Ein sportlicher Tag mit und für den Hund

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  • Na, wonach könnte das denn riechen? Beim Sinnesparcours sollten die Hunde ihre guten Nasen unter Beweis stellen. 1/2
    Na, wonach könnte das denn riechen? Beim Sinnesparcours sollten die Hunde ihre guten Nasen unter Beweis stellen. Foto: 
  • Das entspannt den Vierbeiner Hundephysiotherapeutin Elke Frank (l.) demonstrierte Hundefreunden (hier der Vorsitzenden Ursula Schön) die richtigen Massagegriffe. 2/2
    Das entspannt den Vierbeiner Hundephysiotherapeutin Elke Frank (l.) demonstrierte Hundefreunden (hier der Vorsitzenden Ursula Schön) die richtigen Massagegriffe. Foto: 
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Zur Feier seines 20-jährigen  Bestehens hatte der Hundesportverein Thanheim auf sein Vereinsgelände (Richtung Bisinger KZ-Friedhof) eingeladen. Viele Hundebesitzer und Hundefreunde schauten vorbei.

Die Mitglieder um die Vorsitzende Ursula Schön hatten ein abwechslungsreich gestaltetes Programm auf die Beine gestellt. Schließlich sollte es ein Tag mit und für den Hund sein.

Und so gab es gleich am Morgen einen Tiergottesdienst, den der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Bisingen, Ulrich Günter, im Freien hielt.

Am Anfang stand Agility

Ursula Schön erinnerte an die Anfangszeiten des Hundesportvereins Thanheim vor zwei Jahrzehnten. In Bisingen gab es eine Ortsgruppe des Deutschen Schäferhundevereins, doch vermehrt sei Agility gefragt gewesen, eine Hundesportart, bei der der Hund einen aus mehreren Hindernissen bestehenden Parcours in einer festgelegten Reihenfolge und innerhalb einer gegebenen Zeit überwinden muss.

Treibende Kräfte für den Hundesportverein Thanheim seien damals Harald und Brigitte Loock sowie Kerstin Krautwald mit Familie gewesen.

Mehrmals wurde das Trainingsgelände gewechselt. Diente als Übungsgelände zunächst  ein Grundstück bei der Firma  Gess in Thanheim, wurde später zum Obst- und Gartenbauverein Bisingen umgezogen. Aus einem Bauwagen wurden Würstle und Getränke verkauft. Die Zahl der Mitglieder stieg. Die Gemeindeverwaltung Bisingen half bei der Suche nach einem größeren Platz. Der Hundesportverein Thanheim entschied sich für das heutige Gelände an der B.27.

Ein Vereinsheim wurde gebaut, auf das der Verein, so die Vorsitzende, mit recht stolz sein könne. Seit 2003 wird auf dem großen Gelände beim Bisinger KZ-Friedhof trainiert. Ursula Schön bedankte sich bei allen  aktiven Mitgliedern und Trainern für das Engagement und die Unterstützung.

Der Hundesportverein Thanheim hat mittlerweile rund 120 Mitglieder. Es sei eine „gewisse Fluktuation“ da, merkte die Vereinsvorsitzende an. Doch die Vereinsarbeit funktioniere trotz allem gut.

Regelmäßig werden Kurse angeboten, pro Jahr etwa 50 Welpen und Junghunde ausgebildet. Das macht in 20 Vereinsjahren immerhin 1000 Vierbeiner, die mit Herrchen und/oder Frauchen beim Hundesportverein Thanheim trainiert haben.

Beim Tag der offenen Tür am Sonntag gab es einen kleinen Einblick in ein großes Programm: mit Sinnesparcours für Hunde, Massagen, ebenfalls für die Hunde (zu denen Elke Frank, Tiermedizinische Fachangestellte und Hundephysiotherapeutin, aus den Vereinsreihen, anleitete), und Ernährungsberatung; womit soll ein Hund gefüttert werden, was sollte man ihm, auch wenn er noch so treu schaut, lieber nicht geben.

Hundebesitzer und -freunde kamen schnell ins Gespräch. Die Mitglieder des Hundesportvereins kümmerten sich um die Bewirtung.

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