Respofit fiebert für Unger und Co.
Zur Fitness der deutschen Spitzenleichtathleten Jan Fitschen, Silke Spiegelburg und Tobias Unger, die nun bei der Leichtathletik-EM antreten, hat das Gesundheitszentrum Respofit in Geislingen beigetragen.
Ab heute laufen, werfen und springen Europas beste Leichtathleten im spanischen Barcelona um EM-Medaillen. Drei Sportler aus dem 74-köpfigen Athleten-Team des Deutschen Leichathletik-Verbandes - Langstreckenläufer Jan Fitschen, Sprinter Tobias Unger und Stabhochspringerin Silke Spiegelburg - setzten bei der Vorbereitung auf neue Technologien. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitszentrum Respofit in Geislingen perfektionierten sie Training und Erholung, die Läufer kurierten so Verletzungen.
Den EM-Auftakt aus dem Trio macht bereits heute Abend Langstreckenläufer Jan Fitschen über 10 000 Meter. Nach fast zwei Jahren verletzungsbedingtem Stillstand qualifizierte er sich erst Anfang Juni für die 25 Stadionrunden in Barcelona. Zuvor hatte Respofit die entzündete Plantarsehne unter seinem Fuß mit Bestrahlung durch spezielle Rotlicht-LEDs behandelt. "Ohne das Team aus Geislingen wäre die EM-Qualifikation nicht drin gewesen", ist sich Jan Fitschen sicher.
Am darauf folgenden EM-Abend hofft Tobias Unger über die 100 Meter der Männer auf einen Final-Start. Auch der dreimalige Deutsche Meister plagte sich lange Zeit mit einer Verletzung herum: Chronische Schmerzen in der Achillessehne erschwerten jedes Training. Abhilfe schufen hier ebenfalls die Rotlicht-LEDs. Jetzt ist der 31-Jährige auf den Punkt fit und mit 10,14 Sekunden über 100 Meter schneller denn je.
Am vierten EM-Tag greift Stabhochspringerin Silke Spiegelburg ins Geschehen in Barcelona ein. Sie hofft auf eine deutlich bessere Platzierung als Rang sechs vor vier Jahren in Göteborg. Im Einsatz bei der EM-Vorbereitung war auch bei Silke Spiegelburg Technik aus dem Respofit. Mit der Messung der Herzfrequenzvariabilität begleiten die Experten aus Geislingen die Athletin seit drei Jahren. Gemessen und ausgewertet wird dabei die Flexibilität der Herzfrequenz, an der man Leistungsfähigkeit, Trainingserfolge und Erholung ablesen kann. "Mit der HRV kann ich verschiedene Trainingsphasen und meine Erholung perfektionieren", erzählt die Deutsche Meisterin der Jahre 2007, 2009 und 2010.
Aus dem gleichen Grund setzt auch Jan Fitschen zur EM-Vorbereitung auf die HRV-Technik. "Durch die HRV-Messung ist die Leistungssteigerung deutlich abzulesen", bestätigt der mehrfache Deutsche Meister über 3000, 5000 und 10 000 Meter.
Das Respofit-Team drückt "ihren" drei Athleten jetzt natürlich die Daumen. "Jeder Erfolg unserer Sportler ist für das gesamte Team eine große Freude und die Bestätigung unserer Arbeit", weiß Respofit-Geschäftsführer Gerhard Oechsle.
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Autor: ANGELA STAHLHACKE | 27.07.2010
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