Der Stern des Südens

Die Leichtathleten der LG Filstal sammelten bei den süddeutschen Hallenmeisterschaften im Sindelfinger Glaspalast vier Medaillen. Den einzigen Titel holte sich Stabhochspringer Stephan Munz.

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Stephan Munz springt in Sindelfingen zum Titel. Foto: Hajo Müller

Bei süddeutschen Hallenmeisterschaften sind die Leistungen der Leichtathleten immer schwer einzuordnen. Während die einen die Titelkämpfe als absoluten Höhepunkt ihrer Hallensaison betrachten, sind sie für andere lediglich Durchgangsstation zu Deutschen Meisterschaften. Die LG-Filstal-Athleten brachten vier Medaillen nach Hause, die Werfer und Springer bleiben Aushängeschilder im Kreis.

Lena Urbaniak hat im Kugelstoßen der Frauen den Wettkampf aus vollem Training heraus bestritten. Sie kam zwar mit zwei Stößen auf 15,94 m gut in den Wettkampf, konnte aber die 16,01 Meter von Shanice Craft (MTG Mannheim) nicht mehr kontern, um ihren Silberrang noch zu verbessern. Die U20-Athletin Katinka Urbaniak schlug sich mit ihrem sechsten Platz im Feld der Älteren prächtig. Ihre Weite von 14,48 Metern macht deutlich, dass sie ihren verletzungsbedingten Trainingsrückstand annähernd kompensiert hat und mit ihr bei den Deutschen Jugendmeisterschaften zu rechnen ist. Bei ihrer Formüberprüfung gelang Siebenkämpferin Mareike Arndt mit einem Stoß auf 12,05 Meter ein Ergebnis, das sie bis zu den Mehrkampfmeisterschaften noch verbessern dürfte. U18-Stoßerin Ramona Wild (TSV Bad Boll) erfuhr, wie eng die süddeutsche Kugelstoßspitze beieinander liegt. Ihre guten 13,06 Meter reichten nur zum siebten Platz.

Auch in den Sprungwettbewerben rückten die Athleten der LG Filstal in den Mittelpunkt. Der Stabhochsprungtitel der Männer wurde in einem packenden Duell zweier absolut gleichwertiger Springer nach der Mehrversuchsregel vergeben. Nachdem Florian Gaul (VfL Sindelfingen) und Stephan Munz (LG Filstal) bis einschließlich 5,30 m alle geforderten Höhen gemeistert hatten, entschied die Anzahl der Fehlversuche über die Rangfolge. Dabei hatte Stephan Munz die Nase vorn und holte sich den Meistertitel. Jakob Köhler-Baumann (LG Filstal) deutete über seine Einstiegshöhe von 4,80 m seine großartige Form an. Doch bereits bei 5,00 m klagte der Geislinger über muskuläre Probleme, er musste den Wettkampf auf dem fünften Platz liegend abbrechen, ohne sein Potential ausschöpfen zu können. Jan Hafner rief in der Klasse U18 mit 3,80 m sein derzeitiges Leistungsvermögen ab und belegte Rang sieben.

Im Weit- und Dreisprung der Männer zeigte Martin Münkle mit jeweils vierten Plätzen wieder eine sehr solide Leistung. Dabei war der Gingener mit seiner Saisonbestleistung im Weitsprung (7,28 m) mehr zufrieden als mit den 14,76 m im Dreisprung, in dem er die angestrebte 15-Meter-Marke verfehlte.

Zum Abschluss jubelten die Springerinnen der LG Filstal über nicht unbedingt erwartete Bronzemedaillen. Im Dreisprung erreichten Désirée Dürmeier, die nach 11,62 m in der Sandgrube landete, ebenso den dritten Platz wie Rebecca Rapp, die im Hochsprung 1,67 Meter übersprang. Darüber hinaus stellte sie im Dreisprung mit 11,12 m und dem sechsten Platz ein weiteres Mal ihr Sprungtalent unter Beweis.

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