Spannung ohne Unterbrechung
In der Tischtennis-Oberliga unterlag die viertplatzierte TG Donzdorf beim Zweiten VfR Birkmannsweiler mit 7:9. Die Entscheidung für den Gastgeber fiel nach dreieinhalb Stunden im Schlussdoppel.
Birkmannsweiler und Donzdorf servierten den Zuschauern Spannung ohne Unterbrechung. Die Ursache für die knappe Niederlage der Lautertäler war die negative Bilanz der neu zusammengestellten Doppel. Nach den ersten drei Doppeln hatte der Gastgeber einen Punkt mehr auf dem Konto. Das TG-Doppel Enkelmann/Assmann musste bei der 0:3-Niederlage gegen das Spitzendoppel Ogunrinde/Teliysky Lehrgeld bezahlen. Donzdorf konterte mit einem Fünfsatz-Sieg von Jaklab/Turbok gegen Huzjak/Özler. Spannung pur servierten Schrag/Danzer bei der 15:17-Niederlage im Entscheidungssatz gegen Akiode/Ottenbacher.
Nach den Duellen der Spitzen-spieler konnte der Oberschiedsrichter TG-Siege von Attila Turbok und Gabor Jakab verbuchen. Den Traum von einer 4:2-Führung erfüllte Teamchef Jochen Schrag mit einem 3:1 über Akiode. Nach dem 3:0 von Teliysky über Immanuel Enkelmann und dem 3:2 und 3:1 von Ottenbacher und Özler gegen Matthias Assmann und Andreas Danzer übernahmen die Birkmannsweiler die Führung.
Nach dem Sieg von Jakab gegen Huzjak und der Niederlage von Turbok gegen Ogunrinde stand es 6:5. Nur im ersten Satz hatte Enkelmann beim 11:5 den pfeilschnellen Akiode im Griff, doch in den nächsten drei Sätzen agierte der VfR-Mann erfolgreicher. Erst nach dem Entscheidungssatz musste Schrag seinem Kontrahenten Teliysky zum Sieg gratulieren. Das Spiel Ottenbach gegen Danzer versetzte die Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle. Danzer gewann Satz zwei und vier und schließlich im fünften Satz die Nervenprobe mit 18:16. Gänsehaut-Atmosphäre auch beim Spiel Assmann gegen Ötzler - beim Satzstand 2:2 und 10:9 im Entscheidungssatz machte Assmann den entscheidenden Punkt zum 11:9- Sieg. Beim Spielstand von 8:7 für die Hausherren wurde durch eine 0:3-Niederlage von Jakab/Turbok gegen Ogunrinde/Teliysky der Donzdorfer Traum vom Minimalziel Remis zerstört.
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Autor: MARTIN FEDER | 07.02.2012
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