in Mitliedenschaft gezogen. Die Feuerwehr rückte mit der Drehleiter an.

Seit gestern kontrollieren Mitarbeiter des Bisinger Bauhofes mit Hilfe der Drehleiter alle öffentlichen Gebäude und untersuchen diese auf etwaige Schäden.

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