Gemeinde Grosselfingen geht ans Netz

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Bürgermeister Franz Josef Möller begutachtete gemeinsam mit Kommunalberater der EnBW, Nicolaus Schäfer, den Baufortschritt.   Foto: 

Die Netze BW verlegt Gasleitungen in Grosselfingen. Etwa 900 Meter lang ist die Trasse, die vom Westrand des Gewerbegebiets durch die Balinger in die Bruderschaftsstraße bis auf Höhe Strupfegasse führt. Auch Abschnitte des Bisinger Wasens sowie der Bisinger Straße gehören für die Planer der Netze BW zum „Grundnetz“. Dieses soll auf jeden Fall noch 2017 fertig gestellt werden. Die Fortführung in der Bruderschaftsstraße bis auf Höhe Bachstraße ist für 2018 vorgesehen. Wie es ansonsten weitergeht, hängt vom Interesse der Haushalte und Betriebe in Grosselfingen ab, sagt Tobias Kuhn.

Noch im Laufe des Jahres 2016 hatte die Netze BW auf etwa eineinhalb Kilometern ein Rohr mit 140 Millimeter Durchmesser (DN 140) von der Gasdruckregelanlage bei der B463 /B27 bis zum Ortsrand verlegt. Diese Mitteldruckleitung bildet die Verbindung der zukünftigen Grosselfinger Gasversorgung zum überregionalen Hochdrucknetz. Im gleichen Graben liegen Leerrohre, in die Glasfaserkabel eingeblasen werden können.

Der Gemeinderat hatte am 23. März 2016 dem Abschluss eines Konzessionsvertrags mit der Netze BW. Im Zuge der Tiefbauarbeiten werden für die jeweiligen Bauabschnitte halbseitige Sperrungen der betroffenen Straßenzüge mit der einen oder anderen Ampelregelung nötig. Die Netze BW bemüht sich dabei die unvermeidlichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs so weit wie möglich zu begrenzen.

Entlang der Trasse hat bereits eine Reihe von Eigentümern Interesse an einem Erdgasanschluss bekundet. Inzwischen sind schon acht Haushalte angeschlossen. Bürgermeister Franz Josef Möller hofft auf regen Zuspruch der Einwohner und insbesondere der Betriebe aus der Gemeinde. Der Anschluss an die Gasversorgung ist für ihn ein wichtiger Schritt beim Ausbau der Grosselfingen Infrastruktur. „Damit schaffen wir die Voraussetzungen für eine ganze Reihe ökologisch und ökonomisch zukunftsweisender Anwendungen vom Blockheizkraftwerk über die Brennstoffzelle bis hin zur Biogas- Lieferung.“

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