Degenfeld rüstet sich für das Skispringen

Am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr soll in Degenfeld wieder einmal das traditionsreiche Skispringen von der großen Schanze stattfinden.

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Wenn es nach dem Willen der Verantwortlichen des örtlichen Ski-Clubs Degenfeld geht, so wird es am Sonntag um 13.30 Uhr wieder einmal heißen: "Schanze frei, Springer kommt!" Die Voraussetzungen für ein neuerliches Springen auf der größten Sprungschanze der Schwäbischen Alb sind aktuell gut. Es liegt ausreichend Schnee, der bereits im Aufsprung gewalzt und verfestigt wurde. Durch die erneute Einebnung des Aufsprungbereichs und zahlreiche weitere Umbauarbeiten wurde die Schanze im Sommer und Herbst weiter optimiert. Damit lassen sich jetzt auch weite Sprünge über den Konstruktionspunkt der Schanze sicher stehen.

Die Sprunganlage mit einem offiziellen Schanzenrekord von 100 Metern, aufgestellt im Februar 2010 vom ehemaligen Nationalmannschafts-Mitglied Christian Ulmer (SC Wiesensteig), ist in Baden-Württemberg nach den Schanzen von Titisee-Neustadt und Hinterzarten die drittgrößte. Sie ist vom Internationalen Skiverband für internationale Skispringen zertifiziert und lässt sogar Sprünge jenseits der 100-Meter-Marke zu. Auf eine solche Weite war vor fünf Jahren der kasachische Weltcup-Starter Rhadik Zhaparov gesegelt, der den Sprung jedoch damals nicht stehen konnte. Seinerzeit waren die Aufsprungbedingungen wegen des starken Schneefalls sehr weich.

Das SCD-Team arbeitet bereits auf vollen Touren, um für das Wochenende die Voraussetzungen für einen tollen Wettkampf zu schaffen. Die Anlage soll möglichst bald sprungfähig präpariert sein.

Der Zeitplan sieht für Sonntag ab 10 Uhr das offizielle Trainingsspringen vor. Um 13.30 Uhr soll der Wettbewerb gestartet werden. Hunderte Skisprungfans werden dann wieder den Weg nach Degenfeld finden und mit ihrem Applaus die Sportler zu Höchstleistungen motivieren.

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