Huskies gerettet, aber noch nicht überm Berg

Kassel.  Die vom Aus bedrohten Kassel Huskies können aufatmen - vorerst. Ein neuer Investor übernimmt den DEL-Klub. Die Zukunft ist aber noch nicht sicher.

Die Pleite abgewendet, aber noch lange nicht überm Berg: Die Kassel Huskies werden voraussichtlich auch in der neuen Saison in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) spielen. Am späten Montagabend unterzeichneten der neue Besitzer Dennis Rossing und der bisherige Gesellschafter Rainer Lippe den Übernahmevertrag. Der Unternehmer Rossing war nach wochenlangem Hin und Her mit Lippe für einen symbolischen Betrag von einem Euro einig geworden.

Allerdings wird nun der nach der Übernahme eingesetzte kommissarische Geschäftsführer Fritz Westhelle ein "Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung" einleiten. Ziel ist es, den Klub bis Ende Mai zu sanieren, um so die Eröffnung eines "eigentlichen" Insolvenzverfahrens zu vermeiden. Nur in diesem Fall darf der Klub auf eine Lizenz für die kommende Saison hoffen.

Nach einer Bilanz-Prüfung durch Westhelle belaufen sich die Schulden des Tabellenletzten inklusive eines Defizits von 700 000 Euro aus der laufenden Saison auf 2,8 Millionen Euro. Westhelle: "Ich habe hier ein Himmelfahrts-Kommando übernommen. Aber ich würde das nicht tun, wenn ich nicht gute Chancen sähe, dass es weiter geht."

Westhelle entkräftigte die Erwartung, der neue Besitzer würde auch für die Schulden aufkommen: "Es wird niemand kurzfristig drei Millionen Euro hier reinstecken, auch Rossing nicht. Jeder, der das machen würde, wäre bekloppt". Auch Rossing hatte erklärt: "Ich allein kann die Huskies auf Dauer nicht retten. Jetzt gilt es, dass alle Sponsoren zu ihren Zusagen stehen." sid/dpa


zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

Sie können noch Zeichen als Text schreiben
Für registrierte Nutzer
Bitte anmelden, um Ihren Kommentar abzuschicken
Für noch nicht registrierte Nutzer
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken




Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:


24.03.2010

Wo kracht es in Ulm und Neu-Ulm am häufigsten?

Ulm/Neu-Ulm Wo knallt es in Ulm und Neu-Ulm am häufigsten? swp.de hat die Unfallstatistiken der beiden Städte ausgewertet und zeigt die zehn kritischsten Punkte.... mehr

Weiterer Horrorcrash: Zwei Insassen schweben in Lebensgefahr

Griesingen/ Ehingen In der Nacht zum Freitag hat sich gegen 22.47 Uhr erneut ein schwerer Verkehrsunfall mit sechs schwerst Verletzten ereignet. Ein Auto prallte gegen eine Betonmauer. Zwei der Insassen schweben in Lebensgefahr. ... mehr

Unwetter: Sturm deckt Dächer ab

Main-Tauber-Kreis Das heftige Unwetter am Donnerstagabend und in den Nachtstunden hielt auch die Rettungskräfte des Main-Tauber-Kreises in Atem. ... mehr

Um den Pfeiler gewickelt

Neu-Ulm Eine 20-jährige Sportlerin des Ulmer Ruderclubs wurde leicht verletzt, als ein Frauen-Achter bei starker Strömung mit einen Pfeiler der Eisenbahnbrücke kollidierte. Alle konnten sich schwimmend ans Ufer retten.... mehr

Ersthelfer stirbt bei Unfall auf A7 bei Nersingen

Kreis Neu-Ulm Er wollte nach einem Unfall helfen und kam dabei selbst ums Leben: Ein 48 Jahre alter Mann ist auf der Autobahn A7 bei Nersingen (Landkreis Neu-Ulm) am Samstag tödlich verunglückt, wie die Polizei mitteilte.... mehr

Drei Oberbürgermeister bei der Eröffnung des Donaufests

Ulm/Neu-Ulm Oberbürgermeister Ivo Gönner hat gestern bei anfangs schönem Wetter das Donaufest eröffnet. Gönner und seine Kollegen Demszky und Noerenberg sehen die Donauländer als politische Impulsgeber in Europa.... mehr