Stefan Schmid gewinnt zum zweiten Mal den Sommernachtslauf

Beim Rechberghäuser Sommernachtslauf wiederholte Stefan Schmid seinen Erfolg bei der Premiere 2012 und feierte mit seinen Sparda-Team-Kollegen Hannes Großkopf und Michael Digel einen Dreifachsieg.

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Gedränge am Start: Insgesamt 160 Athleten nahmen am dritten Rechberghäuser Sommernachtslauf teil.  Foto: 

Trotz Ferienbeginns und schwülen Gewitterwetters fanden sich 160 Teilnehmer unter dem Startbogen des dritten Rechberghäuser Sommernachtslaufes im Landschaftspark Grüne Mitte ein, um über die Nachwuchsdistanzen von 500 und 900 Metern sowie den amtlich vermessenen Zehn-Kilometer-Kurs über die Bahntrasse in die Nachbargemeinden Birenbach und Faurndau ihr Bestes zu geben.

Den Auftakt feierten die Kinder mit ihren Eltern im Bambinilauf und freuten sich über Urkunden und Preise im Ziel. In sensationellen 2:43 Minuten absolvierte der 15-jährige Patrick Liebl vom VfL Kirchheim trotz eines Regengusses den 900 Meter langen Parcours des Schülerlaufes und verwies den ebenfalls flotten Vorjahressieger Lucas Pflüger im AST Süßen-Trikot (2:48) in einem sehenswerten Finish auf den zweiten Platz. Schnellstes Mädchen war Stefanie Pless aus Baltmannsweiler. In 3:31 Minuten wurde sie zwölf Sekunden hinter Leonard Pflüger (AST/3:19) gemessen. Ihre Konkurrentin, Lokalmatadorin Elina Kowitz, folgte in 4:02 Minuten.

Pünktlich zum Start des Sommernachtslaufes konnte Schirmherr Reiner Ruf seinen Regenschutz zuklappen, denn die Sonne zeigte sich, ließ die Nässe aufsteigen und sorgte nicht nur für ansteigende Luftfeuchtigkeit, sondern auch für rote Köpfe bei den Akteuren, die von den Rescue-Bikern des Malteser Hilfsdienstes begleitet wurden.

Zu Beginn war das Rennen völlig offen, denn bis auf Sparda-Team-Läufer Michael Digel mussten die Mitfavoriten Hannes Großkopf und Stefan Schmid mit Trainings- und Wettkampfdefiziten an die Startlinie treten. Doch wie sich schnell zeigte, ist weniger oft mehr. Auf der halben Strecke hatte sich der zweifache deutsche Mitteldistanz-Triathlonmeister Stefan Schmid von seinen Verfolgern schon mit über einer Minute Vorsprung abgesetzt und lief augenscheinlich lockeren Schrittes in Richtung Faurndau zum Wendepunkt an der Marbachbrücke. Großkopf folgte mit knappem Abstand zu Digel.

Das Zielband erreichte Schmid nach 34:30 Minuten, sogar zehn Sekunden schneller als bei der Premiere. Großkopf konnte in 34:58 Minuten seinen Vorsprung noch vergrößern und verwies Sparda-Konkurrent Digel auf Rang drei (35:19). In die Top Ten kämpften sich in achtbaren Zeiten Jochen Müller von der SG Jebenhausen-Bezgenriet (35:47), Markus Mayer von der LG Limes-Rems (35:54), die Uhinger Roland Wellert (36:34) und Kai Henke (36:46) sowie Hariolf Schaal von der DJK Gmünd (37:08), Sven Jacobsen (Sparda/37:34) und AST-Läufer Dietmar Steck (37:41).

Den Wettbewerb der Frauen entschied Catherine Malloy von TF Feuerbach in 39:58 Minuten als 15. im Gesamtklassement mehr als deutlich für sich und hatte in Nadja Mangold vom AST Süßen (44:45) und Ortrun Müller von der Göppinger Turnerschaft (46:53) keine echte Konkurrenz.

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