Wechselbad der TSG-Gefühle

Die Landesliga-Volleyballer der TSG Eislingen gewannen in eigener Halle gegen Tabellennachbar Dettingen mit 3:1, anschließend entführte Spitzenreiter Sindelfingen die Punkte mit einem 3:0-Sieg.

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Die Landesliga-Volleyballer der TSG Eislingen warten im Duell mit Tabellennachbar Dettingen auf den nächsten Aufschlag der Gäste. Foto: Günter Hofer

Der erste Satz gegen Tabellennachbar Dettingen begann auf beiden Seiten mit vielen Fehlern, denn für beide Teams war es ein wichtiges Spiel um den fünften Platz, der den Verbleib in der Landesliga garantiert. Mitte des Satzes wurde die TSG-Annahme immer stärker unter Druck gesetzt, die Eislinger Schnellangreifer konnten kaum mehr eingesetzt werden und der erste Satz ging verdient mit 25:21 an den TTV Dettingen. Durch zwei Spielerwechsel stabilisierte sich die Annahme und der TSG-Mittelblock schmetterte nun fast jeden Ball direkt ins gegnerische Feld. Dennoch war der Satz ausgeglichen. Ein zusätzlicher taktischer Spielerwechsel zum Aufschlag ergab den 25:22-Sieg im zweiten Satz. Im dritten Satz war das gesteigerte Eislinger Selbstbewusstsein spürbar und der Vorsprung wurde nie hergegeben. Im vierten Satz wechselte die Führung ständig und die Dettinger erarbeiteten sich, angeführt vom starken Diagonalangreifer, zwei Satzbälle. Diese wehrte die TSG ab, um dann schließlich selbst den ersten Matchball spektakulär zu verwandeln.

Im zweiten Spiel wartete Tabellenführer Sindelfingen. Die Eislinger begannen famos und lagen dank einer starken Annahme und eines felsenfesten Blocks 8:1 vorn. Die Sindelfinger zeigten sich jedoch unbeeindruckt und holten durch ihre routinierte Spielweise Punkt um Punkt auf. Immer mehr TSG-Angriffe landeten im starken Gästeblock oder wurden von der Feldabwehr entschärft, so dass der VfL den ersten Satz verdient mit 25:18 für sich entschied. Die Eislinger versuchten, alle Kraftreserven im zweiten Satz zu mobilisieren und gestalteten diesen durch sehenswerte Angriffe ausgeglichen. Jedoch entwickelte sich immer mehr Unmut über Schiedsrichterentscheidungen, vo der TSG wurden Punkte einfach verschenkt. Dies führte zum bitteren 22:25-Satzverlust. Im dritten Satz zeigten sich auf Eislinger Seite Auflösungserscheinungen. Kaum ein Angriff wurde im gegnerischen Feld untergebracht, was die 0:3-Niederlage zur Folge hatte.

Insgesamt zeigten sich die Eislinger mit dem Heimspieltag zufrieden, da Mittelblocker Markus Eichert nach langer Verletzungspause sein Comeback gab und sich der badische Neuzugang Julian Ressel gut integrieren konnte. TSG Eislingen: Huck, Siebel, Ressel, Lemke, Eichert, Calles, Maichl, Hetmank, Schuppler, Schneider.

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