Gestein am Stich wird untersucht
Thanheim. Am Stich wird mal wieder gebuddelt. Das Gestein im Untergrund wird untersucht. Eine Ampelanlage regelt den Verkehr.
Gleich nach Ostern sollen die weiteren Ausbauarbeiten am Stich, der Albsteige zwischen Thanheim und Onstmettingen, beginnen. Eine Kriechspur für den langsam fahrenden Schwerverkehr die Alb wird angelegt.
Doch schon jetzt wird gebuddelt. Immer wieder arbeitet sich der Bohrkern in die Tiefe, bringt Proben des Gesteins mit nach oben. "Ja, das sind geologische Untersuchungen vor ab", bestätigt ein Sprecher des Regierungspäsidiums Tübingen. Der Untergrund werde getestet.
Dabei wird weniger befürchtet, beim Ausbau selbst unliebsame Überraschungen zu erleben, "sondern wir wollen, falls irgendwo am Hang nachgebessert werden müsste, das im Zuge der kommenden Arbeiten gleich mitmachen".
Gut vier Kilometer lang ist der Stich, der Landesstraßenabschnitt zwischen Thanheim und Onstmettingen. Gut drei Millionen Euro hat es sich das Land kosten lassen, die unteren zwei Kilometer auszubauen. Knapp eine Million Euro sind für die neue Kriechspur, auf dem nächsten Kilometer die Albsteige hinauf, im Etat eingeplant.
Allzu lange sollen die Bohrungen am Hang nicht dauern. Schon heute müssten die letzten Untersuchungen laufen. Derweil regelt eine Ampelanlage den Verkehr.
Nach Ostern allerdings wirds wohl wieder eng.
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Autor: STEPHANIE APELT | 10.03.2010
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Der Bohrkern bringt Gesteinsproben nach oben. Foto: Apelt
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