Wenn die liebe Erbtante kommt

Steinhofen.  "Lieber einen Mann, als gar keinen Ärger" lautet der Titel des Theaterstück, das die Laienspielgruppe des Musikvereins Steinhofen im April in der Hohenzollernhalle aufführt. Karten gibt es ab sofort.

Theateraufführungen haben im Steinhofener Musikverein schon seit Jahrzehnten Tradition, was von der Bevölkerung sehr geschätzt und mit stets gutem Besuch honoriert wird. Schon seit Monaten sind die acht Laienspieler mit dem Einstudieren der einzelnen Rollen beschäftigt, schließlich wollen sie ihrem Publikum wieder ein paar unvergessliche und unterhaltsame Stunden bereiten.

Es gibt gleich zwei Spieltermine für den heiteren Schwank in drei Akten "Lieber einen Mann, als gar keinen Ärger": am Samstag 24. April um 19 Uhr (Saalöffnung 17,30 Uhr) sowie am Sonntag 25 April um 17 Uhr (Saalöffnung 15,30 Uhr) in der Hohenzollernhalle. Für Bewirtung, vor dem Theater und in den Theaterpausen ist gesorgt.

Verantwortlich für die Laienspielgruppe sind Roland Ströher und Margitta Müller. Es spielen: Roland Ströher (Emil Fetzer, Herr des Hauses), Sabine Büschgen (Betty, seine Frau), Michael Nill (Stefan, der Sohn), Reinhard Pilz (Oswald Geiger, Emils bester Freund), Margitta Müller (Helga, seine Frau), Josef Gulde (Maximilian Müller, Freund und Nachbar von Emil), Verena Pilz (Susanne Pfeiffer, Verlobte von Stefan), Sieglinde Ruf (Tante Edith, Emils Erbtante). Souffleuse ist Cornelia Pilz, als Maskenbildnerin fungiert Christa Ramminger.

Kurz zum Inhalt: Es ist der 24. Juni, ein warmer Sommertag, doch im Wohnzimmer der Familie Fetzer steht noch immer der Weihnachtsbaum, an dem sich mit letzte Kraft einige Nadeln festhalten. Die Wohnung versinkt im Chaos, denn die Umgebung des Christbaums wurde von Emil, dem Herrn des Hauses, zum Sperrgebiet erklärt.

Schließlich stehen 30 Liter Bier auf dem Spiel, die Emil erhält, wenn es sein Baum länger aushält, als der seines Freundes Oswald. Mitten in die Streitereien um den Baum, steht die Silberhochzeit vor der Tür.

Betty und Oswalds Frau Helga wollen groß feiern, doch die Männer sind der Meinung, ein "Obstbödele" und eine Tasse Kaffee wären in Anbetracht dessen, was man bereits erlitten habe, völlig ausreichend. Die Enttäuschung ist groß, bei Helga und Betty fließen die Tränen und auch Emil gerät in Panik, als Betty die Anreise der Erbtante Edith aus Amerika zur Silberhochzeit verkündet. Schnell wird alles klar, dass man den Erwartungen der Erbtante wohl in keiner Weise gerecht werden wird. Denn Betty hat in ihren Briefen an Tante Edith ihr Familienleben so dargestellt, wie sie es sich immer erträumt hat.

Nun ist guter Rat teuer, schließlich baut Emils gesamte Altersvorsorge auf Tante Edith auf, und man will auf keinen Fall enterbt werden. Die Silberhochzeit steigt - und das Drama nimmt seinen Lauf.

Karten für die Theateraufführungen gibt es bei Ewald Ruf (Bisingen), Telefon: 07476/2185, Christian Müller (Bisingen), 07476/2931, Roland Ströher (Grosselfingen), 07476/8359


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Autor: RAINER WOLF | 19.03.2010

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