13-Jähriger zum Thema Windkraft: Nicht immer nur dagegen sein

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Zu möglichen Windkraftanlagen im sogenannten „Dreiländereck“ zwischen Grosselfingen, Rangen-dingen und Haigerloch­

Liebe Windkraft-Gegner:

Die meisten wollen Windräder, nur halt nicht vor der Nase!

Und da finde ich, solltet ihr euch mal überlegen, für was ihr euch einsetzt! Wenn ihr euch mal für was so stark einsetzen würdet, wie gegen etwas (zum Beispiel eine Alternative, wenn euch die Windräder nicht gefallen), dann wäre das echt eine starke Leistung.

Schließlich ist es so, dass wir keinen Atomstrom brauchen, wenn wir Windräder bauen. Doch wenn wir keine bauen, könnten wir wieder neue Atomkraftwerke bauen, und das würde unsere Zukunft deutlich mehr verschlechtern als die Windräder! Was würden Sie denn dazu sagen, wenn wir statt Windräder  zum Beispiel ein Atommülllager in der Nähe bauen? Mir ist unsere Zukunft wichtig!

Außerdem ist es doch noch gar nicht sicher, ob überhaupt Wind­räder gebaut werden, da man  zuerst eine Wind-Messung machen muss!

Meine Argumente zu der Höhe, Getriebeöl, Vögel, Waldrodung und falschem Untergrund: Wenn die Windräder so hoch sind, ist das doch gut und nicht schlecht, da die Windräder dann ja nicht laut sind! Ich glaube, dass die Leute, die die Windräder entworfen haben, sich auch etwas überlegt haben, damit das Öl nicht ausläuft oder brennt. Bisher hat es niemand interessiert, wie es den Vögeln geht, oder ob es viele oder wenige gibt, oder welche Art stark vertreten ist. Doch jetzt überlegt man, Windräder zu bauen und alle schreien: „Aber wir können keine Windräder bauen, da sterben ja die Vögel.“

Ich finde, man kann auch mal einen Teil des Waldes für Wind-­räder opfern, da wir dringend neue Energie brauchen und die Kohle und Kernkraftwerke abbauen müssen.

Die neue Energie muss umweltfreundlicher sein, da sonst bald Länder, die unter dem Meeresspiegel liegen, komplett überschwemmt sein werden. Damit das nicht passiert, muss eben jeder seinen Teil beitragen. Ich bin mir sicher, dass Green City Energy oder EnBW auch mitdenken und die Windräder nicht auf einen falschen Untergrund bauen würden!

Ehrlich gesagt, gefallen mir die Bilder mit den vielen Windrädern auch nicht, aber wer hat denn gesagt, dass man gleich so viele bauen muss? Es wäre doch auch schon mal ein guter erster Schritt, wenn man es hinbekommt wenigstens ein einziges zu bauen.

Ich würde jetzt mal die Windmessungen abwarten und dann mal gucken, ob es sich überhaupt lohnt, die Windräder zu bauen!

Dieser Brief ist Ausdruck meiner Meinung und nicht auf Anweisung von irgend jemandem entstanden.

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Kommentare

04.08.2017 10:10 Uhr

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind?

Mein lieber dreizehnjähriger. Nur mal nur ein Windrad zu bauen, weil es halt doch (zu Recht) übel aussieht, geht halt auch nicht. Wer Windkraft will, muss auch vor seiner Haustüre große Windparks ertragen. Wie sonst sollen die Kernkraftwerke ersetzt werden? Kann man das mit Windkraft überhaupt erreichen?

Wartet also mal die Windmessung ab. Vielleicht erübrigt sich dann die weitere Diskussion mangels Windaufkommens Der Wald wird es allen danken, denn er ist der Garant dafür, dass der böse Klimakiller namens CO² in Schach gehalten wird.

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