Ein Mayländer springt immer weit

Beim B-Weltcupspringen in Titisee-Neustadt haben erstmals drei Springer des SC Degenfeld das Finale erreicht. Jan und Dominik Mayländer überragten.

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Autogramme von Jan Mayländer waren in Titisee-Neustadt nach seinen tollen Sprüngen gefragt. Foto: Katja Harnisch

Mit Kevin Horlacher (23), Jan Mayländer (20) und dem erst 17 Jahre alten Dominik Mayländer standen gleich drei Skispringer des SC Degenfeld im deutschen Aufgebot für die B-Weltcup-Springen auf der Großschanze von Titisee-Neustadt. Unter den 78 Springern aus 16 Nationen waren viele normalerweise im A-Weltcup startende Athlezen. Die namhafte Konkurrenz beeindruckte die drei Degenfelder nicht, schon gar nicht im ersten der beiden Springen.

Jan Mayländer flog im ersten Sprung auf hervorragende 134,5 Meter und erreichte als Vierter den Finaldurchgang der Besten. Sein Cousin Dominik Mayländer, der schon im offiziellen Training und im Probedurchgang mit riesigen Weiten überrascht hatte, erreichte 127 Meter und belegte Rang 23. Direkt hinter ihm folgte Teamkollege Kevin Horlacher, der mit 127,5 Metern auf Rang 24 das Degenfelder Trio für das Finale der besten Dreißig komplettierte.

Dort zeigte Horlacher mit 126,5 Metern wieder eine gute Leistung und landete am Ende auf dem 25. Platz. Dominik Mayländer gelang ein Supersatz auf exakt 130 Meter, mit dem sich der Schreinerlehrling aus Stubersheim bei seinem B-Weltcup-Debüt sogar auf Platz 16 verbesserte. Noch weiter sprang sein Cousin Jan Mayländer. Der Sportsoldat der Bundeswehr-Sportfördergruppe Fahl im Schwarzwald landete erst nach 132 Metern. Im Gesamtklassement büßte er zwei Ränge ein, freute sich jedoch enorm über den sechsten Platz. Damit war er gleichzeitig bester deutscher Springer.

Den Sieg sicherte sich der Norweger Björn Bjerkeengen (135 und 136,5 Meter) vor Manuel Fettner aus Österreich (134/136,5) und dem US-Amerikaner Nicholas Alexander (136/134,5). Mit Daniel Althaus aus Oberstdorf (11. Platz), Markus Eisenbichler aus Siegsdorf (12.), David Winkler aus Winterberg (13.) und Pius Paschke aus Kiefersfelden (22.) schafften vier weitere Deutsche den Finaleinzug.

Am zweiten Tag wurde wegen starken Windes nur ein Wertungsdurchgang ausgetragen. Horlacher mit 120 Metern und Jan Mayländer mit 121 Metern hatten Windpech. Sie verpassten als 35. und 41. das Finale. Wesentlich besser lief es für Dominik Mayländer. Der Youngster erwischte einen glänzenden Absprung und segelte auf 129,5 Meter. Die bescherten ihm hinter Sieger Manuel Fettner, dem Norweger Kim Rene Elverum Sorsell und dem Slowenen Rok Justin den überraschenden vierten Rang. Damit war Dominik bester deutscher Starter. Pius Paschke kam auf Platz sieben, Daniel Althaus wurde Neunter, Markus Eisenbichler erreichte Position 14, Florian Menz (Steinbach-Hallenberg) belegte Rang 17 und Felix Schoft (Partenkirchen) Platz 21.

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