Bei Schlichem-Art wird Dauergrinsen garantiert

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Holger Kugele ist auf der Bühne in seinem Element. „Das ist mein Leben“, sagt der Schömberger, der dabei ist, ein Tourneetheater fürs Schlichemtal aufzubauen.  Foto: 

Es wird spannend“, sagt Holger Kugele. Nach der erfolgreichen Premiere der Mundartkomödie „Was du kannsch, kann i auch“ mit vier ausverkauften Vorstellungen geht sein im Sommer gegründetes Tourneetheater Schlichem-Art nun auf Tour. „In Schömberg bin ich daheim, in Zimmern kennt man Kugele auch noch, aber in Nusplingen kennt mich keine Sau“, meint er lachend. Eine Herausforderung, auf die sich Kugele freut. Er spielt im März fünf Mal an drei Orten – in Zimmern u.d.B., Nusplingen und Grosselfingen.

„Was du kannsch, kann i au“

Rückblick: Es ist der 10. Januar, als das Tournee-Theater Schlichem-Art endgültig in der Realität ankommt. Es öffnet sich zum ersten Mal der Vorhang für Gründer Holger Kugele im Gasthaus zum Plettenberg. Gespielt wird ein Zwei-Mann-Stück – oder besser ein Mann-Frau-Stück. Schauspieler Kugele steht nämlich gemeinsam mit seiner Kollegin Sabrina Fliegel auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Alle vier Aufführungen sind ausverkauft. Die Kritik des Publikums fällt sehr gut aus. Ein Besucher sagt: „Du sitzt mit einem Dauergrinsen da, schaust den beiden Schauspielern zu und immer wieder bricht ein lauter Lacher aus dir heraus.“

Nach dem Erfolg in Schömberg geht das Schauspieler-Duo auf Tour. Die ersten Spielorte stehen fest und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn die ersten Termine sind schon am nächsten Wochenende. Schlichem-Art zeigt auch dieses Mal die Komödie von Edeltraut Müller „Was du kannsch, kann i au“. Den Text hat Holger Kugele selbst aus dem Pfälzischen ins Schwäbische übersetzt. „Es dauerte eine Woche, um die pfälzischen Dialoge ins Schwäbische zu übersetzen“, berichtet er und fügt schmunzelnd hinzu: „Zum Teil musste ich sämtliche pfälzische Online-Wörterbücher durchstöbern, um herauszufinden, was in den Dialogen überhaupt geredet wird.“

In drei Akten darf sich das Publikum vor allem über jede Menge Beziehungskomik freuen. In der Mundart-Komödie geht es um Sabine und Stefan, die sich nach 15 Jahren Ehe auseinandergelebt haben. Sie beschließt, Tisch und Bett zu trennen, was allerdings in der kleinen Wohnung nicht ganz so einfach ist, zumal sich Stefan damit nicht anfreunden möchte. Das gemeinsame und doch getrennte Leben wird für die beiden zum absoluten Alptraum und bringt sie an den Rand des Wahnsinns.

Mit diesem Stück kommt eine gehörige Portion Humor in die Wirtshäuser. Los ging es bereits im Landgasthof „Paradies“ in Zimmern. Eine Woche später spielen Holger Kugele und Sabrina Fliegel am 17. und 19. März in Nusplingen im Gasthaus „Stern“. Die fünfte und vorerst letzte Aufführung gibt es am 25. März im Hochzeitssaal „Krone“ in Grosselfingen. Alleine beim Abschluss werden 150 Zuschauer erwartet. Selbstverständlich wird bei allen Gastspielen für das leibliche Wohl gesorgt sein.

Info Eintrittskarten gibt es direkt in den Gasthäusern, die Spielorte sind.

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