Bürgerkonzept auf dem Weg

Die "Bürger für Grosselfingen" haben ihr Bürgerkonzept vorgelegt. Ansonsten wollten die Fraktionen in Ruhe miteinander sprechen - nicht öffentlich.

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Die "Bürger für Grosselfingen" wollen das Rathaus am bisherigen Standort erweitern und sanieren.  Foto: 

Thomas Haug, Sprecher der "Bürger für Grosselfingen", wollte es in der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend kurz halten: Schnell verteilte er das Ergebnis der Bürgerumfrage jetzt ganz offiziell an Bürgermeister Franz Josef Möller, Städteplaner Rainer Kraut, den Mit-Initiator des Bürgerbegehrens Berthold Lenz und alle Gemeinderäte.

Auf der Basis des Umfrageergebnisses (wir berichteten ausführlich) sieht das "Bürgerkonzept" nun vor:

Das Rathaus bleibt am Standort, wird saniert und erweitert.

Die Schule wird saniert und modernisiert, parallel dazu wird eine Mehrzweckhalle für Schul- und Vereinssport sowie Feste gebaut.

Alte Häuser am Marktplatz, die der Gemeinde gehören, werden abgerissen. Ein Planer soll angemessenen, sprich passenden, Ersatz entwickeln. Die Zufahrtssituation zum Marktplatz soll entschärft werden. Eventuell könnte eine Naturbühne fürs Narrengericht und andere Aufführungen (Adventsmarkt, Kindergarten) geschaffen werden. Die Flächen sollen, zusammen mit den Anwohnern und den Vereinen, neu gestaltet werden.

Geprüft werden soll, ob der Bauhof eventuell neben das Feuerwehrhaus ins Gewerbegebiet soll - oder ob die Turnhalle als Bauhof und Jugendraum genutzt werden kann.

"Vielleicht", so Haug in Richtung Freie Wähler, "können wir ja auf der Ebene einen gemeinsamen Weg finden." Zudem beantragte er, in der nächsten Sitzung darüber abzustimmen, das Thema Rathaussanierung erneut auf die Tagesordnung zu bringen.

Die Kritik von Seiten Rudi Senners (Freie Wähler) kam prompt: Er halte die gesamte Bürgerumfrage, die Art und Weise wie die Fragen gestellt wurden, doch für "sehr fragwürdig".

Diskutiert wurde später weiter - allerdings nicht öffentlich.

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