Nur die Besten überstehen rutschige Piste

Beim 3. Lauf zur Deutschen Geländewagen-Meisterschaft, ausgerichtet vom AC Helfenstein, kämpften 102 Starter mit den widrigen Bedingungen.

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Hoch waren die Ansprüche an die Geländewagen-Fahrer im Drackensteiner Steinbruch. Nur wenige blieben fehlerfrei.  Foto: 

Pünktlich zum Start setzte der Regen ein und machte die ohnehin schon anspruchsvoll gesteckten Sektionen noch schmieriger. Es war auch eine Sache der Reifen und deren Auswahl. Die beiden Bergefahrzeuge, ein Unimog und ein großer Traktor, beide mit Seilwinde ausgerüstet, waren ständig im Einsatz. Selbst in den Klassen Junior-Cup bei den 16- bis 18-Jährigen und beim Fun-Cup für Jedermann fuhr keiner fehlerfrei durch die Parcours. Nur vier Fahrer, Sascha Klute und Erika Peters in der Klasse Standard sowie Vater Dirk und Sohn Marlon Lewandowski aus Bramsche, hatten keinen Abbruch zu verzeichnen. Ein Abbruch ist, wenn die fünf Pflichttore nicht durchfahren werden und die Sektion nicht am Ende "Schild" beendet wird. Für jedes verpasste Tor gibt es 25 Strafpunkte plus weitere 25 für den Abbruch.

Jedesmal in Drackenstein sind die Sektionen 11 und 12 die Zuschauermagneten. Gegen 16.30 Uhr müssen die Teilnehmer der Klassen Promodified und Proto meterhohe Steine, Steigungen und Gefälle von nahezu 50 Prozent bewältigen und sich und ihren bis zu 350 PS starken, selbst gebauten Fahrzeugen alles abverlangen.

Im Junior-Cup setzte sich Felix Wild aus Bramsche vor Daniel Kayser aus Eiseberg und Sven Wagner aus Bretten durch. Von den 31 Startern im Fun-Cup kamen 22 aus der Region. Mario Oppenrieder aus Aulendorf gewann vor Alexander Kaiser. Vier Fahrer aus dem Kreis platzierten sich unter den besten zehn: 4. Andreas Bau (Donzdorf), 6. Martin Geiger (Wißgoldingen), 9. Rainer Lauster (Süßen), 10. Bernd Wimmer (Gingen). Dominik Keuper gewann die Klasse Original vor Heinz Rode. Franziska Tischest rückte durch ihren dritten Platz auf Rang zwei der Gesamtwertung vor.

Die Klasse Standard beherrschte das Trio der Meisterschaftsführenden, Sascha Klut gewann vor Michael Giffhorn und Carsten Schäfer. In der Klasse Modified setzte sich Klaus Molzberger vor Michael Gereke (beide Night Hunter Gschwend) durch. Klasse Pro Modified: 1. Bruno Huber (Schweiz), 2. Thomas Nest, 3. Daniel Eberle. Klasse Proto: 1. Dirk Lewandowsky, 2. Marlon Lewandowsky (beide führen in der Gesamtwertung). In der Klasse Proto Neueinsteiger wurde Alexander Scheibe vom AC Helfenstein unter fünf Startern Dritter.

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