Beifall für die Polizei

Spannend war der 18. Uhinger 24-Stunden-Lauf nur in der Anfangsphase, ein Erlebnis jedoch vom Startschuss bis zum Schluss. Überlegener Sieger wurde die Mannschaft der Polizei Baden-Württembergs.

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Nachdem die Polizei Baden-Württembergs im vergangenen Jahr aus dienstlichen Gründen nicht ihre besten Läuferinnen und Läufer zum 24-Stunden-Lauf nach Uhingen schicken konnte, brachte TeamChef Günther Vater diesmal eine starke Mannschaft an den Start. Das Team erwies sich als gut und ausgeglichen besetzt, wobei zwei Namen herausragten. Denis Bäuerle vom TV Zell am Neckar ist in diesem Jahr mit einer Zeit von 1:49,68 Minuten bester Württemberger über 800 Meter, Nadine Fromm aus Pforzheim ist eine erfahrene Ausdauersportlerin, die erst vor acht Tagen beim Halbmarathon in Karlsruhe mit 1:25 Stunden die Wertung der W35 gewonnen hatte. Das hinderte sie nicht daran, in Uhingen die längste Distanz aller Teilnehmerinnen zurückzulegen - 72 Runden bedeuten 45,5 Kilometer, mehr als ein Marathonlauf.

Nach dem Startschuss von Klaus Riegert lieferten sich die Polizei und die Mannschaft des Ausrichters Sparda-Team Rechberghausen einen spannenden Zweikampf an der Spitze. Dann baute die Polizei ihren Vorsprung aus, sodass ihr nach zweieinhalb Stunden die erste Überrundung gelang. Den Rückstand konnte das Sparda-Team zwar noch einmal verkürzen, aber die Polizei blieb immer deutlich vorne und vergrößerte ihre Führung langsam, aber sicher, auch Dank einer Taktik-Änderung, mit der auf den starken Gegner reagiert wurde.

Nach der Hälfte des Rennens, in der Nacht um vier, hatte die Polizei acht Runden Vorsprung, als es um 12 Uhr vor immer mehr Zuschauern in die Endphase ging, lagen zwölf Runden zwischen den beiden Kontrahenten. Als noch eine Stunde zu laufen war, hatte der Spitzenreiter 16 Runden Vorsprung. Dabei blieb es, bis die Läuferinnen und Läufer um 16 Uhr unter dem Beifall der Fans an der Strecke im Ziel waren. Sehr gut hielt sich die Feuerwehr Jebenhausen bei ihrer ersten Teilnahme am 24-Stunden-Lauf. Anfangs sogar auf Platz drei eingereiht, musste das junge Team lediglich das WMF-BKK-Team des AST Süßen passieren lassen und kam als Vierter ins Ziel.

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