Gelungenes Gaukinderturnfest mit zwölf ersten Plätzen

Turngau Staufen und Ausrichter TV Altenstadt feierten am Sonntag ein gelungenes Gaukinderturnfest mit 800 Teilnehmern. Für den Gastgeber stimmt auch die sportliche Bilanz, es gab zwölf erste Plätze.

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Der TV Altenstadt hat viel Erfahrung mit dem Ausrichten von Gaukinderturnfesten, erst vor zwei Jahren war der Turngau letztmals beim TVA zu Gast, aber auch für den größten Verein im Gau ist es immer wieder eine Herausforderung, eine Veranstaltung mit derart großem Zulauf über die Bühne zu bringen. Denn es sind nicht nur die Teilnehmer zu Gast, sondern pro Kind ist im Durchschnitt mindestens eine Begleitperson dabei. Diese logistische Aufgabe wurde gemeistert. Dass es hin und wieder zu kurzen Wartezeiten kam, nahm man gelassen hin, zumal man in der Schlange dem angesichts der Wetterprognose unerwartet intensiven Sonnenschein entkommen konnte.

Für einen zügigen Wettkampfablauf, den die großzügigen Sportanlagen, vor allem die geräumige Michelberghalle, erleichterten, sorgte das erprobte Team des Turngaus Staufen mit Friedrich Wagner an der Spitze. Auch das Problem, dass die Zahl der Kampfrichter, die die 18 beteiligten Vereine dem Reglement entsprechend stellen mussten, nicht ausreichte, wurde rechtzeitig erkannt und aus der Welt geschafft.

Riesig ist immer der Andrang am Spielparcours, wo die Kleinsten intensiv von Eltern oder anderen Vertrauten intensiv betreut werden. "Es ist bewundernswert, was sich die Verantwortlichen immer wieder an Neuem einfallen lassen", lobte Jörg Allmendinger, der stellvertretende Turngauvorsitzende. Während diese Aussage für beide Gau-kinder- und Jugendturnfeste gilt, ist der sogenannte Teamwettbewerb nur im Bereich des unteren Filstals ein Renner. Während vor acht Tagen in Uhingen 23 Mannschaften ins Rennen gingen, waren es in Altenstadt nur zehn, die unter der Leitung von Jasmin Buresch ihren Wettbewerb absolvierten.

Die Staffel, die den Teamwettbewerb endgültig entscheidet, findet immer im Rahmen des Festnachmittags statt, also vor einer stattlichen Kulisse von gut 500 Zuschauern. Zum anderthalbstündigen Programm trugen auch der Auftritt des Musikzuges der TSG Eislingen, der zum Mitmachen anregende Flashmob des Turngaus und der Gorillatanz, eine Vorführung des Elementarbereichs (früher "Mutter und Kind"), bei. Mädchen des GSV Dürnau gefielen mit ihrer rhythmischen Vorführung.

Der TV Altenstadt brillierte: Unter der Leitung von Wladimir Bachmann wurde gezeigt, wie die Bewegungsschulung bei der Kinder-Sport-Schule (KISS) funktioniert und was Geräteturnerinnen und Sportakrobaten können. Höhepunkt war der Aufritt von Julia Wild, die sich jetzt auf das Einer-Podest spezialisieren will.

Zu Beginn des Festnachmittags, durch den Emil Gerzabek führte, hatten Jörg Allmendinger und der TVA-Vorsitzende Karl Rudorf Teilnehmer und Gäste begrüßt. Die Ehrengäste hatten schon am Vormittag die Wettkämpfe verfolgt: Bundestagsabgeordneter Hermann Färber, Landrat Edgar Wolff und Oberbürgermeister Wolfgang Amann. Auch dessen designierter Nachfolger war dabei: Frank Dehmer gehörte zu den hundert TVA-Mitgliedern, die Arbeitsdienst beim Turnfest machten.

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