Asse setzen sich schnell ab

Der erste Rechberghäuser Sommernachtslauf lockte 160 Läufer zum Landschaftspark Grüne Mitte. Einen Dreifachsieg feierte das Sparda-Team mit Stefan Schmid, Alessandro Collerone und Hannes Großkopf.

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Besser konnten die Bedingungen für die Auftaktveranstaltung des Sommernachtslaufes während der Ferien nicht sein,. Der Gartenmarkt bot bei idealem Wetter mit seinen zahlreichen Gästen eine tolle Kulisse für die aus dem Ländle angereisten 160 Sportler, die vor dem Start und später im Ziel das bunte Treiben in Rechberghausens Grüner Mitte sichtlich genossen.

Bevor Bürgermeister Reiner Ruf als Schirmherr den Pistolenschuss zum Start des mit über 140 Teilnehmern besetzten Zehn-Kilometer-Laufes abfeuerte, trat der Nachwuchs beim Bambini-, Schüler und Jugendlauf in Aktion und bewältigte die 500 und 800 Meter langen Rundkurse. Schon nach 3:27 Minuten lief Philipp Stich vom SV Ebersbach ins Ziel, knapp verfolgt vom schnellsten Mädchen (3:38), Leonie Dabrunz von der LSG Aalen.

Ausgelassene Stimmung herrschte beim Start des Hauptlaufes um 20 Uhr, der auf dem ehemaligen Bahndamm über eine exakt vermessene Zehn-Kilometer-Wendepunktstrecke zwischen Birenbach und Faurndau zurück in die Grüne Mitte führte. Triathlet Stefan Schmid und die Vereinskollegen Alessandro Collerone und Hannes Großkopf vom ausrichtenden Rechberghäuser Sparda-Team wollten ihrer Veranstaltung selbst den Stempel aufdrücken und liefen sofort an die Spitze des Feldes, das sich in Richtung Birenbach nach und nach entzerrte und die Spreu vom Weizen rasch trennte. Auf dem Rückweg durch Rechberghausen hatte Stefan Schmid trotz einer Knochenhautreizung im Fersenbereich die Führung deutlich übernommen und lief - von den Zuschauern angefeuert - mit langen Schritten voraus. Zu den Zaungästen gehörte Triathlon-Profi Stephan Vuckovic, der wegen einer nicht völlig ausgeheilten Verletzung auf die Sommernachtslauf-Premiere verzichtete. Er widmete sich de Betreuung seiner Partnerin Luisa Keller vom AST Süßen, die als sechste Frau in 41:35 Minuten finishte.

Stefan Schmid setzte sich erwartungsgemäß gegen seine Mitstreiter durch und lief - lautstark angekündigt von Moderator Rainer Maier - in Siegerpose in den Zielkanal. Nach 34:50 Minuten blieb die Uhr für den zweifachen deutschen Mitteldistanz-Triathlonmeister stehen. 18 Sekunden länger lief Alessandro Collerone, der im Schlussspurt seinem leicht verärgerten Teamkameraden Hannes Großkopf noch vier Sekunden abnahm. "So sind sie, die Sportkameraden. Da macht man zehn Kilometer Führungsarbeit und dann überholen sie dich im Ziel", schimpfte Großkopf. Auf Rang vier beendete Stefan Braun von der LG Filder (35:50) das Rennen. In die Top-Ten liefen Martin Jongmans aus Esslingen (36:12), Matthias Eberhard aus Tübingen (36:17), Manuel Seidel von der LG Filder (36:33), Florian Böhme im Sparda-Team-Trikot (36:44), Andreas Hinterschweiger von der DJK Göppingen (37:19) und Aydin Caglar im T-Shirt der Naturheilpraxis Eva Kümmel (37:23). Als schnellste Frau auf dem 23. Platz im Gesamtklassement glänzte die ehemalige starke Mittelstrecklerin Margarete Allmandinger vom LT Auenwald, die mit 40:06 Minuten eine gute Zeit in der Altersklasse W50 ablieferte. Ihr folgten Carolin Pfister aus Nürtingen (40:37) und Katharina Fetzer vom AST Süßen (40:48).

Das strahlende Schlusslicht bildete Übungsleiter Peter Henle, der sich freute, dass alle Lauf-Anfängerinnen des Uhinger Friseur- Meier-Teams ihren ersten Zehn-Kilometer-Lauf mit Erfolg bewältigt hatten.

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