Gemeinde im Dialog

Ideen haben die Grosselfinger viele, jetzt geht es darum, welche sich im Rahmen des EU-Projektes "Leben im Dorf" auch tatsächlich umsetzen lassen. Die Gemeindeverwaltung lud nun zum Ortsrundgang ein.

|
Vorherige Inhalte
  • Das alte Gesellenhaus (oben) könnte verschiedenste Einichtungen beherbergen. Im Schlosskellerweg könnte ein Heimatmuseum Einzug halten. Fotos: Wolf 1/3
    Das alte Gesellenhaus (oben) könnte verschiedenste Einichtungen beherbergen. Im Schlosskellerweg könnte ein Heimatmuseum Einzug halten. Fotos: Wolf
  • 2/3
  • 3/3
Nächste Inhalte

Treffpunkt war zunächst im Grosselfinger Rathaus. Mit zu den Teilnehmern gehörten Projekt-Moderatorin Edith Koschwitz, Städteplaner Rainer Kraut, Revierförster Wilhelm Grundler, Gemeinderäte und Vertreter der Vereine. Bürgermeister Franz Josef Möller ging kurz auf die Geschichte und Ideensammlung zum "Leben im Dorf II" ein, dann ging es los zu einem äußerst informativen Ortsrundgang.

Erster Halt war am Talbach, diese Wasserachse führt durch den Ort. Der Bachlauf soll eine Verbindung zwischen Mehrgenerationenpark und Ortsmitte schaffen. Zwischen Rathaus und Schlossgarten/Schule soll der Weg barrierefrei ausgebaut werden. Groß gedacht wäre eine Einheit zwischen Marktplatz, Oberdorf, Gastronomie und möglichem Museum.

Der Talbach soll Wasser erlebbar machen. Ideen gibt es viele: Aufstauung (das wäre gleichzeitig ein prima Feuerlöschteich), Kneipp-Becken, Wasserspiel- und Abendteuerspielplatz oder einfach nur schöne Grünanlage mit Ruhebänken.

Weiter ging es dann zum Marktplatz mit Gesellenhaus, Riester- und Sailehaus, dem ehemaligen Gasthaus "Lamm". Hier bräuchte es ein Gesamtkonzept. Dabei sollen die Verkehrsflächen, die Freiflächen und alle Gebäude, die im Eigentum der Gemeinde sind, einbezogen werden. Der Marktplatz soll durch unterschiedliche Nutzungen lebendig werden. Im räumlichen Nutzungskonzept sollen verschiedenste Möglichkeiten angedacht werden: vom Generationentreff über einen Jugendtreffs, Mehrzweck- Festsaal bis hin zum Bistro oder Café, Spielplatz, Second-Hand-Laden - Multifunktionalität wird gewünscht.

Nächster Halt war am alten Schulhaus, dieses soll einladender gestaltet werden. Diese Maßnahme könnte Hand in Hand mit einer Sanierung des dortigen Gehweges und der ja bereits genehmigten Fußgängerfurt gehen. Das alte Schulhaus könnte als ein "Portal zur Ortsmitte" mit "Signalwirkung für Verlangsamung" wahrgenommen werden, gleichzeitig Informations- und Treffpunkt sein.

Ein Blick wurde auch auf das Gebäude Schlosskellerweg 6 geworfen, dieses gehört Helmut Opferkuch. Das Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde in privater Initiative restauriert. Im Dachgeschoss, so der Vorschlag, könnte ein Heimatmuseum eingerichtet werden. Konzeption und Betrieb des Museum könnte von einem noch zu gründeten Trägerverein verfolgt werden.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Amtsarzt hält Bachmann für dienstunfähig

Landrat Günther-Martin Pauli hat jetzt ein Verfahren eröffnet, um die Hechinger Bürgermeisterin Dorothea Bachmann vorzeitig in den Ruhestand zu schicken. weiter lesen