Mountainbiker loben vierte Auflage des Albtraufmarathons

Eine gelungene Generalprobe macht Appetit für den 10. September 2017: Dann wird beim Albtraufmarathon rund um Gruibingen der Deutsche Meister der Mountainbiker ermittelt. <i>Mit Bildergalerie.</i>

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Lange unterwegs waren die Mountainbiker beim vierten Albtrauf-Marathon mit Start und Ziel in Gruibingen.  Foto: 

Die Weichen sind gestellt, nach erfolgreich verlaufenen Rennen bei der vierten Auflage des Albtraufmarathons für Mountainbiker blicken die Veranstalter zuversichtlich auf das zweite Septemberwochenende 2017. Dann wird rund um Gruibingen der Deutsche Meister  auf der Marathondistanz an den Auf- und Abstiegen der Schwäbischen Alb ermittelt.

Knapp über 500 Mountainbiker nahmen am Sonntag die drei Streckenvarianten beim vierten Albtraufmarathon in Angriff. Die hochsommerlichen Bedingungen sorgten für eine trockene und harte Piste und verlangten den Teilnehmern auf den staubigen Schotterpisten alles ab. Luca Schwarzbauer aus Reudern, Mitglied der Mountainbike-Nationalmannschaft und nach dem Weltcup in Spanien noch kurzfristig in Gruibingen am Start, zeigte sich begeistert: „Das ist eine sehr gute, äußerst anspruchsvolle Strecke für eine deutsche Meisterschaft.“ Noch vom Flugstress etwas  mitgenommen fuhr Schwarzbauer in der Lizenzwertung über die 94 Kilometer und 2800 Höhenmeter hinter Sieger Frank Demuth (Team Centurion Vaude/3:38 Std.) in 3:50 Std. auf den zweiten Platz.  Im Rennen der Hobbyfahrer setzte sich Markus Westhäuser (Bike-O-Rado-Team) in 3:44 Std. durch, Tobias Neckernuss vom ASV Eislingen wurde in 4:29 Std. Siebter, Uwe Huber (Dürnau) in 4:41 Std. Zwölfter.

Auf der Kurzdistanz über 64 Kilometer (1900 HM) behauptete sich Simon Laib (RU Wangen) in 2:27 Std. bei den Lizenzfahrern, bei den Hobbybikern  in dieser am häufigsten gewählten Variante gewann Noah Leschewski (Ehingen) in 2:29 Std., Tobias Huber vom Triathlon-Team Göppingen belegte in 2:45 Std. Rang sieben, als Zwölfter überquerte Hannes Bitterling (Dürnau) nach 2:52 Std. die Ziellinie.  Pirmin Sigel (Dettingen/Erms) entschied in 1:49 Std. die Einsteigerdistanz (44 km/1100 HM) für sich, Tim Schwinger (AST Süßen) wurde in 2:04 Std. Achter, Sven Wassermann aus Nenningen in 2:10 Std. Zehnter. Im Frauenklassement landete hier Sabine Keim aus Dürnau in 2:56 Std. auf dem zweiten Platz, Elisabeth Burkhardt (Gosbach) wurde in 3:20 Std. Achte, Silvia Weidmann (AST Süßen) in 3:41 Std. Zwölfte.

„Wir hatten natürlich fantastisches Wetter und sind auch mit dem Zuschauerzuspruch sehr zufrieden“, konnte Chef-Organisator Albert Bosler vom ausrichtenden Verein Radsport Kirchheim unter Teck nach Zielschluss vermelden. Schon am Vorabend des Marathon-Renntages war der Show-Sprint mit 13 Teilnehmern ein Anziehungspunkt, tags darauf wurde der Sprintparcours kurz vor der Zieldurchfahrt als attraktives Schlussstück der Marathondistanzen genutzt, um den Fans etwas fürs Auge zu bieten. „Das kam richtig gut an“, so Bosler, der auch von einem weitgehend reibungslosen Rennverlauf berichten kann: „Es gab zwar Stürze, aber nichts Größeres. Bei einem Fahrer musste im Krankenhaus eine Risswunde an der Hand genäht werden, eine ausgekugelte Schulter wurde an der Strecke von einem Arzt wieder in die richtige Position gebracht, der Biker fuhr weiter.“

Die gute Organisation mit neuer  Zeitmessung, über 250 Helfern an der Strecke und umfangreicher Ausschilderung wurde laut Bosler nicht zuletzt von den Kampfrichtern gelobt, „unsere Generalprobe ist geglückt“. Für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft will Bosler aber noch an Details feilen, so muss die Strecke an entscheidenden Kurven noch exakter abgesperrt werden, um Abkürzungen im DM-Rennen der Lizenzfahrer zu verhindern. „80 Prozent der Strecke bleiben sicher so, wie sie jetzt gefahren wurden, ein paar Teilabschnitte wollen wir noch in Abstimmung mit den Genehmigungs-Behörden ändern und noch interessante Singletrails einbauen“, so Albert Bosler mit Blick auf den 10. September 2017 – dann geht es erstmals beim Albtraufmarathon um Titel und Medaillen.

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