Es wird wohl teurer als gedacht

Die Steinhofener Kirchenorgel soll restauriert werden. Dafür setzt sich der Förderverein ein. Doch es wird wohl mehr Geld gebraucht, als bislang gedacht.

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An der Orgel wartet viel Arbeit.

Der Förderverein St. Peter und Paul blickte in seiner Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der geplanten Restaurierung der Kirchenorgel sei man ein gutes Stück näher gekommen, stellte Vereinsvorsitzender Ulrich Schwarze fest. Doch nach einem neuen Gutachten wird die Restaurierung nun doch erheblich teuerer als bislang gedacht. Die bisherige Kirchenorgel mit pneumatischer Steuerung soll, wenn möglich, durch eine mechanische ersetzt werden, das ist heute Stand der Technik.

Eine erneute Besprechung mit Gunter Barwig, dem Referatsleiter Bauwesen, Kunst und Denkmalpflege der Abteilung Immobilien und Bau der Erzdiözese Freiburg, und Bezirkskantor Georg Koch fand inzwischen statt. Letztlich entscheiden aber müsse, erklärte Schwarze, der Steinhofener Pfarrgemeinderat. Der Förderverein hat kein Stimmrecht.

Drei Angebote für eine Restaurierung der Orgel liegen vor - aber um fast 70 000 Euro auseinander. Jetzt gelte es zu prüfe, so Schwarze, welches der Angebote in Frage kommt und wie die Finanzierung aussehen könnte. Der Förderverein werde seinen Beitrag im Rahmen des Möglichen leisten. In ungefähr zwei Jahren will man soweit sein, mit der Restaurierung beginnen zu können.

Rund 100 000 Euro hat der Förderverein seit seinem Bestehen gesammelt. Der größte Teil davon wurde in verschiedene kirchliche Projekte wie die Restaurierung des historischen Bildstöckles und die Anschaffung eines neuen Zelebrieraltars gesteckt.

2011 wurden 7500 Euro erwirtschaftet, so dass der Kontostand des Fördervereins bereits wieder auf über 50 000 Euro angewachsen ist. Schwarze erinnerte unter anderem an das Kirchenkonzert, das die Musikkapelle Thanheim und der Liederkranz Steinhofen in der Pfarrkirche gegeben hatten.

Schriftführer Ludwig Klotz junior hatte alle Aktivitäten detailliert festgehalten. Kassier Konrad Binder stellte die Einnahmen und Ausgaben vor. Letztere gab es keine, denn fast alles war gebraucht wurde, kam über Sachspenden herein. Adam Keilbach und Harald Schwaben-than hatten die Kasse geprüft.

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