Fundgrube für Talente

Beim vom Werner-Heisenberg-Gymnasium ausgerichteten Göppinger Schultriathlon waren 345 Teilnehmer am Start. Nach Schwimmen, Radfahren und Laufen waren die Sportler sichtlich geschafft.

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Gut versorgt wurden die Athleten beim Schultriathlon des Göppinger Werner-Heisenberg-Gymnasiums.  Foto: 

Das Göppinger Freibad war Dreh- und Angelpunkt des 28. Göppinger Schultriathlons. Draußen drehten Läufer und Radfahrer ihre Runden, am Schwimmbecken wurden die Schwimmer kräftig angefeuert. "370 Anmeldungen lagen vor", sagt Winfried Hauff, Lehrer am Werner-Heisenberg-Gymnasium, der den Göppinger Schultriathlon bereits zum elften Mal federführend organisiert hat. 345 Teilnehmer gingen an den Start.

"Mit Ausfällen muss immer gerechnet werden", weiß Hauff. Neben zahlreichen Schulen aus dem Kreis Göppingen waren auch aus Ingolstadt Sportler angereist. "Die Schulen aus Ingolstadt waren schon vor vielen Jahren bei uns am Start", erzählt Hauff. Dann haben sie nach dem Göppinger Vorbild einen eigenen Schultriathlon ins Leben gerufen. "Jetzt wird dort das Freibad renoviert, deshalb sind sie wieder bei uns mit dabei", sagt Hauff.

Der Schultriathlon verlangt dem Göppinger Gymnasium einiges ab, die gesamte Schule ist eingespannt. Die Lehrer sind für die einzelnen Stationen verantwortlich, die Schüler sind engagiert, sitzen an den Wendepunkten für Läufer und Radler, führen Listen, geben Startnummern aus oder sind als Streckenposten eingeteilt. An den Wasserstationen wird Becher um Becher gefüllt, an einem Tisch werden Wassermelonen in handliche Scheiben geschnitten. "Auch die Eltern sind dabei", freut sich Hauff über das Engagement.

Ganz ohne die Unterstützung von Sponsoren, die Getränke, Biertischgarnituren und fahrbare Untersätze zur Verfügung stellen, könnte die Veranstaltung nicht gestemmt werden. "Auf diese Unterstützung können wir seit vielen Jahren zählen", sagt Hauff. Im 28. Jahr ist die Organisation eingespielt, alles läuft wie am Schnürchen, Fragen können schnell geklärt werden. "Die Schüler arbeiten sehr selbstverantwortlich", freut sich Organisator Hauff.

Der Triathlon lockt jedes Jahr bis zu 400 Sportler zum Mitmachen und viele haben hier ihr Talent erkannt und betreiben den Sport längst im Verein und sogar auf Bundesliga-Ebene. "Es ist toll, wenn man sozusagen den Startschuss für eine Sportkarriere gelegt hat", freut sich Hauff.

600 Meter schwimmen, 24 Kilometer Rad fahren und sechs Kilometer laufen hat Holger Hinderer hinter sich gebracht. Er war beim "Ironmännle" am Start. Der 17-jährige Gymnasiast ist bereits zum siebten Mal dabei und stand im vergangenen Jahr auf dem Siegertreppchen ganz oben. Goldmedaille und Pokal, das war 2013 sein Lohn. "Diesmal ist es nicht ganz so gut gelaufen", sagt er. Beim Radfahren hatte er einen Krampf, das hat den Elftklässler Zeit und die Aussicht auf den Sieg gekostet. Mit Platz drei ist er nicht unglücklich.

Warum beteiligt Hinderer sich jedes Jahr? "Das Gefühl, etwas geschafft zu haben, ist toll", begründet er. Auch David Haag ist zum sechsten Mal dabei, jetzt ebenfalls beim "Ironmännle": Seine Lieblingsdisziplin ist das Radfahren, sagt der 16-jährige Schüler vom Werner-Heisenberg-Gymnasium. "Ich mache jedes Jahr mit, weil mir das Training im Vorfeld gefällt und es richtig gut ist, wenn man es im Wettkampf geschafft hat", erzählt der Zehntklässler.

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