Singen in netter Runde
Bisingen. Singen in netter Runde: Die Bisinger Volkshochschule lädt in regelmäßigen Abständen dazu ein - und das seit inzwischen 30 Jahren.
Beim traditionellen Heimatliedersingen treffen sich ein Mal monatlich Freunde des Gesanges jeglichen Alters, um die schönen, bekannten und auch weniger bekannten Volks- und Heimatlieder zu singen, zu pflegen, zu erhalten und somit den nachfolgenden Generationen zu überliefern.
Auch wer nur einen netten musikalischen Gesangsnachmittag, teilweise durch Gedichtvorträge bereichert, in behaglicher Runde und Gesellschaft verbringen möchte, ist stets herzlich eingeladen. Für gute Bewirtung ist gesorgt.
Seit 30 Jahren wird diese schöne Tradition inzwischen hoch gehalten. Und es sind übrigens nicht nur Bisinger, die hier gerne in geselliger Runde zusammenkommen. Beim jüngsten Treffen im Kleinen Saal der Hohenzollernhalle fand sich wieder gut 100 Gäste ein, darunter manche von der "Alb ra". Die Zahl ist steigend. Die Veranstaltung der Bisinger Volkshochschule ist zu einer festen Einrichtung im kulturellen Terminkalender geworden. Inzwischen wird sogar schon überlegt, ob das Heimatliedersingen nicht in die große Halle verlegt werden soll .
Heinz Marquart begleitet die Heimat- und Volkslieder auf seinem Akkordeon und motiviert zum Mitsingen. Den Anfragen der meist älteren Generation wird gerne nachgekommen. Es ist ein bisschen so wie bei einem Wunschkonzert. Willi Bächtle hatte seine Trompete mitgebracht. Marianne Sauter stimmte "Vertrieben aus dem Paradies" und "Was soll ich heute wieder kochen" an.
Bisingens Heimatdichterin Emmi Hodler ließ es sich bei der jüngsten Veranstaltung nicht nehmen, Marquart für dessen Engagement zu loben. Sie erinnerte aber auch an die 80er Jahre, als Mariele Schumacher mit ihrer Gruppe den Grundstein zum Heimatliedersingen legte. Im Feuerwehrhaus - die Hohenzollernhalle gab es noch gar nicht - fanden die ersten Altennachmittage mit den "Klingenbach-Lerchen" statt. Lang ist es her.
Info Der Termin für das nächste Heimatliedersingen steht schon fest: Am 1. März, wie immer um 14.30 Uhr in der Hohenzollernhalle.
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Autor: JÖRG WAHL | 04.02.2012
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