Bisinger Schützen zwischen Tradition und Moderne

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Beim Festakt (v.l.): Michael Frank, Dennis Gfrörer, Roman Waizenegger, Annette Widmann-Mauz, Thomas Rager, Achim Bartz, Hannelore Lange, Hendrik Rohm, Robert Ruiz und Horst Wolfseher.  Foto: 

Der Schützenverein Bisingen feierte sein 90-jähriges Bestehen. Grußworte und Ehrungen standen im Mittelpunkt des Festaktes. Für flotte Töne sorgten die „Original Doppel-Radler-Musikanten“.

Oberschützenmeister Michael Frank hieß zahlreiche Gäste aus Politik und Schießsport willkommen – und erinnerte an jene Zeiten, als noch in den Traditionswirtshäusern trainiert und dort  sogar Wettkämpfe ausgetragen wurden. Bis heute seien Einschusslöcher an den Wänden des alten „Rosensaales“ zu sehen.

Stets lag das Hauptaugenmerk auf Ausbildung und Ausrüstung, die Kameradschaft und soziales Engagement kamen nie zu kurz.  Den Mitgliedern zollte Vereins­chef Michael Frank Dank und Anerkennung für die Treue und die Bereitschaft zur Mithilfe.

Die Reihe der Gratulanten begann Bisingens Bürgermeister Roman Waizenegger. Er lobte, dass es dem Schützenverein gelungen sei, über so viele Jahrzehnte attraktiv zu bleiben und die Vereinsgemeinschaft zu pflegen. Das Schützenwesen habe eine lange und große Tradition. Die Ursprünge gehen zurück bis ins Mittelalter, damals zum Schutz und zur Verteidigung der örtlichen Gemeinschaft. Heute sehe dieser Schutz für die Heimat etwas anders aus – und nenne sich aktive Kommunalpolitik. Dem Schützenverein Bisingen gelinge es immer wieder,  Traditionelles zu bewahren und  in ein zeitgemäßes Schützengewand zu kleiden. Junge Menschen lernen im Verein soziale Kompetenz, den Wert des Gemeinsinns und den Wert aktiver Mitarbeit kennen. Als Gastgeschenk hatte Bürgermeister Waizenegger eine kleine Finanzspritze mitgebracht.

Die CDU-Politikerin Annette Widmann-Mauz verwies auf die Werte, die beim Schützenverein  Bisingen vermittelt werden, insbesondere auf die hohe Verantwortung beim Umgang mit einer Sportwaffe. Das Schießen erfordere außerordentliche Präzision. Ihre Dankesworte richtete sie an all jene, die sich über Jahrzehnte dem Ehrenamt verschrieben haben.

Weitere Grußworte sprachen die Landesoberschützenmeisterin Hannelore Lange, der Sportkreisvorsitzende Zollernalb Hendrik Rohm sowie, in Vertretung für Kreisoberschützenmeister Wolfgang Musch, Kreispres-­sereferent Jörg Wahl. Wahl überreichte zudem zum Jubiläum die Ehrenstatuette des Schützenkreises Zollernalb.

Die WSJ-Ehrennadel in Bronze gab es für Jugendleiter Achim Bartz, die in Silber für Übungsleiter Thomas Rager.

Mit der WLSB-Ehrennadel in Silber wurden der 2. Schützenmeister Horst Wolfseher und Oberschützenmeister Michael Frank ausgezeichnet.

Präsente gab es für die Ehrenmitglieder Klaus Bendrin, Kurt Binder, Hugo Fecker, Hubert Gauggel, Willi Hodler, Klaus Lacher, Wilfried Mayer, Alfred Sauter und Hans Voss.

Während nach dem offiziellen Teil im Festzelt gefeiert wurde, wurde im Schützenhaus ein Blattl­schießen ausgetragen, eine Herausforderung, der sich viele Gäste stellten. Unüberhörbar in Aktion trat draußen die Böllergruppe Geislingen.

750 Schuss wurden beim Preisschießen auf die Ehrenscheibe abgefeuert. Den 1. Platz mit einem 80 Teiler sicherte sich Marc Mayer, gefolgt von Frank Baur, Willi Hodler und Waltraud Fecker. Dafür gab es schöne Sachpreise.

Die zweitägige Feier wird sicher als ganz großes Ereignis in die Geschichte des Schützenvereins Bisingen eingehen.

Mitglieder zählt der Schützenverein Bisingen im Jubiläumsjahr. Sie alle tragen dazu bei, dass der Verein eine wichtige Säule im Bisinger Kulturleben ist.

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