Genügend Fachkräfte vorhanden

Jetzt, wo der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder greift, interessiert die Eltern vor allem die Qualität des Angebots.

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Seit dem 1. August ist der bundesweite Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Ein- und Zweijährige in Kraft. Foto: Uli Deck/dpa

Mit dem neuen Gesetz und dem damit einhergehenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder, die jünger als drei Jahre sind, wird voraussichtlich die Zahl der jüngeren Kinder in Kindergärten und Kindertagesstätten steigen. Es gäbe keinen Mangel an Fachkräften, versichert das Sozialdezernat beim Balinger Landratsamt. Und doch kommt auf die Fachkräfte einiges zu.

Denn die Anforderungen an die Erzieher veränderten sich ganz wesentlich, heißt es beim Sozialdezernat. Eine Krippe sei kein Kindergarten für die kleinsten Kinder, genau so wenig wie ein Kindergarten eine Schule für Kleine sei. Erst seit wenigen Jahren gehöre die dezidierte Krippenpädagogik überhaupt zur Ausbildung von Erziehern dazu, heißt es. Wer sich für die Arbeit in einer Krippe interessiere, brauche ein enormes Maß an theoretischem Wissen, weswegen Krippenfachkräften Fort- und Weiterbildungen empfohlen würden.

"Eine Zwei-Tages-Fortbildung ist hierfür aus fachlicher Sicht nicht ausreichend. Eine seriöse Fort- oder Weiterbildung zur Arbeit in diesem Bereich umfasst mindestens zwölf bis 20 Tage", machen die Fachleute deutlich.

Zu einzelnen Aspekten in der Krippenpädagogik bietet die Fachberatung für Kindertageseinrichtungen beim Landratsamt regelmäßig Fortbildungsveranstaltung zur Vertiefung oder Differenzierung an. Auch die Fachschule für Sozialpädagogik an der Hauswirtschaftlichen Schule in Albstadt bietet beispielsweise eine zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung an. Vorbereitung ist also alles: Träger guter Einrichtungen haben ihren Fachkräften bereits umfassende Vorbereitung auf die Tätigkeit ermöglicht.

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